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 Paradise Lost (Großbritannien) "Faith Divides Us - Death Unites Us" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Century Media  (400 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 25.9.2009   (1358 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:06
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Gothic Metal
Homepage: http://www.paradiselost.co.uk
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Weitere Infos zu Paradise Lost:
REVIEWS:
Paradise Lost Paradise Lost
Paradise Lost Forever After
Paradise Lost In Requiem
Paradise Lost Faith Divides Us - Death Unites Us
Paradise Lost Tragic Idol
INTERVIEWS:
Paradise Lost - In Der Kürze Liegt Die Würze.
Mehr über Paradise Lost in der Metalopedia
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Was für eine Band! Paradise Lost gehören für mich zu den wirklich großen Künstlern des Heavy Metal. Natürlich nicht im Sinne der Verkaufscharts oder Megaseller wie Metallica und Konsorten. Doch durchaus für mich als Gelegenheitskritiker und vor allen Dingen für mich als Fan. Paradise Lost machen nicht nur einfach Musik. Sie haben einen Stil etabliert. In den frühen Neunziger bildeten sie die Speerspitze des langsamen, melancholischen Death Metal und zogen unzählige Nachahmer nach sich. Auch ein gewisser Nachwuchsmetaller, der heute für Metalglory schreibt, ließ sich seinerzeit von seinen Kumpels dazu überreden, eine Doom Death Metal Band zu gründen. Die gibt es schon lange nicht mehr. Paradise Lost sind aber immer noch dabei. Seitdem haben sie jede Menge hochklassiger Alben veröffentlicht. Auch wenn ich nicht jedes davon mochte (ok – bis auf „Host“ mochte ich sie alle), bin ich den Briten stets treu geblieben. Für mich gehören sie, wie gesagt, zu den ganz Großen in meinem CD Regal. Spätestens mit dem selbstbetitelten 2005er Album fanden sie zudem den Weg zurück zu den härteren Sounds, den „In Requiem“ konsequent fortsetzte. Umso gespannter war ich auf das neue Werk, das die Geschichte dieser einzigartigen Formation nach dem zurückliegenden 20jährigen Jubiläum in der nächsten History-Dekade fortsetzen soll.

Das wird das Album, das auf den langen Titel „Faith Divides Us – Death Unites Us“ hört, auf jeden Fall erfolgreich leisten. Paradise Lost bündeln die meisten ihrer Stärken. Gregor Mackintosh zaubert aus seiner Gitarre grandiose, mutlose Melodien voller Wehmut und bedrückender Erhabenheit. Die Rhythmusfraktion groovt höllisch, und über allem thront der charismatische Gesang von Nick Holmes, der weiterhin zu den großartigsten Sängern im melancholischen Bereich gehört. Aber auch, wenn ich hier die Leistungen der beiden Hauptcharaktere besonders betone: Die Band bildet eine Einheit, die Songs zu tighten Gebilden schmiedet, wofür nicht zuletzt ein starkes Riffing den Garant stellt. Überhaupt freuen wir uns über eine sehr ausgefeilte Gitarrenarbeit. Es ist noch nicht so lange her, da hatte man das Gefühl, dass Paradise Lost auch gut und gerne mit einer Gitarre auskommen könnten. Solche Gedanken braucht man heutzutage glücklicherweise nicht wieder aufwärmen. Über der Rhythmuswand tobt sich die Lead Gitarre in prächtigen Melodien aus, und typische Paradise Lost Harmonien legen sich wie Balsam um das sehnsüchtig klagende Herz des Zuhörers, dem sich ein ums andere Mal Tränen der Freude hinter die dämmernden Augenlieder schleichen.

Die Songs bersten vor Härte und Melodiegespühr. Schon der Opener „As Horizons End“ stürzt den Hörer in bittersüße Seelenqualen. Das doomige „First Light“ mit seinem überragenden Chorus berührt die Seele. Apropos Doom: Doom Anleihen bietet insbesondere das triste „Last Regret“, das sich dadurch zu meinem Anspieltipp mausert. „Frailty“ bietet dagegen vielleicht die schnellsten Parts, die man je von den Briten gehört hat. Auch „Living With Scars“ überrascht – dieses Mal mit Death Metal artigen Gitarrenansätzen. Der Titelsong überzeugt mit sehr viel Atmosphäre und markiert damit meinen Anspieltipp Nummer zwei. Schließlich möchte ich noch „Universal Dream“ erwähnen, das mich phasenweise an „Pity The Sadness“ erinnert.

Nun das Resümee: „Faith Divides Us – Death Unites Us“ ist ein Album, das man stilistisch mit Blick auf den Back-Katalog bei „Icon" und „Draconian Times" einreihen kann. Verglichen mit diesen Meilensteinen fehlt dem neuen Werk eine große Dichte mit echten Hits. Dafür bietet es geballte Macht. Wo die Alben aus den Neunzigern gezielte Messerstiche setzen, walzt sich „FDU – DUU“ in seiner Gesamtheit sicher ins Ziel und wird daher dringendst empfohlen.

Die Limited Edition (liegt mir leider nicht vor) enthält den Bonustrack “Cardinal Zero” sowie eine zusätzliche Bonus CD mit orchestralen Versionen der Songs “Last Regret” und dem Titelsong, aufgenommen mit dem Prager Symphonie Orchester! Das Ganze gibt es im Mediabook in DVD Größe und O-Card in leder-ähnlicher Verpackung. Außerdem hat Century Media noch eine Limited Gatefold LPmit dem Bonustrack, den Orchester-Mixen als separate 7“ EP, dem Album auf CD und einem DIN A2 Poster in petto. Vollbedienung, würde ich sagen.
 
Tracklist: Lineup:
1. As Horizons End
2. I Remain
3. First Light
4. Frailty
5. Faith Divides Us - Death Unites Us
6. The Rise Of Denial
7. Living With Scars
8. Last Regret
9. Universal Dream
10. In Truth

 

 
8.5 Punkte von Christian (am 19.09.2009)
 
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