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 Bann (Deutschland) "AEschatologia" CD

Bann - AEschatologia - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Grief Foundation  (3 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 28.2.2009   (1359 verwandte Reviews)
Spieldauer: 65:11
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Medival/Ambient Black Metal
Homepage: http://www.bannseiten.com
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Weitere Infos zu Bann:
REVIEWS:
Bann Antiochia
Bann Aeschatologia
INTERVIEWS:
Bann - Auf Mittelalterliche Zeitreise Im Bann Von Dunkler Musik
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im Forum

Nachdem die Baden-Württemberger Bann 2006 bereits mit ihrer selbst produzierten Demo EP Antiochia gut punkten konnten, die Nachfrage nach dieser Scheibe war so groß das sie selbige als Mini CD über das englische Label Grief Foundation noch einmal veröffentlichten, folgt nun mit Æschatologia(Lehre von den letzten Dingen oder auch Lehre vom Aufbruch in eine neue Welt) ihr zweiter Geniestreich. Bestand die EP aus 3 Songs mit einer Spielzeit von mal eben 33 min so kommt Bann’s Full Length Debüt mit 6 Stücken daher welche eine Spielzeit von (ja man errät es fast) beinahe 66 min haben, was sicher nicht geplant war. Aber sei es drum, wer jetzt glaubt Bann haben einfach mal eben gedacht „wir machen drei Songs mehr und verdoppeln einfach die Spieldauer“ der sieht sich getäuscht. Die Songs sind, wie schon auf Antiochia, ziemlich komplexe und ausgereifte Stücke die durch ihre Länge(der kürzeste ist knapp 9 ½ min) erst so richtig ihre Atmosphäre entfalten. Trotz ihrer Länge werden die Titel nie langweilig und bieten meist genügend Abwechslung.
Die Lyrics versetzen den Hörer wiederum in eine längst vergangene Zeit und beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Tod. Der ein oder andere Text lässt sich allerdings auch ohne weiteres in die heutige Zeit hineininterpretieren bzw. passt in jede Zeit(z.B. Narrenschyff). Sehr gelungen ist auch das Einfügen einer Strophe von Matthias Claudius‘ Abendlied, im Stück „Der Geiger“, welches sicher jeder von uns schon mal gehört hat. Ein Schmunzel wiederum hat mir die Textzeile „Und Gott sprach, es werde Licht, doch das Licht ertrug ihn nicht…“ in „Schwarze Bulle“ ins Gesicht gezaubert.
Der Gesang von Hoffarth ist wie schon auf Antiochia mehr oder weniger hintergründig gehalten und kommt mal flüsternd und mal kreischend daher. Ersteres wird von einigen als etwas Negatives gesehen, ich bin allerdings der Meinung dass die Art des Gesangs ziemlich gut gewählt wurde und in den Songs immer die passende Atmosphäre schafft.

Fazit: Hier wird wieder ein Werk auf die Fangemeinde losgelassen bei dem es heißt: eintauchen in die Welt von Bann. Dieses Album ist nichts für Massenkonsumenten sondern für Leute die sich auf die Musik einlassen, auch hier sollte man mehrere Durchläufe einplanen. Nur dann wird man in den "Bann" von Bann gezogen. Die Band hat sich ohne Frage weiterentwickelt und einen guten Long Player Einstand abgeliefert. Die Produktion ist gelungen und die Band sollte diesen Weg weiter gehen. Hat man allerdings auf Antiochia noch eine sehr dunkle Stimmung erzeugen können, ist dies hier nicht ganz so gut geglückt. Die Violine( Salome Althammer) und die Keys machen das Werk etwas weniger finster und die Gitarrenarbeit kommt nicht ganz so zum Zuge. Auch die Drums, welche wiederum programmiert wurden, sind ein kleiner Schwachpunkt auf dem Album. War es auf ihrem Demo kaum zu hören dass programmiert wurde so lässt sich das hier kaum verbergen, vor allem bei den schnellen Parts.
Hier und da muss sicher noch etwas gefeilt werden(ich würde mir beim nächsten mal wieder mehr Finsternis wünschen), aber das bekommen die beiden Protagonisten sicher auch hin. Vergleiche mit anderen Bands ziehe ich eigentlich immer ungern aber wer Dornenreich, oder jüngere Nocte Obducta zu seinen Favoriten zählt kann auch hier zugreifen, und Freigeister sowieso.
8/10 Punkte

Erscheinen wird das Album als Digipack(mit 12 seitigem Booklet) und kann über die Bandpage, über das Label und Online Mailorder geordert werden.

Anspieltipp: Der Geiger, Narrenschyff

Band Website: http://www.bannseiten.com http://www.myspace.com/bannseite

Diskografie:

Antiochia Demo ltd. 50 – 2006
Antiochia MCD ltd.1000 – 2007
Æschatologia -2009

 
Tracklist: Lineup:
1. Der Geiger
2. Schwarze Bulle
3. Narrenschyff
4. Carmina Necrologia
5. Fraß der Flammen: I Póli
6. Die letzten Dinge (Æschatolog)

 
Lyrics, Vocals, Conzept: C. Hoffarth
Compositions; Keyboards, electric and acoustic Guitars: I. Thurn
Violine / Gast Musiker: Salome Althammer
Solo Guitar / Gast Musiker: Daniel Droste

 
8.0 Punkte von gelal (am 02.02.2009)
 
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