METALGLORY Archiv

zur neuen METALGLORY Webseite
 
Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Eigenproduktion Athorn (Deutschland) "Livable Hatred" MCD

Athorn - Livable Hatred - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Eigenproduktion  (2048 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1.10.2009   (1359 verwandte Reviews)
Spieldauer: 20:21
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Symbionic Metal
Homepage: http://www.athorn.de
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

Um selbst abzustimmen bitte einloggen!


Weitere Infos zu Athorn:
REVIEWS:
Athorn Livable Hatred
Athorn Phobia
Athorn Necropolis
INTERVIEWS:
Athorn - Augen Aufreißen Und Dicke Backen Machen!
Mehr über Athorn in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Ein neuer Stern geht auf am Heavy Metal Horizont. Athorn wurde im letzten Jahr von erfahrenen Musikern der Hannoverschen Szene gegründet. Bereits die ersten Schritte der Band werden von Vorschusslorbeeren aus namhaften Quellen begleitet. Jasun Tipton (Zero Hour) und Jeff Loomis (Nevermore) attestieren Athorn herausragende Qualitäten. Die bleiben den Beweis nicht schuldig, denn ihr erstes Arbeitszeugnis – die Demo-E.P. „Livable Hatred“ – ist ein echter Hammer geworden.

„Alles darf, nichts muss!“ ist das Motto des Quintetts, das aus Carsten Frank (voc), Stefan Aedo / Tobias Liedke (git), Sören Becker (dr) und Doomkopf Thomas Maiwald (bass) besteht. Will heißen: Athorn bedienen sich aus sehr vielen verschiedenen Spielarten des Heavy Metal und kreieren daraus ihren sehr individuellen Sound, den sie selbst Symbionic Metal getauft haben. Das trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf. „Livable Hatred“ zeigt sowohl klassischen als auch progressiven Power und Heavy Metal, bewegt sich gern in thrashigen Gefilden und greift nicht selten moderne Elemente auf. Die Formation will sich nicht selbst limitieren, ist für fast alles offen und wildert gern revierübergreifend. Beeindruckend, wie ein exzellentes Songwriting diesen Genremix zu einem absolut nachvollziehbaren Ganzen zusammenfügt. Der überragende Gesang von Carsten Frank, der für mich zu den besten Sängern der deutschen Szene gehört, verleiht diesem Gebilde ein eigenes Gesicht mit hohem Wiedererkennungswert.

Schon die ersten Takte von „Livable Hatred“ lassen aufhorchen. Die äußerst versiert gespielten Gitarren ziehen den Hörer sofort in den Kreis der Band. Ein fettes, anspruchsvolles und sehr dynamisches Riffing, das mühelos ein vielfältiges Melodiespiel integriert, beigeistert von Beginn an. Die Grundlage dafür bildet ein massives Rhythmusbrett, dass Sören an den Drums und Bassexperte Thomas furios in Szene setzen. Der mitreißende Opener „Humanize The Demon“ lebt aber vor allen Dingen von großartigen Melodien, tollen Stimmungswechseln, einer gut abgestimmten Fülle von Harmonien und einer grandiosen Atmosphäre. Carsten hat seinen Gesang, der bereits die Alben von Galloglass und das letzte Human Fortress Werk veredelte, noch einmal enorm verbessert. Berauschende, pompöse Power Metal Vocals, aggressives Shouting und extrem gefühlvolle, nahezu zerbrechliche Vocals im Stile eines Warrel Dayne in Bestform gehören zu seinem scheinbar unerschöpflichen Repertoire. Warum junge Bands mit derart meisterlichen Sängern allerdings immer wieder gern auf das primitive Stilmittel des Grunzens zurückgreifen, wird sich mir wohl nie erschließen. Doch zurück zu den Songs. Der Opener ist wie gesagt ein echtes Prachtexemplar metallischer Musikkunst. Dem gegenüber fällt der Mittelteil des Demos ein wenig ab. Athorn erhöhen den Härtegrad und die Komplexität. Dabei biedern sie sich für meinen Geschmack etwas zu sehr an aktuell angesagten Strömungen an. Zudem hätte man in „Wink Of Death“ und „A Freaks Dawn“ vielleicht das ein oder andere Riff oder einen Rhythmuswechsel zu Gunsten einer noch formidableren Hookline opfern können. Jüngere Fans und anspruchsvolle Hörer werden aber vielleicht gerade an diesen beiden Nummern Gefallen finden. Das gewaltige „The Ferryman“ setzt darüber mit fantastischen Melodien und viel Spannung einen vorzüglichen Schlusspunkt.

Kraftvoll, melodisch, anspruchsvoll und aggressiv – Athorn gelingt es, diese Attribute mit spielerischem Können, starkem Songwriting und einer brillanten Produktion zu einem erstklassigen Demo zu vereinen. Ein professioneller Video-Clip zu „Humanize The Demon“ rundet das Werk ab. Dringende Empfehlung für dieses Wochenende: Schaut bei der Band vorbei, hört rein und bestellt Euch die E.P.
 
Tracklist: Lineup:
1. Humanize The Demon
2. Wink Of Death
3. A Freaks Dawn
4. The Ferryman
5. Humanize The Demon (Video)
 

 
8.0 Punkte von Christian (am 10.10.2009)
 
Deine Meinung ist gefragt:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

Deine Meinung zu dem Review:

benachrichtigt mich, wenn auf meinen Beitrag eine Antwort geschrieben wurde.
 
Du musst angemeldet und eingeloggt sein, um Deine Meinung zu dem Review zu posten!
Noch kein Account bei Metalglory?! - Anmelden!


musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
X   Aktuelle Top6
1. Darkest Era "The Last Caress Of Light"
2. Doomsword "The Eternal Battle"
3. Volbeat "Beyond Hell / Above Heaven"
4. While Heaven Wept "Fear Of Infinity"
5. Alestorm "Back Through Time"
6. Mael Mordha "Manannán"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 10.10.09 wurde der Artikel 4594 mal gelesen ]
 
Die neuesten Reviews:
Neue Webseite endlich online
Turbobier Das neue Festament
Foreign Diplomats Princess Flash
Deaf Havana All These Countless Nights
Chrome Molly Hoodoo Voodoo
Sunterra Reborn -EP
Dethrashion Assault Bombardment
Tschaika 21/16 Tante Crystal uff Crack am Reck
The Shiver The Darkest Hour
Yiek The Drive
Die neuesten Interviews:
J.B.O. - 03.01.2017
Running Wild - 05.10.2016
Lacrimas Profundere - 01.10.2016
Vicious Rumors - 08.07.2016
My Jerusalem - 28.06.2016
Die neuesten Artikel:
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
Metalforum Osthessen e.V. sucht Bands für Konzerte - 26.10.2010
Verlosung - 26.10.2010
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Die neuesten Live-Berichte:
Caliban, Suicide Silence, Any Given Day, To the Rats and Wolves - 22.12.2016
LIEDFETT, kAPEllE PEtra, elfmorgen - 2016 - 20.12.2016
Ruhrpott Metal Meeting 2016 - 15.12.2016
Die neuesten Live-Vorberichte:
Vorbericht: Svbway to Sally - Ekustik-Projekt NEON 2017 - 11.01.2017
Vorbericht: Night Of The Progfestival 2017 - 09.01.2017
Vorbericht: FAUN – MIDGART - Tour 2017 - 09.01.2017
Die neuesten Galerien:
Open Air Festival M´era Luna vom 10. bis 11.08.2013 in Hildesheim - 14.08.2013
With Full Force 2013 - 28.07.2013
Darkmoon-Festival 2013 - 24.07.2013
Die neuesten Links:
Second Roses Online Shop Frankfurt
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos

© 2018 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Datenschutz   |   Kontakt   |   Impressum