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 Therapy? (Großbritannien) "Crooked Timber" CD

Therapy? - Crooked Timber - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: DR2 Records  (12 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 20.3.2009   (1358 verwandte Reviews)
Spieldauer:
Musikstil: Diverse/Stilübergreifend   (844 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Alternative, Punk, Rock, Experimental.... schwer zu sagen
Homepage: http://www.therapyquestionmark.co.uk
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Diese Band sollte jedem ein Begriff sein, bzw. jeder sollte eigentlich den Namen schon einmal gelesen oder gehört haben. Ihren größten Erfolg hatte die Band in der Zeit von 1993 bis 1995 in der sie ihre beiden ersten richtigen Erfolge feiern konnten. Das Album „Screamager“ platziert sich in den Top10 der britschen Charts und das darauf folgende Album „Infernal Love“ sorgt auch für den großen Durchbruch in Europa. Mit dem Song „Diane“ stößt man auf arge Kritik und erhält dennoch sehr viel Aufmerksamkeit. Was viele nicht wissen ist, dass dieser Track von der Band Hüsker Dü gecovert ist und aus einer sehr rockigen und punkigen Version eine Streichervariante gemacht wird. Nach vielen Problemen bei Tourneen und diverse Vorfälle mit den Schlagzeugern, die auch desöfteren wechselten erscheint nun ihr 12. Album.
Und nach zwei Jahren gibt es nun ein erneutes Lebenszeichen der Band THERAPY. Viele warten bestimmt schon ungeduldig darauf zu erfahren, was die Jungs nun wieder anstellen. Laut Andy Cairns, seines Zeichens Sänger der Band liegt das Hauptaugenmerk bei dieser Scheibe eher auf dem Rhythmus als auf Melodien. Dem kann man nur voll und ganz zustimmen. Schon beim ersten Track wird klar, dass es sich nicht unbedingt um ein typisches Album der Iren handelt. Sehr fetzige Gitarren und ein straighter Beat zeigen gleich auf, dass man wieder mal eine neue Richtung eingeschlagen hat. „The Head That Tried To Strangle Itself“ bringt im Grunde zwar nur 2 verschiedene Rhythmen mit, erzeugt mit selbigen allerdings genau die Stimmung die nötig ist um schon beim ersten Song eines Albums zu überzeugen. „Enjoy The Struggle“ sorgt mit seinen etwas psychedelischen Beats und dem rap-ähnlichen Gesang für eine etwas verwirrende Atmosphäre und „Clowns Galore“ knüpft an diese etwas schräge Art an und sorgt mit kleinen Gitarrenspielereien für genauso viel Verwirrung. „Exiles“ ist ein sehr schöner Song, der zwar auch ein bisschen irre klingt, aber schöne Melodien und Gesangslinien mitbringt. „Crooked Timber“ ist eine Art Durchschnitt vom Album, sehr viele verschiedene Elemente und Wechsel zeigen die vielen Facetten der Band. Dieser Song erinnert mich sehr an Radiohead....was aber nichts aussagt.
„I Told You I Was Ill“ ist so eher die Rocknummer des Albums und hat ein paar gute Hooks mit. Hier gefällt mir die Gesangslinie ziemlich gut, da man sie sehr schnell nachempfinden kann. Ich denke das liegt daran, dass das erste Mal etwas auf dieser Platte zu finden ist, mit dem man rechnen kann und was man in Vorraussicht schon mitfühlen kann. „Somnambulist“ knüpft an die rockigen Minuten an und gewinnt zugleich noch etwas an Härte. Auch hier spielen die Drums etwas straighter und dadurch kommt nicht ganz so viel Verwirrung auf, wie bei manch anderem Track. „Blacken The Page“ hat ein paar Ska Elemente und ist mit seinen knappen 2:50 der kürzeste Song der Platte. Trotz der Kürze gibt er ordentlich Gas und birgt auf wieder alles Typische der Band. Der nächste Track „Magic Mountain“ ist nicht nur der aussergewöhnlichste Song dieses Albums, er passt zugleich irgendwie auch nicht ganz ins Schema der Irischen Psychofreunde. Hier spielt man 10 Minuten instrumental vor sich hin und bringt aber richtig viele geile Ideen mit. Die Leadmelodie könnte auch die Hintergrundmusik für ein Computerspiel sein. Irgendwie erinnert mich das Ganze so an Fußballmanager oder Wirtschaftssimulationen. Das soll jetzt nichts negatives sein, ganz im Gegenteil, dieser Track ist der, den ich am meisten gehört habe bisher. Sehr atmosphärisch und tiefgründig bringt der Song eine richtig schöne Stimmung ins Wohnzimmer. „Bad Excuse For Daylight“ zeigt die Band dann wieder von der etwas irren Seite. Sie lassen das Album mit dem gleichen Knall aufhören, wie es begonnen hat.


Fazit: Absolut geile Scheibe. Gehört vielleicht nicht unbedingt zu den typischen oder besten der Band, jedoch sehr zeitgenössisch und doch genial!

Anspieltipps: Magic Mountain, I Told You I Was Ill, Exiles
 
Tracklist: Lineup:
01. The Head That Tried To Strangle Itself
02. Enjoy The Struggle
03. Clowns Galore
04. Exiles
05. Crooked Timber
06. I Told You I Was Ill
07. Somnambulist
08. Blacken The Page
09. Magic Mountain
10. Bad Excuse For Daylight
 

 
8.0 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 20.03.2009)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Wurzeln im Hard Rock und Heavy-True-Power Bereich, mittlerweile hauptsächlich Thrash, Death und Blackmetal
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