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 Voodoma (Deutschland) "The Anti Dogma" CD

Voodoma - The Anti Dogma - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Unterdurchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
nur für Maniacs und Puristen


Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2009   (1358 verwandte Reviews)
Spieldauer: 39:36
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Dark Melodic Metal / Gothic Metal
Homepage: http://www.voodoma.com
 Leserwertung
1 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Voodoma:
REVIEWS:
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Voodoma From Glory And Shade
Voodoma Reign Of Revolution
Voodoma The Anti Dogma
Voodoma Rebirth
Mehr über Voodoma in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die Jungs von Voodoma sind mal wieder mit einem neuen Album am Start. Das ist eine recht zwiespältige Sache geworden. Nach ihrem letzten, sehr ambitionierten Silberling gehen sie nun wieder etwas eingängiger, kompakter und auch flauschiger zu Werke. „The Anti Dogma“ klingt moderner und vor allen Dingen düsterer als das bisherige Voodoma Schaffen. Das mit dem finsteren Einschlag liegt sicher auch an der Rückkehr des ursprünglichen Sängers Micha Thionville. An dem zeigt sich recht deutlich das zweischneidige Schwert, das uns mit diesem Werk präsentiert wird. Aber auch in der Musik. Die beginnt mit einem Intro und zwei erstklassigen Gothic Rock Nummer. „Another Me“ und „My Religion“ leben von starken melodischen Gitarren, erstklassigen tristen Melodien, die von einer warmen, tiefen Stimme gesungen werden, und einer fantastisch düsteren Stimmung. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an das Havayoth Projekt, das man zum Vergleich heranziehen könnte. Krasser Wandel, den Voodoma hier vollzogen haben, doch derartige Musik habe ich in so einer Qualität aus dem Underground schon lange nicht mehr gehört. Daher freute ich mich sehr auf den Rest des Silberlings. Leider zieht die Band dieses Ding nicht bis zum Ende durch, sondern wendet sich im Laufe des Albums recht oft wieder metallischeren Gefilden zu. Das ist ja eigentlich auch eine prima Sache, doch es steht ein „leider“ am Anfang des vorigen Satzes. Denn für Metal sind die folgenden harten Parts einfach zu belanglos, die Riffs zu simpel und insbesondere der Gesang von Micha viel zu schwach auf der Brust. Schon bei „My Religion“ geht der Versuch, ein wenig Power in seine Stimme zu bringen, böse in die Hose. Unglücklicherweise zerstört Kinderkeyboard Geklimper zudem einen an sich gut gelungenen flotten Gothic Rocker der Marke Dreadful Shadows. Im folgenden „Doomsday Messiah“ wirkt der Gesang professioneller und rettet sich sogar manchmal in ein cooles Jim Morisson Timbre, so dass ich diesen mitreißend komponierten Song auf der Habenseite verbuche. Dann geht es aber definitiv bergab. Weder die schnellen Parts von „Face The Enemy“ noch die Rhythmusattacken können sich mit einer durchschnittlich begabten Metal Band messen, und die Strophe gefällt mir gar nicht. „Jesus Crime“ vereint dann so ziemlich alle bisher genannten Kritikpunkte. In „Salvation Calling“ kämpft sich der Gesang zwar recht forsch ins Ohr, doch dem Song mangelt es an Atmosphäre, und so bleibe ich leider an den Gitarren hängen, deren simples und uninspiriertes Gedudel keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken wird. „Black Rain“ kommt da wesentlich besser und beinahe an die Anfangsnummern heran. Dafür möchte man „Warchild Lullaby“ angesichts des hilflosen Gekrächzes bei den Vocals schon nach ein paar Takten skippen. Bei „A Question Of Faith“ gibt es wenig zu meckern, aber auch nichts zu finden, was begeistern kann.

Somit tue ich mich mit „The Anti Dogma“ ziemlich schwer. Voodoma sollte klar sein, dass die Brücke vom Gothic zum Metal alles andere als leicht zu schlagen ist. Man muss sich mit den Besten aus zwei Lagern messen lassen. Und dafür sind die Songs auf dieser Eigenproduktion einfach zu schwach. Dass die Düsseldorfer auch in dieser Nische einiges drauf haben, zeigen die genannten Highlights. Doch auf „The Anti Dogma“ gibt es noch zu wenige davon. Und jenseits der durchaus vorhandenen Glanzlichter fällt das Niveau derartig, dass sich die Note letztendlich so darstellt, wie man es ein paar Zeilen weiter untern lesen kann. Sorry!

 
Tracklist: Lineup:
01. Prologue
02. Another Me
03. My Religion
04. One Second In Life
05. Doomsday Messiah
06. Face The Enemy
07. Jesus Crime
08..Salvation Calling
09. Black Rain
10. Warchild Lullaby
11. A Question Of Faith
 

 
4.0 Punkte von Christian (am 21.02.2009)
 
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