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 Parity Boot (Deutschland) "Into Nothing" CD

Parity Boot - Into Nothing - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: SAOL  (87 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 22.5.2009   (1358 verwandte Reviews)
Spieldauer: 47:00
Musikstil: Diverse/Stilübergreifend   (844 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Industrial Metal
Homepage: http://www.parityboot.com/
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Weitere Infos zu Parity Boot:
REVIEWS:
Parity Boot Into Nothing
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im Forum

Nachdem ich hörte, dass wir aus Deutschland kommenden Zuwachs in der Industrial Metal Szene bekommen, war ich doch sehr gespannt, was PARITY BOOT aus den Anlageboxen schießen wird. Unter anderem 2005 beim Wackener Metal Battle den Vorentscheid für Niedersachsen gewonnen und auch ein Jahr vorher mit ihrer selbst betitelten Demo in diversen Magazinen für Aufsehen gesorgt, staune ich immer noch, warum es so lange gedauert hat, uns so ein Schmankerl zu bringen. Das hätte schon viel früher passieren müssen!

Allein beim Anblick des Artworks kann ich mich schon prima in Endzeitstimmung versetzen, welche beim reinhören der Scheibe noch stärker zum Vorschein kommt. „Into Nothing“ ist der Industrialknaller schlechthin! Nachdem sich die Boxen in den ersten 40 Sekunden langsam warm schlagen, bricht ein Groove- und Bassfeuerwerk der ersten Güteklasse aus. Bassexplosionen nehmen mir den Boden unter den Füßen weg und der Rhythmus des Songs mitsamt des verdammt gut gesungen Refrains lassen mich nicht mehr los. Das Video von dem Gitarristen Eike Braselmann ist übrigens für ein Metalvideo ein echter Hingucker, da kommt der Grafikdesignstudent durch.

Das Schöne an diesem Album ist, dass jedes Lied eine andere, dunkle Endzeitlandschaft entwirft. Während „Until We're Strong“ mit einem Ubootradar für schleppende, aber klasse Grooves sorgt, dröhnt bei „Pride“ ein sehr gängiger und schneller Elektrosound, gemischt mit dem schrillen Digitalweckerlingeln, welches jeden Otto Normalverbraucher Morgens zu Weissglut bringt. Ich glaube nicht, dass ich so falsch liege, wenn ich von einer kleinen Portion Wahnsinn rede, die auf Seiten der Jungs von Parity Boot das Album insgesamt gut gewürzt hat. Der Wahnsinn überträgt sich auch bei mir im Auto, denn der Bleifuss wird durch die Musik immer schwerer, es passt einfach!

„Fail“ erinnert schon fast an einige Ministry und Marilyn Manson Schlepper. Langsam aber gewaltig stampft sich der Song durch fast sechs Minuten. „Stare And Burn“ läutet als letzter Track dann auch die Glocken zum Abschied ein und lässt es mit Glöckchen ausklingen.

Insgesamt ein verdammt gutes Werk, was uns die Jungs von Parity Boot hier vorlegen. Was die Aufnahmen betrifft, kann man absolut nichts sagen. Eine fette Produktion!

Ich freue mich jetzt schon auf das zweite Album der Jungs!
 
Tracklist: Lineup:
1. Into Nothing
2. Sickness
3. Until We're Strong
4. Pride
5. The Void
6. Dying Here
7. No More Lies
8. Fail
9. All Is Gray
10. Stare And Burn
 
Guitars, Vocals, Programming: Mathias Riediger
Drums: Dominik Wegmann
Guitars, Backing Vocals: Eike Braselmann
Bass, Backing Vocals: Jörg Hannebohm

 
8.0 Punkte von Ronny (am 25.05.2009)
 
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