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 Pandea (Deutschland) "Soylent Green" CD

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Label: Pure Steel Records  (117 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 26.2.2010   (1362 verwandte Reviews)
Spieldauer: 59:15
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: anspruchsvoller Melodic Power Metal
Homepage: http://www.pandea-music.de/
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Weitere Infos zu Pandea:
REVIEWS:
Pandea Soylent Green
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Hier haben wir es mit einem Konzeptalbum zu tun, das von außen betrachtet zunächst einmal Projektcharakter hat. Laut Labelinfo sollen allerdings Live Auftritte folgen, so dass sich aus Pandea eventuell doch eine richtige Band entwickeln wird. Treibende Kräfte hinter diesem Namen sind Dan Uhden Mario Le Mole, die letztes Jahr ihre Formation Mind Odyssey mit Unterstützung von Viktor Smolski recht akzeptabel voran getrieben hatten. Smolski gehört nun auch zu der ansehnlichen Menge an Gastmusiker, die zum Konzept von Pandea gehören. Diese rekrutiert sich in erster Linie aus alten Helden der DDR Metal- und Hardrock-Geschichte, in der ich mich leider überhaupt gar nicht auskenne. Die Landsleute aus dem „wilden Osten Deutschlands“ mögen es mir verzeihen. Genannt seien daher lediglich die auch vom Info gesondert hervorgehobenen Norbert Schmidt (Formel 1), Jacky Lee Man (Pharao) und Norbert „Klempo“ Bode (Biest). Pandea sehen sich also als Statement der ostdeutschen Melodic Metal und Rock-Gemeinschaft, denn das ist der Stil, in dem sich das Album bewegt. Angesichts der Hauptakteure ist der progressive Einschlag nicht sonderlich überraschend. Inhaltlich geht es um den Film „Soylent Green“, einem Endzeit-Movie aus den Siebzigern mit Good Old Charlton Heston – den deutschen Cineasten vielleicht eher bekannt unter dem Titel „Jahr 2022… die überleben wollen“.

Pandea haben einen schweren Stand bei mir. Konzeptalben sind nur selten was für mich, mit dem Progressiven habe ich es nicht mehr so und die Rockszene der DDR lief (ungewollt) ziemlich an mir vorbei, so dass mich der Kult-Aspekt dieses Albums nicht begeistern kann, auch wenn ich ihn neutral natürlich nachvollziehe. So werden die fast sechzig Minuten von „Soylent Green“ für mich doch sehr lang. Einige Songs gefallen mir, aber letztendlich bleibt für mich ein solides, anspruchsvolles Power Metal Album übrig, das mir vierzig mal sechzig Sekunden lang völlig gereicht hätte. Zudem fehlt mir ein wenig der rote Faden. „Soylent Green“ klingt eher wie ein Sampler denn wie das Album einer gewachsenen Band mit eigenem Charakter. Übrigens nach einem Sampler mit Schwerpunkt auf teutonischem Metal: Gern zitiert werden Gammay Ray an allen Ecken und Enden und von Beginn an, ein wenig Metalium, mittelneue Helloweeen („Point Of No Return“) und Primal Fear („Today's Tuesday“). Daneben stürzt man sich in der recht gelungenen Power Ballade „Hands Tied Up“ auf Savatage zu Zachary Stevens Zeiten. Bei dem ein oder anderen Song möchte ich jedoch auch einfach nur weiter skippen („Flesh And Light“).

An all diese Helden reicht man nicht ganz heran, und die fehlende Eigenständigkeit nervt auch etwas. Als Sampler kommt „Soylent Green“ ganz gut. Für Fans der ostdeutschen Musik ist das Album sowieso ein Must Have. Die anderen Metal Fans sollten getrost erst einmal ihre Sammlungen der Original Bands komplettieren, bevor sie hier zugreifen.

Bleibt noch zu sagen, dass die Leistungen aller Musiker technisch einwandfrei sind und die Produktion angemessen ist. Mein Anspieltipp findet sich in „Eden Again“. Hier muss man sich zwar zunächst an den Wechselgesang zwischen Lead Stimme und dem massiven Choreinsatz gewöhnen. Doch beim zweiten oder dritten Durchlauf entfaltet sich das Charisma dieser Nummer, und sie weist auch am ehesten ein Alleinstellungsmerkmal auf.
 
Tracklist: Lineup:
1. Intro
2. Lost Eternity
3. Nomadic Life
4. Clan Of Saluation
5. Piont Of No Return
6. Today's Tuesday
7. Eden Again
8. Hands Tied Up
9. Final Real
10. Flesh And Light
11. Golden Gate
12. Outro
 

 
6.5 Punkte von Christian (am 02.04.2010)
 
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6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 02.04.10 wurde der Artikel 3803 mal gelesen ]
 
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