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 Pensees Nocturnes (Frankreich) "Grotesque" CD

Pensees Nocturnes - Grotesque - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Les Acteurs De L´Ombre Productions  (12 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 27.3.2010   (1362 verwandte Reviews)
Spieldauer: 54:05
Musikstil: Black Metal   (1391 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Progressive Black Metal with Classic-Influences
Homepage: http://www.pnrecords-music.com
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Weitere Infos zu Pensees Nocturnes:
REVIEWS:
Pensees Nocturnes Vacuum
Pensees Nocturnes Grotesque
Pensees Nocturnes Nom D´une Pipe!
Mehr über Pensees Nocturnes in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die französische BM-Szene genießt durch zahlreiche NSBM-Stumpfköpfe einen eher zwiespältigen Ruf. Ohne Zweifel kann man aber auch sagen, dass einige der kreativesten Schwarzmetallbands ebenfalls aus Frankreich kommen. Alcest, Belenos, Peste Noir, Deathspell Omega und auch die hier zur Debatte stehenten Pensées Nocturnes zeigen Mut und brechen aus den Grenzen des Genres aus. Dass sie dabei ncht immer auf Gegenliebe stoßen, dürfte klar sein und so wird es auch "Grotesque" schwer haben, eine offene Hörerschaft zu finden.
Der Titel verspricht auf jeden Fall nicht zu viel. Wie auch das Cover und die optische Gestaltung durch Stephen Rothwell, ist die Musik einfach nur obskur, weltfremd und eben grotesk. Auf den Punkt gebracht trifft sich hier dissonanter Suicidal Black Metal mit Klassik und Soundtrackmusik. Genie und Wahnsinn liegen dabei wie so oft nahe beeinander und so wird dieses Werk für einige lediglich chaotisch und absurd klingen. Wem sich das Werk allerdings öffnet, der wird es für seine Klangmalerei zu schätzen lernen. "Grotesque" erzeugt Bilder in deinem Kopf, die aus deinen schlimmsten Albträumen stammen könnten. Vor dem geistigen Augen erscheinen verlassene Theater, alte Friedhöfe, verfluchte Villen und ähnliche Szenarien.
Zarte Streicher, Klavier, Bläser, Akkordeon, Orgel und viele weitere Instrumente lösen Gefühle der Beklemmung aus. Dein Körper spannt sich langsam an bis plötzlich tobenter Black Metal wie ein Poltergeist über dich herfällt. Er wütet und stürmt, nur um genau so schnell und unangekündigt wieder zu verschwinden, wie er aufgetaucht ist.
Das Album in Worte zu fassen fällt schwer, einzelne Lieder hervorzuheben ist absolut sinnlos. Man muss es einfach erlebt haben. Vielen wird das sicher zu anstrengent sein, ich bin hingegen vollkommen davon begeistert. Wer also auf Kopfkino steht, sollte unbedingt zugreifen. Allein die vokale Darbietung mit geisterhaften Schreien, weiblichen und männlichen Operngesang und Chören, aber auch feine Details wie Applaus, Türenknarren und sogar eine Kuckkucksuhr sorgen für Horror und Unterhaltung vom Feinsten.
 
Tracklist: Lineup:
1. Vulgum Pecus
2. Paria
3. Râhu
4. Eros
5. Monosis
6. Hel
7. Thokk
8. Suivant
 

 
8.5 Punkte von Metalrocky (am 14.06.2010)
 
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[ Seit dem 14.06.10 wurde der Artikel 3842 mal gelesen ]
 
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