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 Powerwolf (Deutschland) "Bible Of The Beast" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
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Label: Metal Blade  (302 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 24.4.2009   (1358 verwandte Reviews)
Spieldauer: 47:44
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: True Metal
Homepage: http://www.powerwolf.net
 Leserwertung
7 von 10 Punkten
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Weitere Infos zu Powerwolf:
REVIEWS:
Powerwolf Return In Bloodred
Powerwolf Lupus Dei
Powerwolf Bible Of The Beast
Powerwolf Blood Of The Saints
Powerwolf Preachers Of The Night
INTERVIEWS:
Powerwolf - Become A Part Of The Wolftribe!
Mehr über Powerwolf in der Metalopedia
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Powerwolf sind schon eine sehr spezielle Band. Allein die multinationale Zusammensetzung und die charismatischen Akteure sind ein Thema für sich. Dazu kommen die seltsamen lyrischen Inhalte um Religion, Mythen und Heavy Metal Slogans, die eine ganz eigenständige Mischung ergeben und vom devoten Volke in schmissigen Melodien leidenschaftlich mitgegröhlt werden. Neben all dem sind Powerwolf aber auch ganz hervorragende Musiker, exzellente Songwriter und mitreißende Entertainer.

Von alledem bieten sie auf ihrem dritten Album, sozusagen dem Make-it-or-break-it-Werk, reichlich. „Bible of the beast" erweitert die bisherigen Grenzen der Band in allen Belangen. Es ist härter, melodischer, mächtiger, abwechslungsreicher, anspruchsvoller, eingängiger und vielleicht auch kontroverser als seine Vorgänger. Natürlich wird der typische Powerwolf Sound geboten. Chöre, sakrale Orgelklänge (stammen aus einer Kapelle bei Thionville in Frankreich), Gruselfilmsoundtrack, True Metal Hymnen... all das findet sich auch auf diesem Album. Frontmann Attila Dorn singt noch intensiver als bisher und erweitert sein Spektrum auf beeindruckende Weise. Zudem wurden fünfundzwanzig Mitglieder aus dem Chor der Musikhochschule des Saarlandes verpflichtet, um in acht Stücken die Chor Arrangements umzusetzen. Hinter diesen Ausnahmekönnern müssen sich die Instrumentalisten aber keineswegs verstecken. Insbesondere die Leistung von Matthew Greywolf an der Lead Gitarre ist mal wieder überragend.

Meine Kritikpunkte: Der ein oder andere Song trifft nicht vollends ins Schwarze. „Moscow After Dark“ ist zwar atmosphärisch gut umgesetzt, kann nachhaltig jedoch nicht begeistern. Hier übertreiben es die Jungs etwas mit der Theatralik. „Seven Deadly Saints“ ist mir zu platt. Zudem ist die Dichte der ganz großen Hymnen überschaubarer als bei den Vorgängeralben. Und mir als Riesenfan von „Montecore“ und „Tiger Of Sabrod“ fehlt dieses Mal ein Tiger Song. Das gleichen oben beschriebene Goodies jedoch mühelos aus. Wobei wir noch gar nicht über die zahlreichen Highlights von „Bible Of The Beast“ schwadroniert haben.

Allen voran ist da die Hymne „Wolves Against The World“ zu nennen. Eine Homage an den Wolftribe und mein ganz persönlicher Anspieltipp. Auf dem gleichen Niveau bewegt sich „Werewolves Of Armenia“. So wollen die devoten Fans Powerwolf hören. Wer es lieber etwas schlüpfrig mag, wird an „Ressurection Of Erection“ seine helle Freude finden. Solide Standards bieten „St. Satan’s Day“, das Maiden-mäßige „Panic In The Pentagram“ und „Midnight Messiah“. Und die soliden Standards bei Powerwolf spielen den Großteil der Konkurrenz locker gegen die Wand. „Raise Your Fist, Evangelist“ und „Catholic In The Morning, Satanist At Night“ wiederum sind musikalisch echte Highlights.

Der Mix aus dem renommierten Fredman Studio ist perfekt gelungen. Besser kann derart monströser Heavy Metal nicht klingen. Auch Orgel, Chöre und Soundeffekte werden grandios inszeniert. Als neulich beim Spazierengehen das Gewitter in meinem iPod heranrauschte, ertappte ich mich bei einem Blick zum Himmel, obwohl die Sonne eigentlich strahlte wie blöd.

Powerwolf bleiben Powerwolf und hauen in bester True Metal Manier noch mehr auf die Kacke als bisher. Dem ein oder anderen mag das ein wenig zu viel sein. Manch einer mag sich zudem ob der fremdartigen Inhalte irritiert fühlen. Musikalisch jedenfalls ist diese Band überwältigend gut und wird hoffentlich die Bühnen der Sommerfestivals im Sturm nehmen. Mir bleibt nur noch, mit einem aktuellen Powerwolf Spruch zu schließen. Denn der beschreibt „Bible Of The Beast“ am besten: „Heavy in the morning, Metal in the night!“ Jawoll!
 
Tracklist: Lineup:
01. Opening:Prelude To Purgatory
02. Raise Your Fist, Evangelist
03. Moscow After Dark
04. Panic In The Pentagram
05. Catholic In The Morning, Satanist At Night
06. Seven Deadly Saints
07. Werewolves Of Armenia
08. We Take The Church By Storm
09. Resurrection By Erection
10. Midnight Messiah
11. St.Satan's Day
12. Wolves Against The World
 

 
9.0 Punkte von Christian (am 24.04.2009)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
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6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 24.04.09 wurde der Artikel 5440 mal gelesen ]
 
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