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Eigenproduktion Change Of Ideas (Deutschland) "Power-Punk" CD

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Durchschnittlich
 
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Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 48:43
Musikstil: Punk/Oi   (164 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: (Pop) Punkrock
Homepage: www.changeofideas.net
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Change Of Ideas Power-punk
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Das Debüt der in Rheinland-Pfalz ansässigen CHANGE OF IDEAS ist ein klassischer Beweis, dass Verpackung und Inhalt sehr gegensätzlich ausfallen können: Das Cover ziert u. a. eine nach oben gereckte Faust, es dominieren raue Konturen und der augenscheinlich selbsterklärende Albumtitel lässt erstmal amtliches Anarcho-Geballer vermuten.

In diese Richtung tendiert „Power Punk“ aber nur sehr bedingt. Während einige Songs recht gut nach vorne gehen und andere mit einem gewissen Bad Religion Charme aufwarten, klingen gerade die Refrains in Songs wie „The Sun Is Shining“ oder „D.I.Y.“ wie der auf allzu nett getrimmte, poppige Soundtrack für klebrig-süße Highschool-Komödien. Allerdings habe mich schon dabei ertappt, wie ich diese unterwegs vor mich hinsumme, obwohl ich es eigentlich gar nicht will...
Trotz der vereinzelt an die Ursprünge des Punk erinnernden Passagen klingt alles in letzter Konsequenz zu fluffig, ja fast schon niedlich. Durch das ganze Album schwingt etwas mit, was die Zielgruppe eher auf Teenies lenkt, die im gepflegten elterlichen Vorstadt-Einfamilienhaus mal ein bisschen auf die Kacke hauen wollen. Bei solchen Harmlosigkeiten verursachen selbst die bei dem ruhig-akustischen „Love Thy Neighbor“ verwendeten Schimpfwörter nicht mal mehr den leisesten Aufreger.
Aber nüchtern betrachtet bringt die Band ob nun bei recht verdaulicher Härte oder bei weichgespülten Singalongs eine gehörige Portion unbeschwerten Spielwitz mit, die vom eigentlich genrefremden Henning Pauly (der schon mit James LaBrie und Sebastian Bach arbeitete) in Szene gesetzt wurden.

Die nett aufgemachte Pressemappe inkl. Promo-Kit auf CD-R beweisen, dass es CHANGE OF IDEAS definitiv ernst in Sachen Karriere meinen. Wenn ich hier trotzdem nur 5 Punkte vergebe, habe ich fast schon ein schlechtes Gewissen, denn für diejenigen, die auf die Musik nicht abfahren, hat die Band im Inlay noch eine nette Message parat: „Fuck off and die to everybody who didn´t support us or worked against us!“

Fazit: Unter „Power-Punk“ stelle ich mir eigentlich etwas anderes vor. Dessen ungeachtet hat die Band trotz dem hörbaren Anfängerstatus gute Ideen und Melodien in den Songs untergebracht. Der richtige Biss fehlt aber auf diesem Debüt. Als ein nettes Mitbringsel für die Party der kleinen Geschwister eignet es sich hingegen auf jeden Fall.
 
Tracklist: Lineup:
01. Fuck The World (3:03)
02. Gaming Is Not A Crime (2:00)
03. Life's A Bitch (4:03)
04. The Sun Is Shining (3:04)
05. In The World Today (2:57)
06. D.I.Y. (3:59)
07. Love Thy Neighbor (4:59)
08. World Patriot (2:50)
09. Sometimes You Must Step Back (4:15)
10. Prepare For … (1:02)
11. The Incoming (2:34)
12. I'm The Owner (4:18)
13. Against The Tube (2:48)
14. Angels Fenced By Fury (3:43)
15. Who Brings Flowers? (3:06)
 
Vocals: Marc
Guitar/Backing Vocals: Ronny
Guitar: Daniel
Bass/Backing Vocals: Michael
Drums: Rüdiger

 
5.0 Punkte von Arne (am 23.06.2009)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Anfänge mit 80er Heavy- und 90er Death-Metal, inzwischen findet auch alles jenseits des metallischen Paralleluniversums bei mir Gehör
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