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 Iron Maiden (Großbritannien) "Flight 666 - The Film" DVD

Iron Maiden - Flight 666 - The Film - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
perfekt - ein absolutes Meisterwerk!!!
 
Kaufwertung für Euch:
Kauf den zukünftigen Klassiker!!!


Label: EMI  (97 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 22.5.2009   (1358 verwandte Reviews)
Spieldauer: 215
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal
Homepage: http://www.ironmaiden.com
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Weitere Infos zu Iron Maiden:
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LIVE-BERICHTE:
Iron Maiden vom 14.12.2006
Mehr über Iron Maiden in der Metalopedia
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Mit „Flight 666 – The Film“ veröffentlichen Iron Maiden die wohl mit größtmöglicher Spannung erwartete DVD des Jahres. Es sind Sam Dunn und Scot McFayden, die Steve Harris, Bruce Dickinson und Co. auf dem ersten Teil der „Somewhere Back In Time World Tour“ im letzten Jahr begleiten und eine einzigartige Dokumentation zusammenstellen durften, die in dieser Welt bisher ihresgleichen sucht. Scot und Sam sind uns ja bereits seit den Meisterwerken „Metal, A Headbanger’s Journey“ und „Global Metal“ bekannt und erweisen sich, um es vorweg zu nehmen, auch dieses Mal als die richtigen Männer für den Job.

Doch machen wir uns erst noch einmal klar, worum es hier eigentlich geht. Allein in der ersten Phase der Tour, die von dieser DVD dokumentiert wird, wurden in 45 Tagen rund 80.000 Kilometer zurückgelegt und 23 Konzerte in Stadien und Arenen rund um den Erdball gespielt. Um diese unglaubliche Anstrengung zu bewältigen, erschuf die Band ihre eigene Boeing 757 – die „Ed Force One“, mit der sie zwölf Tonnen Equipment und die gesamte Crew von Konzert zu Konzert fliegen konnte. Am Steuerknüppel saß niemand anderes als Frontmann Bruce Dickinson himself.

Es war die Aufgabe von Sam und Scot, diese Reise in die Kamera zu bannen. Eine Aufgabe, die sie mit Bravour erfüllt haben. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte gewährt die Band einer Film Crew full access zu nahezu allen Bereichen – eine große Ehre für die beiden Produzenten, der sie mit einem großartigen Film gerecht werden.

Wir sind von Beginn an dabei: „Ed Force One“ wird beladen, und man spürt die Nervosität der Band und der Verantwortlichen – ein spannungsgeladenes Knistern in der Luft, mit dem offensichtlich nicht nur der Pilot zu kämpfen hatte. Doch dann geht es los, die Boeing hebt ab und die Kabinencrew serviert in Maiden Shirts (!) Drinks für alle. Iron Maiden und die Dokumentarfilmer nehmen uns mit auf eine fantastische Reise, bei der wohl jeder von uns gern dabei gewesen wäre. Wir kommen der Band so nahe wie noch nie. Dabei erfahren wir viel über das Bandgefüge und das Wesen der Musiker. Allein das ist ein Kaufgrund für diese DVD. Nebenbei mischen sich Sam und Scot aber auch unter das Volk. Ganz wie man es von ihnen gewohnt ist. Dabei fangen sie die unglaubliche Euphorie, mit der die Fans in der Welt dieser Band begegnen, sehr gut ein. Das durchgeknallte Japan, die begeisterten Südamerikaner, die fanatischen Latinos… alles kommt sehr gut rüber. Die krassesten Szenen gibt es meines Erachtens aus Kolumbien. Macht euch selbst ein Bild.

Und sonst noch? Wir sehen Adrian beim Tennisspielen mit Pat Cash und Wayne Arthurs, Besuche der Musikerprominenz, die Band beim Sightseeing und erfahren, wie ein kleiner Golfball beinahe alles gestoppt hätte. Schön sind auch einige wenige Rückblenden auf Ereignisse der Bandgeschichte, die in direktem Zusammenhang mit den Venues dieser Tour stehen. Aber ich will nicht alles verraten, sonst braucht ihr nicht mehr selbst zu gucken. Eins nur noch: Exzesse werden keine geboten. Damit wäre so eine Reise wohl auch kaum zu bewältigen. Hier ist jeder einzelne Gig ein Exzess.

Am Ende des Films hat man vergessen, dass man sich eben etwa 113 Minuten lang die größte Metal Band aller Zeiten angesehen hat. Man hat eher das Gefühl, von ein paar alten Freunden durch ein Familienvideo geführt worden zu sein. Und nachdem alles vorbei ist, kann man sich der zweiten DVD widmen.

Die Konzert-DVD bietet eigentlich das Gleiche wie die zugehörige Doppel-CD (siehe das entsprechende Review), nur eben auch visuell. Dadurch reißt sie eigentlich noch mehr mit. Die Bilder sind grandios. Ein Gänsehautmoment jagt den nächsten. Die Konzertaufnahmen werden hier und da von kurzen Einblendungen unterbrochen – Bilder, die man schon aus dem Film kennt. Iron Maiden präsentieren sich agil wie eh und je und spieltechnisch besser als je zuvor. Allen voran Dauerrenner, Bühnenderwisch und Goldkehlchen Bruce Dickinson, der Dirigent der Massen. Ich möchte nicht wissen, wie die Jammergestalten, die ansonsten mal bei Maiden gesungen haben (Namen habe ich vergessen), auf dieser DVD gewirkt hätten. Vertreiben wir diesen Gedanken schnell wieder. Zumal auch die anderen Akteure vollends überzeugen: Steve Harris mit dem wohl großartigsten Bass Spiel unserer Zeit, Adrian Smith mit seinen überragenden Soli... In dieser Form werden wir an Eddie & Co. noch lange unsere Freude haben. Höhepunkte des Sets, der nur aus Klassikern besteht, sind für mich „The Trooper“, „Powerslave“ in Costa Rica, das magische „Fear Of The Dark“ in Buenos Aires und der tobende Mob in Santiago.

Ed Force One has landed. Iron Maiden sind damit offensichtlich wieder an der Spitze angelangt. Der Rest der Szene kann nur ehrfurchtsvoll staunen. Im Gegensatz zu der mitleidserweckenden Selbsthilfegruppe aus der Bay Area oder dem im Opernpompmorast versinkenden Rentnerverein aus Birmingham hat die Eiserne Jungfrau mehr Feuer denn je unter dem Arsch. Wer’s nicht glaubt, schaue sich bitte diesen Film an. Up The Irons!
 
Tracklist: Lineup:
Disc 1: "The Film"
Laufzeit: 113 Min.

Disc 2 "The Concert"
Part 1:
01 Flight 666 - The Concert: Aces High (Mumbai/Indien, 01.02.2008)
02 2 Minutes To Midnight (Melbourne/Australia, 07.02.2008)
03 Revelations (Sydney/Australia, 09.02.2008)
04 The Trooper (Tokyo/Japan, 16.02.2008)
05 Wasted Years (Monterrey/Mexico, 22.02.2008)
06 The Number Of The Beast (Los Angeles/USA, 19.02.2008)
07 Can I Play With Madness (Mexico City/Mexiko, 24.02.2008)
08 Rime Of The Ancient Marnier (New Jersey/USA, 14.03.2008)

Part 2:
09 Powerslave (San Jose/Costa Rica, 26.02.09)
10 Heaven Can Wait (Sao Paulo/Brasilien, 02.03.2008)
11 Run To The Hills (Bogota/Kolumbien, 28.02.2008)
12 Fear Of The Dark (Buenos Aires/Argentinen, 07.03.2008
13 Iron Maiden (Santiago/Chile, 09.03.2008)
14 Moonchild (San Juan/Puerto Rico, 12.03.2008)
15 The Clairvoyant (Curitiba/Brasilien, 04.03.2008)
16 Hallowed Be Thy Name (Toronto/Kanada, 16.03.2008)
Laufzeit: 102 Min.
 
Gesang: Bruce Dickinson
Bass: Steve Harris
Drums: Nicko McBrain
Gitarre: Adrian Smith
Gitarre: Dave Murray
Gitarre: Janick Gers

 
10.0 Punkte von Christian (am 23.05.2009)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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2. Doomsword "The Eternal Battle"
3. Volbeat "Beyond Hell / Above Heaven"
4. While Heaven Wept "Fear Of Infinity"
5. Alestorm "Back Through Time"
6. Mael Mordha "Manannán"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 23.05.09 wurde der Artikel 4230 mal gelesen ]
 
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