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 Korn (USA) "Korn III: Remember who you are" CD

Korn - Korn III: Remember who you are - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: Roadrunner Records  (146 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 9.7.2010   (1362 verwandte Reviews)
Spieldauer: 44:43
Musikstil: Nu Metal/Crossover   (247 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Nu Metal, Crossover
Homepage: http://www.korn.com
 Leserwertung
7 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Korn:
REVIEWS:
Korn Live & Rare
Korn Korn Iii: Remember Who You Are
Korn Live At The Hollywood Palladium
Korn Original Album Classics
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Nachdem sich die Nu Metal Pioniere KORN vom großen EMI Label getrennt haben, erscheint via Roadrunner Records unter dem vielversprechenden Titel „Korn III – Remember who you are“ das mittlerweile neunte Album des Quartetts aus Bakersfield das eine Rückbesinnung auf alte Tage darstellen soll. Nach den müden und uninspiriert klingenden ’See You On The Other Side’ und ‚Untitled’ auch überlebenswichtig.
Das vorab erschienene Video zu ’Oildale (Leave Me Alone)’ ließ dann erahnen, das hier zwar ein Schritt in die Vergangenheit vollzogen wurde, aber letztlich doch nicht alles Gold sein wird was in der kalifornischen Sonne glänzt. Also erstmal wieder runter mit den Erwartungshaltungen....

Um es vorweg zu nehmen, „Korn III – Remember who you are“, ist in vielen Teilen nicht schlecht. Und hat richtig gute Momente zu bieten. Aber der große Befreiungsschlag ist es letztlich auch nicht geworden. Dafür klingen KORN Anno 2010 viel zu gehemmt und zahnlos mit angezogener Handbremse zockend; die Aggressivität vergangener Tage ist vollends verschwunden. Und genau diese Aggressivität war es doch die den KORN Sound mitgeprägt hat!
Auch in puncto Songwriting bewegt man sich wieder einmal strikt im Rahmen des selbstgebauten musikalischen Käfigs, Innovationen ausgeschlossen! – Sicher, Fans der aktuelleren Outputs der Band können mit freudiger Erregung in den Plattenladen stiefeln, das neueste KORN Opus gefahrlos in die heimische Höhle schleppen und abfeiern. Fans der Frühphase hingegen werden vermutlich mit gehöriger Magenverstimmung den in Plastik gebrannten Ergüssen von Mr. Davis und Co. lauschen, da die neueren musikalischen Elemente im Sounduniversum von KORN als störend zwischen den Old School Ansätzen wahrgenommen werden.

Aber wir wollen das Album nicht grundsätzlich schlecht reden, denn KORN Toppen zumindest die beiden Vorgängeralben qualitativ problemlos.
Die Rhythmussektion ist diesmal wieder ein Garant für Qualität, ebenso wie die endlich wieder durchweg gute Stimmbandleistung von Mr. Davis. Einige intelligent eingebaute Melodieläufe helfen den Songs dabei immens, sich im Gehör zu verankern, anstatt im Mittelmaß zu versanden. Aber neben großartigem wie 'Let The Guilt Go' oder dem angesprochenen 'Oildale (Leave Me Alone)' gibt es leider auch wieder Ausfälle wie das müde ’Never Around’ oder ’Move on’ zu vermelden, die wiederholt unausgereiftes Füllmaterial darstellen und zu keiner Zeit die Klasse besitzen sich auf einem KORN Album zu platzieren. Monoton und Ideenlos plätschern diese Songs dahin und zerstören viel vom Gesamteindruck.
Wie die Klaifornier diesbezüglich ihre Qualitätsstandards setzen, bleibt wohl ihr Geheimnis...

Sollten KORN je wieder in der Lage sein 45 Minuten durchgängig schlüssige Musik ohne Leerlauf im Stil der Anspieltipps zu verfassen, dann würde ich jubeln und das Statement „ They remembered who they are“ bedingungslos unterschreiben. Bei „Korn III – Remember who you are“ lege ich aber vorerst nur den Kugelschreiber zurecht. Denn die angesprochenen kritikpunkte machen letztlich wieder zuviel kaputt um KORN mehr als eine überdurchschnittliche / mit Abstrichen gute Leistung zu attestieren.

Anspieltipps: Oildale (Leave Me Alone), Let The Guilt Go, The Past, Holding All These Lies

Fazit: Nicht der erhoffte Befreiungsschlag, aber zumindest über weite Strecken eine Rückbesinnung auf alte Stärken der Hoffnung macht.

Fans die die Band mit den letzten zwei Alben für sich entdeckt haben, können locken nen Punkt zur Wertung addieren...

Line-Up:
Jonathan Davis - Vocals
James Shaffer - Guitar
Reginald Arvizu - Bass
Ray Luzier - Drums

 
Tracklist: Lineup:
1. Uber-Time
2. Oildale (Leave Me Alone)
3. Pop A Pill
4. Fear is A Place To Live
5. Move On
6. Lead The Parade
7. Let The Guilt Go
8. The Past
9. Never Around
10. Are You Ready To Live
11. Holding All These Lies

 

 
6.5 Punkte von Blizzard (am 09.07.2010)
 
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musikalischer Background des Verfassers
NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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