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Re-Release Fear Factory (USA) "Hatefiles" CD

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Label: Metal Mind Productions  (333 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 7.9.2009   (1359 verwandte Reviews)
Spieldauer: 75:29
Musikstil: Avantgarde/Dark/Industrial   (279 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Industrial Metal
Homepage: http://www.fearfactory.com/
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Weitere Infos zu Fear Factory:
REVIEWS:
Fear Factory Hatefiles
Fear Factory Mechanize
Fear Factory The Industrialist
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Mit „Hatefiles“ von FEAR FACTORY haben sich Metal Mind Productions ein recht außergewöhnliches Album, das ursprünglich aus dem Hause Roadrunner stammt, für eine Wiederveröffentlichung ausgesucht:
„Hatefiles“ erschien 2003 nach bandinternen Streitereien und der daraus resultierenden zwischenzeitlichen Auflösung. Ebenso wie bei dem 2002er „Concrete“ (dem eigentlichen Werk vor dem Debüt „Soul Of A New Machine“, auf welchem es dann letztendlich auch viele Songs von „Concrete“ geschafft haben) muss man sich fragen, inwiefern dies Versuche waren, aus der damals stillgelegten Marke FEAR FACTORY noch Kapital zu schlagen.

Wie auch immer, „Hatefiles“ ist in erster Linie ein weiteres Remix-Album. Den Anfang machen aber erstmal Songbeiträge für diverse Computergames (wobei so manches Riff auch auf regulären Albumsongs verwendet wurde).
Den Kern bilden dann Versionen von Songs der Alben „Demanufacture“, „Obsolete“ und „Digimortal“, denen teils eine radikale Neuarrangierung verpasst wurde. Während bei Tracks wie „Body Hammer“ und „Zero Signal“ die Unterschiede zum Original noch minimal sind, wurden „Edgecrusher“ und „Descent“ in ein elektronisches Ghetto-Ambiente gehüllt.
Richtig abgefahren wird die Geschichte mit den letzten fünf Remixen, die nicht nur einen neuen Namen erhalten haben, sondern stellenweise kaum noch an die Vorlage erinnern. Hier dominieren ganz klar Drum´n´Bass, Hardcore Techno und Gabba Sounds. Für solcherlei Soundexperimente, die stellenweise unfreiwillig komisch sind, muss man schon eine gehörige Portion Offenheit mitbringen.
Viele dieser Versionen waren nur auf raren Singles und sonstigen Veröffentlichungen zu finden und satte sieben Songs waren bisher unveröffentlicht. Auf „Hatefiles“ sind sie alle in einer logischen Reihenfolge versammelt.
Ich habe mir noch erlaubt, bei der Tracklist kleine Anmerkungen zu den jeweiligen Songs zu machen.

Fazit: Treffenderweise macht Monte Conner (seines Zeichens A&R Manager von Roadrunner Records; er ist auch für die Zusammenstellung verantwortlich) in den Linernotes klar: Dieses Album ist grundsätzlich für eingefleischte FEAR FACTORY Fans gedacht und im Grunde nur für solche interessant. Freigeistige Neulinge können sich diese Wiederveröffentlichung von „Hatefiles“ natürlich auch zu Gemüte führen, sind aber mit den Original-Alben erstmal besser bedient.
 
Tracklist: Lineup:
01. Terminate (einer der letzten aufgenommenen Songs vor dem Split, vorgesehen für das Computerspiel „Terminator: Dawn Of Fate")
02. Frequency (ebenfalls einer der letzten aufgenommenen Songs vor dem Split, vorgesehen für das gleichnamige Computerspiel)
03. Demolition Racer (Song für das gleichnamige Computerspiel)
04. Machine Debaser (weiterer Song für das Computerspiel "Demolition Racer")
05. Invisible Wounds (The Suture Mix) (entschärftere Radio-Version von Rhys Fulber, Original auf Digimortal)
06. Resurrection (T.L.A. Big Rock Mix) (von Band und Label nicht für gut befundener, entschärfter Mix, Original auf Obsolete)
07. Edgecrusher (Urban Assault Mix) (Remix von Rhys Fulber (Front Line Assembly, Nailbomb), Original auf Obsolete)
08. Descent (Falling Deeper Mix) (Remix von Junkie XL, Original auf Obsolete)
09. Body Hammer (Colin Richardson Mix) (ursprünglicher Mix vom Produzenten, Original auf Demanufacture)
10. Zero Signal (Colin Richardson Mix) (ursprünglicher Mix vom Produzenten, Original auf Demanufacture)
11. Cars (Numanoid Mix) (In der Version singt nur Gary Numan, die Version im Duett mit Burton C. Bell ist auf dem Obsolete Digipak zu finden)
12. Dark Bodies (demo) (Eine Demoversion von „Invisible Wounds“ (Digimortal))
13. Replica (live) (Original auf Demanufacture)
14. Cyberdyne (Junkie XL Remix des Songs „H-K (Hunter-Killer)“, Original auf Demanufacture)
15. Refueled (ein weiterer, komplett anderer Junkie XL Remix von „H-K (Hunter-Killer)“)
16. Transgenic (Technohead Remix von „New Breed“, auch als Steel Gun Mix auf der 12“ Single „The Gabber Mixes“ zu finden, Original auf Demanufacture)
17. Manic Cure (Mix von DJ Dano und Liza N Eliaz, in dem Hardcore Techno Kracher wurden Parts aus „New Breed“, „Replica“, „Body Hammer“ und „Self Bias Resistor“ verwendet, alle im Original auf Demanufacture)
18. New Breed (Spoetnik Mix) (abgefahrener Gabba Mix, Original auf Demanufacture)
 
Vocals: Burton C.Bell
Guitar: Dino Cazares
Bass: Christian Olde Wolbers
Drums: Raymond Herrera

 
ohne Wertung von Arne (am 30.10.2009)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Anfänge mit 80er Heavy- und 90er Death-Metal, inzwischen findet auch alles jenseits des metallischen Paralleluniversums bei mir Gehör
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