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 Pest #1 (Deutschland) "vado mori" CD

Pest  #1 - vado mori CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: Ketzer Records  (28 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:28
Musikstil: Black Metal   (1391 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://pest-musik.de
Weitere Links: http://ketzer-records.de


Weitere Infos zu Pest #1:
REVIEWS:
Pest #1 Vado Mori
Pest #1 Buried
Mehr über Pest #1 in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Nun, den Namen dieser Combo muss man wohl nicht mehr großartig erklären oder vorstellen, die Band wahrscheinlich schon. Bei dieser Formation handelt es sich um eine 1997 gegründete Truppe von vier Herren aus Hilter, einer kleinen „Gemeinde“ am Teutoburger Wald. Zwei Demos, eine davon Re-Released und die 2002er CD „ad se ipsum“ wurden bereits veröffentlicht, nun folgt die hier zu besprechende Scheibe „vado mori“.
Schon vorab muss ich ein paar Bonus- Sympathiepunkte verteilen: Es wird Black Metal gespielt, die Covergestaltung findet mit dem „Totentanz“ von Hans Holbein d. J. großen Anklang und es wird Edgar Allan Poe zitiert!
Zur Musik: Jene wird relativ schlicht und simpel gehalten, ganz im Stile der „alten“ Black Metal- Schule. Soll heißen: Dumpfer Sound, ungestümes Geknüppel, der Drumsound ziemlich weit im Vordergrund, wohingegen die Gitarren etwas weiter zurückgefahren scheinen. Herrlich roher Gesang, zeitweise zweistimmig heiser kreischend. Die ersten Lieder werden durchgehend flott gespielt und mit dem Titeltrack „vado mori“ beweisen die vier, dass sie auch anders können. Jenes Lied könnte eigentlich auch „Totentanz 2005“ heißen. Besungen wird hier eben die Allmacht des Todes über Lebewesen jedweder Art. Langsam der Anfang, und es braucht beinahe vier Minuten, bis es dann richtig zur Sache geht. Das tut es dann aber auch! Das sechste Stück Pest lässt einem, als Akustikstück erklingendes, dann etwas Luft zum atmen, die kleine Ruhepause „Before the storm“. Jener Sturm äußert sich dann saugut. Ein fieses Flüstern in den Boxen und im Kopf; schön verrückt verzerrt und mit nem´ Schuss Hall hinterlegt...
Selbst bei der Ankunft der Pestschiffe kann der geneigte Hörer Zeuge sein. Ebenfalls schnell und gnadenlos, wie auch das Wüten der Seuche fegt das Lied über einen hinweg, nimmt dann unerwartet an Geschwindigkeit ab, es stellt sich eine ausweglose Resignation ein, ein kurzes Aufatmen und das Rasen geht weiter.
Zum Schluß werden noch mal alle Geschütze aufgefahren und es darf dem „Ewigen“ gehuldigt werden. Neben „Es lebe der Tod“ mein absoluter Favorit! Fies im Text, stampfend im Rhythmus. Wie auch gerade benannte, letzte Lobrede an den Schnitter. Nette Ansicht den „Heiland“ in Gevatter Tod zu sehen. Ist er es doch, der uns zumindest erst mal „von unserem Leid erlösen wird“.
Textlich, kaum verwunderlich, äußern sich die Herren in Hasstiraden und Verwünschungen gegen die Menschheit und für den Tod.
Die Aufmachung, bereits angedeutet, findet Gefallen. Wenn auch nur in schlichtem, aber schönem Schwarz gehalten, ist doch die Tatsache, dass auf jeder Seite im Booklet jeweils links unten und diagonal dazu rechts oben eine kleine Kopie der verschiedenen Holzschnittabfolgen des Totentanzes (1538) von Hans Holbein d. J. abgebildet ist, sehr zu begrüßen! Bei einem Totentanz handelt es sich um eine im 14. Jahrhundert, eben aufgrund solcher Plagen wie der Pest, aufkommenden Darstellungsweise der uneingeschränkten Gewalt des Tode über das Leben. Meist eben einen Reigen bildend und versehen mit den „klassischen“ Allegorien des Todes, tanzen hier Menschen mit musizierenden Skeletten.
Auch das Promoblatt bietet, aufwendig gestaltet, einen solche Reigen. Dieses Mal eine Tafelmalerei aus Bleibach, befindlich an dem Beinhaus an der Kirche, um 1723, Johann Jakob Winter zugeschrieben. (Ich kann es nicht lassen!)
Schnell wieder die Kurve gekriegt und: 6 Punkte!

Tracklist:

1. Prelude to the end
2. The failure of creation
3. Eternal darkness
4. Infinity awaits
5. vado mori
6. Before the storm
7. The glimmer
8. Yersinia
9. Der Ewige
10. Into madness
11. Es lebe der Tod

Line up:

Mr. Blasphemy: Gesang
Atax: Gesang, Gitarre
Scum: Gitarre, Bass
Mrok: Schlagzeug, Keyboard


Discography:

1998 Demo “Schwarze Visionen”
2000 Demo “Ära”
2002 CD “ad se ipsum”
2002 Re-Release MC “Ära”
2004 CD “vado mori”




 
6.0 Punkte von Steffi (am 25.01.2005)
 
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musikalischer Background des Verfassers
(Fast) alles aus dem breit gefächerten Bereich des Pagan/Viking Metal. Gerne deftigen Schwarzmetall; nen bissl Death und Doom. Hauptsache ist es knallt und überzeugt mich!
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