METALGLORY Archiv

zur neuen METALGLORY Webseite
 
Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 Primordial (Irland) "The gathering wilderness" CD

Primordial - The gathering wilderness CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Metal Blade  (302 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 59:32
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Epic Pagan Metal
Homepage: http://www.primordialweb.tk/
Weitere Links: http://www.metalblade.de
 Leserwertung
7.5 von 10 Punkten
bei 4 Stimmen
 

Um selbst abzustimmen bitte einloggen!


Weitere Infos zu Primordial:
REVIEWS:
Primordial The Gathering Wilderness
Primordial To The Nameless Dead
Primordial Imrama
Primordial Redemption At The Puritan's Hand
INTERVIEWS:
Primordial - Dark, Passionate, Honest, Pure, Irish Metal
Mehr über Primordial in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Faszination Primordial. Seit jeher umgibt diese Band eine mystische Aura. Zum einen liegt es daran, dass man lange Zeit offenbarungsreiche Alben veröffentlicht hat, ohne sich außerhalb des heimischen Irlands live zu zeigen. Zum anderen liegt es an der Musik an sich. Beschwörende Riffs, rituelles Drumming und ein ekstatischer Gesang stehen für die geheimnisvolle Verbundenheit dieser Musiker mit ihrer Heimat, ihrem sagenumwobenen Land und ihrer Tradition. Kaum eine Band schafft es heutzutage, derartig eigenständig zu klingen. Und Primordial haben ihren Stil derartig perfektioniert, dass es keiner anderen Kombo bisher gelungen ist, dem Weg der Iren auch nur annähernd zu folgen. Den Herren Nemtheanga (Gesang), MacUiliam (Gitarre), O’Floinn (Gitarre), MacAmlaigh (Bass) und O’Laogahire (Schlagzeug) ist es gelungen, ihr eigenes Genie in einer ganz persönlichen Musik zu manifestieren, die der Konkurrenz verschlossen zu sein scheint.
Die Wurzeln Primordials liegen in der heidnischen Musik der frühen Achtziger Jahre. Venom, Bathory und Celtic Frost mögen Pate gestanden haben, als die Band ihre ersten Schritte machte. Unter dem Einfluss von Black Metal Bands der zweiten Generation wie Samael oder Rotting Christ reiften Primordial zu einer der wichtigsten und innovativsten Bands im schwarzen Metal Bereich. Einen langen Weg sind die Iren seitdem gegangen. Das Debüt „Imrama“ erschien 1995 bei Cacophonous Records, bei denen damals u.a. auch Cradle of Filth unter Vertrag waren. 1997 folgte unter Misantrophy Records eine heute legendäre Split 10’’ mit Katatonia, die damals ihrerseits ebenfalls fortschrittliche, wenn auch gänzlich andere Wege beschritten. Misanthrophy veröffentlichte dann auch den Klassiker „Journeys End“, der in jeder ernstzunehmenden CD Sammlung steht. Nach dem Ende von Misantropy nahmen sich Hammerheart der Band an und begleiteten sie während der „The Burning Season“ EP und der genialen „Spirit the earth aflame“: Dieses Album und eine Tour mit Immortal brachten den Durchbruch für Primordial und Hammerheart auf den Gedanken, den Backing Katalog der Band neu zu veröffentlichen. Geholfen hat es dieser Firma nicht, denn nach der Veröffentlichung von „Storm before calm“, das seinem Vorgänger in nichts nachstand, ihn aber auch nicht toppen konnte, brach die Plattenfirma auseinander.
Glück für Metal Blade, die sich mit Primordial meiner Meinung nach einen absoluten Diamanten ins Haus geholt haben. Diese Band zeichnet sich zwar bereits für einige Großtaten verantwortlich, hat ihr enormes Potential aber bestimmt noch nicht ausgeschöpft. Das zeigt jedenfalls deutlich die Steigerung, die „The gathering wilderness“ darstellt. In dem neuen Umfeld, dass das renommierte Label den Iren bieten kann, blühen sie wahrlich auf. Dieses Album ist Metal. Dieses Album ist Irish Folk. Und dieses Album ist finster, finster, finster. Songs wie „End of all times (Martyrs Fire)“ oder „Tragedys Birth“ sind Monumente der Trauer und Verzweiflung, aber auch unbändiger Wut. Der Titelsong oder das epische „Cities carved in stone“ leben von einer majestätischen, düsteren Atmosphäre und den erhabenen Vocals des Frontmanns. Insgesamt klingt das Album sehr viel kompakter als seine Vorgänger. Auf Blast Speed Attacken wird weitestgehend verzichtet. Die aggressiven Vocals setzt Alan deutlich zurückhaltender ein als bisher gewohnt. Eine mächtige Produktion, intensive und unter die Haut gehende Kompositionen, dramatische Songstrukturen und monströse Gitarrenriffs sorgen dennoch dafür, dass Primordial wie ein gewaltiger Sturm über den Zuhörer herfallen.
Einen einzelnen Track als Anspieltipp hervorzuhaben ist mir nicht möglich. Man muss dieses Werk einfach als Ganzes betrachten. Mit „The gathering wilderness“ ist es einer Band endlich einmal wieder gelungen, einen absoluten Meilenstein zu veröffentlichen. Ehrfürchtig neige ich mein Haupt. Primordial schreiben Musikgeschichte.



 
9.5 Punkte von Christian (am 22.01.2005)
 
Deine Meinung ist gefragt:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

Deine Meinung zu dem Review:

benachrichtigt mich, wenn auf meinen Beitrag eine Antwort geschrieben wurde.
 
Du musst angemeldet und eingeloggt sein, um Deine Meinung zu dem Review zu posten!
Noch kein Account bei Metalglory?! - Anmelden!


musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
X   Aktuelle Top6
1. Darkest Era "The Last Caress Of Light"
2. Doomsword "The Eternal Battle"
3. Volbeat "Beyond Hell / Above Heaven"
4. While Heaven Wept "Fear Of Infinity"
5. Alestorm "Back Through Time"
6. Mael Mordha "Manannán"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 22.01.05 wurde der Artikel 10126 mal gelesen ]
 
Die neuesten Reviews:
Neue Webseite endlich online
Turbobier Das neue Festament
Foreign Diplomats Princess Flash
Deaf Havana All These Countless Nights
Chrome Molly Hoodoo Voodoo
Sunterra Reborn -EP
Dethrashion Assault Bombardment
Tschaika 21/16 Tante Crystal uff Crack am Reck
The Shiver The Darkest Hour
Yiek The Drive
Die neuesten Interviews:
J.B.O. - 03.01.2017
Running Wild - 05.10.2016
Lacrimas Profundere - 01.10.2016
Vicious Rumors - 08.07.2016
My Jerusalem - 28.06.2016
Die neuesten Artikel:
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
Metalforum Osthessen e.V. sucht Bands für Konzerte - 26.10.2010
Verlosung - 26.10.2010
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Die neuesten Live-Berichte:
Caliban, Suicide Silence, Any Given Day, To the Rats and Wolves - 22.12.2016
LIEDFETT, kAPEllE PEtra, elfmorgen - 2016 - 20.12.2016
Ruhrpott Metal Meeting 2016 - 15.12.2016
Die neuesten Live-Vorberichte:
Vorbericht: Svbway to Sally - Ekustik-Projekt NEON 2017 - 11.01.2017
Vorbericht: Night Of The Progfestival 2017 - 09.01.2017
Vorbericht: FAUN – MIDGART - Tour 2017 - 09.01.2017
Die neuesten Galerien:
Open Air Festival M´era Luna vom 10. bis 11.08.2013 in Hildesheim - 14.08.2013
With Full Force 2013 - 28.07.2013
Darkmoon-Festival 2013 - 24.07.2013
Die neuesten Links:
Second Roses Online Shop Frankfurt
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos

© 2018 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Datenschutz   |   Kontakt   |   Impressum