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Classics Darkthrone (Norwegen) "Transilvanian Hunger" CD

Darkthrone - Transilvanian Hunger CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
perfekt - ein absolutes Meisterwerk!!!
 
Kaufwertung für Euch:
Kauf den zukünftigen Klassiker!!!


Label: Moonfog  (5 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1993   (2 verwandte Reviews)
Spieldauer: 39:20
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Black Metal
Homepage: http://www.darkthrone.no/news/index.php
Weitere Links: http://www.moonfog.com
 Leserwertung
8.36 von 10 Punkten
bei 11 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Darkthrone:
REVIEWS:
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INTERVIEWS:
Darkthrone - Hail To The Old School
Darkthrone - Black Metal Speed Punk Mit Einem Weltweiten Fokus
Mehr über Darkthrone in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Und mal wieder eine ältere Rezension aus meinem Archiv, diesmal aus dem Jahre 2001:



Es gibt CDs bei dessen Anhören sich die Temperatur des Raumes, in dem man sich befindet, schon bei den ersten Takten um einige Grad Celsius verringert und den Hörer unvermittelt frösteln lässt. Eine solche Scheibe ist auch das vorliegende Darkthrone-Opus, "Transilvanian Hunger" aus dem Jahre 1993. Schon die ersten Takte des titelgebenden Openers wallen dermaßen frostig aus den Boxen, dass es einem kühl ums Herz wird und man die Heizung ein Stück höher dreht ohne jedoch dieses kalte Gefühl, welches sich im Körper breit macht, loszuwerden. Wie Darkthrone auf dieser Scheibe Black Metal zelebrieren (und nichts anderes tun sie!), vermögen es sehr wenige andere Bands zu tun. Mit dem unnötigen und stupiden Zusatz "Norsk Arisk Black Metal" (Übersetzung wohl überflüssig) zeigen Darkthrone mittels 8 Songs, wie Schwarzmetall ihrer Ansicht nach klingen sollte und das tun sie mit einer solchen Vehemenz, welche seit jeher das Schaffen Darkthrone's auszeichnete. Kompromisslos, meist schnell wie ein eisiger Nordwind, welcher über die verschneite Tundra fegt, manchmal aber auch schleppend und doomig langsam wie der ewige Frost, der nach und nach die Landschaft in eisiges Ödland verwandelt dröhnen die (mit einer Ausnahme) in Norwegisch rezitierten Lieder dem Hörer entgegen.



Und wie schon mit dem "True Norwegian Black Metal" der Nordmänner darf man auch in Punkto Sound keine Veränderungen im Vergleich zu "Under A Funeral Moon" erwarten. Auch auf vorliegender CD wird das kakophone Klangbild durch den rotzigen Rehearsal Sound noch verstärkt und zeichnet diese Platte mit dem höchstmöglichen Maß an Authentizität aus, was man sich vorstellen kann, ich meine sogar dass der Sound im Vergleich zum ebenfalls starken Vorgänger noch etwas "undergroundiger" gestaltet wurde, falls das überhaupt noch möglich war. Ich weiß nicht wie viele Bands von dieser Scheibe beeinflusst worden sind, aber ich denke man darf getrost sagen, daß wir ohne das Schaffen Darkthrones (oder im speziellen eben diese CD) auf weite Teile der heutigen Black Metal-Szene verzichten müssten. Eine weitere Besonderheit, welche diese Platte auszeichnet, sind die Lyrics, welche zu 50 % von Fenriz und zu 50 % vom Grafen, Varg Vikernes, verfasst worden sind. Vargs Texte entstanden im Gefängnis und waren im Jahre 1993 in Norwegen als klare Stellungnahme Dsrkthrones's zum Vikernes/Euronymous Konflikt zu verstehen, welcher damals die Gemüter der Norweger erhitzte. Heute sieht zwar alles ein wenig anders aus, für die damalige Zeit jedoch grenzten sich Darkthrone mit dem Abdrucken der von Varg verfassten Texte sehr von Mayhemund Co. ab, obwohl es Euronymous war, welcher Darkthrone erst zum Black Metal brachte... Meiner Meinung (und der Meinung vieler anderer) nach handelt es sich bei "Transilvanian hunger" um DAS Darkthrone-Werk schlechthin und auch wenn auf dieser Scheibe keine Überhymne wie "In the shadow of the horns" oder "Quintessence" (übrigens ebenfalls von Varg verfasst) enthalten ist, ist die Scheibe als Ganzes gesehen eine Meisterleistung in Sachen sinistrer, boshafter und vor allem frostiger Black Metal as it was meant to be! Mit dieser CD gelang es der Band um Leitwolf Fenriz ein ähnlich großer Wurf wie Enslaved mit deren "Frost" Album - nämlich die Definition einer eigenen Musikrichtung.
 
10.0 Punkte von Björn Springorum (am 12.01.2005)
 

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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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[ Seit dem 12.01.05 wurde der Artikel 11691 mal gelesen ]
 
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