METALGLORY Archiv

zur neuen METALGLORY Webseite
 
Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 Rob Zombie (USA) "Hellbilly Deluxe 2" CD

Rob Zombie - Hellbilly Deluxe 2 - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Roadrunner Records  (146 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 29.1.2010   (1362 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:15
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Horror inspirierter Industrial Rock/Metal
Homepage: http://www.robzombie.com
 Leserwertung
0 von 10 Punkten
bei 0 Stimmen
 

Um selbst abzustimmen bitte einloggen!


Weitere Infos zu Rob Zombie:
REVIEWS:
Rob Zombie Past, Present & Future
Rob Zombie Hellbilly Deluxe 2
Rob Zombie The Zombie Horror Picture Show
Mehr über Rob Zombie in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Zugegeben, Rob Zombie ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Was der Mann mit White Zombie zuwege brachte ist sicherlich feinste Unterhaltung. Und auch „Hellbilly Deluxe“ konnte mich vor mehr als einer Dekade begeistern. Danach ging’s es ziemlich rapide bergab mit dem guten Rob. Seine ganzen Aktivitäten als Regisseur und Drehbuchautor ließen für seine musikalische Kreativität hörbar keinen Platz. Nun ist der Meister des Horror inspiriertem Industrial Metals zurück. „Hellbilly Deluxe 2“ heißt die neueste musikalische Offenbarung, die der Meister uns kredenzt. Mit diesem Titel werden sogleich hohe Erwartungen geweckt. Ob Rob Zombie wirklich an sein Masterpiece anknüpfen kann?

Erstmal bleiben folgende Eckpunkte festzuhalten: Das Line-Up ist dasselbe das auch schon Teil 1 einspielte (John 5 (Guit), Piggy D. (Bass) und Tommy Clufetos (Drums)), das Coverartwork ist ebenfalls sehr ähnlich ausgefallen und auch am langen Untertitel des Albums (diesmal: Noble Jackals, Penny Dreadfuls and the Systematic Dehumanization of Cool ) hat man festgehalten. Alle Vorzeichen deuten somit auf eine „konsequente Fortführung der Erfolgsgeschichte“ hin.
Musikalisch ist es Rob Zombie dann ebenfalls fast gelungen an „Hellbilly Deluxe“ anzuknüpfen. Aber eben nur fast. Auch wenn die Herrschaften hier sicher das beste Werk seit eben jenen Tagen abgeliefert haben, ganz erreicht haben sie ihren Geniestreich dann doch nicht. Dafür fehlt es den Songs einfach etwas an Durchschlagskraft, insbesondere die Gitarren sind etwas zu dünn produziert. Sicherlich, cool anzuhören ist sie trotzdem die schaurig schöne Liaison aus Southern Rock mäßigen Slide Gitarren im Industrial Gewand gepaart mit stampfenden Rhythmen. Und wenn’s mal nicht für ne coole Song-Idee gereicht hat, dann greift der Meister der Horror Lyrics himself den Songs mit humorvoll, ironischen Texten (wie z.B. beim sonst eher lahmen ’Mars Needs Women’) hilfreich unter die Arme.
Aber oft muss er diesmal nicht eingreifen der gute Rob, denn in Sachen Songwriting kann man diesmal über weite Strecken glänzen. Man implementiert einfach mal alle Bandeigenen Trademarks in die Songs und liefert somit ein beachtliches Ergebnis ab. Rob Zombie haben es neben dem Albumhit ’Sick Bubblegum’ endlich wieder geschafft einige Hits im Stile von ’More Human than Human’ (Jesus Frankenstein), ’Dragula’ (Werewolf, Baby!) oder ’Living Dead Girl’ (Werewolf Women of the SS) zu schreiben die trotz deutlicher Reminiszenzen noch genug eigenes Charisma mitbringen um nicht als Plagiat abgestempelt zu werden.
Zwar gibt es mit dem nichts sagend vor sich hin leiernden ’Burn’ aber auch einen Song der Kategorie „Füllstoff“ zu vermelden, und auch das bereits erwähnte ’Mars Needs Women’ kann nicht zur Gänze überzeugen, aber nun ja. Da sich die restlichen Songs in gehobenen Gefilden bewegen und mit einem Grundmaß an Tarantino Soundtrack Attitüde (zumindest beschleicht einen häufiger das Gefühl das dessen Soundtracks als Ideengeber herhalten mussten) überzeugen, kann man diese zwei Skip-Kandidaten durchaus verschmerzen.
Insgesamt ist „Hellbilly Deluxe 2“ somit ein gelungenes Album, das aber nicht ganz an den „ersten Teil“ der Erfolgsstory namens ’Hellbilly Deluxe’ heranreicht. Zum einen wegen der erwähnten Durchhänger, zum anderen hätte die Produktion ruhig etwas kräftiger sein dürfen.

Anspieltipps: Sick Bubblegum, Jesus Frankenstein, Werewolf Women of the SS, Werewolf, Baby!

Fazit: Ein tolles, wenngleich nicht überragendes Album. Vollends aus dem Schatten von „Hellbilly Deluxe“ kann es aber nicht herausstoßen.

Line-Up:
Rob Zombie - Vocals
John 5 - Guitar
Piggy D. - Bass
Tommy Clufetos - Drums
 
Tracklist: Lineup:
1. Jesus Frankenstein
2. Sick Bubblegum
3. What?
4. Mars Needs Women
5. Werewolf, Baby!
6. Virgin Witch
7. Death and Destiny Inside The Dream Factory
8. Burn
9. Cease to Exist
10. Werewolf Women of the SS
11. The Man Who Laughs

 

 
8.0 Punkte von Blizzard (am 29.01.2010)
 
Deine Meinung ist gefragt:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

Deine Meinung zu dem Review:

benachrichtigt mich, wenn auf meinen Beitrag eine Antwort geschrieben wurde.
 
Du musst angemeldet und eingeloggt sein, um Deine Meinung zu dem Review zu posten!
Noch kein Account bei Metalglory?! - Anmelden!


musikalischer Background des Verfassers
NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
X   Aktuelle Top6
1. Steel Panther "Balls Out"
2. Steel Panther "Feel the Steel"
3. Gary Moore "After the War"
4. Mötley Crüe "Shout at the Devil"
5. Judas Priest "Defenders of the Faith"
6. Carnage "Dark Recollections"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Death "alles"
2. Savatage "alles bis Edge of Thorns"
3. Mötley Crüe "Shout at the Devil / Dr. Feelgood / Girls,Girls,Girls"
4. Overkill "Taking Over"
5. Deep Purple "Live in Japan"
6. Helloween "alles bis Keeper Pt. II"

[ Seit dem 29.01.10 wurde der Artikel 4164 mal gelesen ]
 
Die neuesten Reviews:
Neue Webseite endlich online
Turbobier Das neue Festament
Foreign Diplomats Princess Flash
Deaf Havana All These Countless Nights
Chrome Molly Hoodoo Voodoo
Sunterra Reborn -EP
Dethrashion Assault Bombardment
Tschaika 21/16 Tante Crystal uff Crack am Reck
The Shiver The Darkest Hour
Yiek The Drive
Die neuesten Interviews:
J.B.O. - 03.01.2017
Running Wild - 05.10.2016
Lacrimas Profundere - 01.10.2016
Vicious Rumors - 08.07.2016
My Jerusalem - 28.06.2016
Die neuesten Artikel:
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
Metalforum Osthessen e.V. sucht Bands für Konzerte - 26.10.2010
Verlosung - 26.10.2010
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Die neuesten Live-Berichte:
Caliban, Suicide Silence, Any Given Day, To the Rats and Wolves - 22.12.2016
LIEDFETT, kAPEllE PEtra, elfmorgen - 2016 - 20.12.2016
Ruhrpott Metal Meeting 2016 - 15.12.2016
Die neuesten Live-Vorberichte:
Vorbericht: Svbway to Sally - Ekustik-Projekt NEON 2017 - 11.01.2017
Vorbericht: Night Of The Progfestival 2017 - 09.01.2017
Vorbericht: FAUN – MIDGART - Tour 2017 - 09.01.2017
Die neuesten Galerien:
Open Air Festival M´era Luna vom 10. bis 11.08.2013 in Hildesheim - 14.08.2013
With Full Force 2013 - 28.07.2013
Darkmoon-Festival 2013 - 24.07.2013
Die neuesten Links:
Second Roses Online Shop Frankfurt
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos

© 2018 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Datenschutz   |   Kontakt   |   Impressum