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 Wolfman (USA) "Extended Director´s Cut" Film DVD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: Universal Pictures  (46 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 5.8.2010   (1362 verwandte Reviews)
Spieldauer: 116
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Horrorfilm
Homepage: http://movies.universal-pictures-international-germany.de/
 Leserwertung
7 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Wolfman:
REVIEWS:
Wolfman Extended Director´s Cut
Mehr über Wolfman in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

In Zeiten wo ein Remake das nächste jagt, durfte natürlich nicht das Remake zu dem Klassiker von 1941 „The Wolf Man“ nicht ausbleiben! Im Jahr 2010 gibt es eine erneute Verfilmung der Geschichte eines Werwolf.

Zur Story des neues Films:
Wolfman spielt Ende des 19ten Jahrhunderts in einer relativ kleinen, ruhigen englischen Provinz namens Blackmoor, wo eine mysteriöse Serie blutiger Morde die Menschen in Atem hält. Lawrence Talbot (gespielt von Benicio del Toro) kehrt nach Jahren in seine alte Heimat zurück um sich über die Todesumstände seines Bruders zur informieren. Nach ein paar Anhaltspunkten macht er sich auf die Suche, nach den Zigeunern, mit welchen sich sein verstorbener Bruder umgab. Doch dann wird das Lager der Zigeuner angegriffen und Lawrence von einer mysteriösen Kreatur verletzt. Als er sich im Haus seines Vaters Sir John Talbot (gespielt von Anthony Hopkins) von seinen Verletzungen erholt findet er ein schreckliches Geheimnis heraus...

Die Story an sich ist sehr klassisch aufgebaut und hält keine besonderen Überraschungen bereit, dafür wurden einige Schreckmomente eingebaut die den ganzen Film doch etwas auflockern. Kurz gesagt trotz der vielen Dialoge wird der Film zu keinem Zeitpunkt langweilig. Dennoch hätte ich von den Effekten speziell von der Verwandlung von Mensch zum Wolf etwas mehr erwartet. Die Szenen der Umwandlung hätten für meinen Geschmack deutlich umfangreicher sein können. Auch das Aussehen des Werwolfs war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig.

Die schauspielerische Leistung von Benicio del Toro hielt sich in Grenzen, er brachte die Rolle zwar glaubhaft herüber, dennoch geht er meiner Meinung nach im Schatten von Sir Anthony Hopkins ziemlich unter. Anthony Hopkins hingegen glänzte einmal mehr durch eine unglaubliche Fähigkeit sich seiner Rolle in einem Film anzupassen.


Allgemein:
Mit Anthony Hopkins und Benicio del Toro in den Hauptrollen sowie ein paar anderen bekannten Gesichtern zumindest prominent besetzt, kam die Wiederbelebung vom Werwolf-Mythos bei Kritikern und Publikum allerdings im Vorfeld nicht so gut weg. Dies mag nicht zuletzt an den diversen Produktionsproblemen und dem lange aufgeschobenen Kinostart gelegen haben. Als nach mehreren Anläufen Regisseur Joe Johnston gefunden war, wurde das Skript erneut umgeschrieben. Das Budget wuchs in der Folgezeit von den angesetzten 85 Millionen Dollar auf 150 Millionen an und aus dem für November 2008 angesetzten Erscheinungstermin wurde letztendlich Februar 2010. Auch der in der fertigen Version z.T. verwendete, düstere Score von Danny Elfman war eigentlich für eine frühere, deutlich längere Filmversion gedacht und zwischenzeitlich ließ Universal einen ganz neuen Score von Paul Haslinger (Underworld) anfertigen, was mit Nachdrehs verbunden war. Erst im letzten Moment wurde dies wieder verworfen. So oder so blieb bei der fertigen Kinofassung an manchen Stellen das Gefühl, dass wohl etwas zu viel herumgetüftelt wurde. Besonders die eher hektische Einführung der Charaktere wurde bemängelt.

Die Kinovariante besitzt eine Laufzeit von knappen 103 Filmminuten, während es der Extended DC auf knappe 119 Minuten bringt. Einen Laufzeitunterschied von sage und schreibe 16 Minuten die es in sich haben, um es genauer zu benennen:
Die 16 längeren Filmminuten des Extended DC's setzen sich wie folgt zusammen:
36 abweichende Stellen, 8 mal wurde alternatives Bildmaterial verwendet und 5 Umschnitte wurden vorgenommen!
Nicht immer macht eine verlängerte Filmversion Sinn, doch bei diesem Remake auf jeden Fall. Die 16 Filmminuten an zusätzlichem Material lohnen sich, denn der Cineast bekommt einiges mehr an Filmmaterial geboten. Wer jetzt allerdings meint, dass die verlängerte Filmversion wesentlich mehr Bluteffekte bietet, der hat sich geschnitten, denn diese sind bereits in der Kinofassung enthalten! Ein ganz anderes wichtiges Merkmal rückt dabei in den Vordergrund. Gerade in der ersten Filmhälfte kommen viele neue Handlungsszenen hinzu, die den Film deutlich verständlicher machen als in der Kinofassung. Der Beginn ist wesentlich mehr ausgeschmückt und die Charaktere bekommen deutlich mehr an Tiefe verliehen. In der Kinofassung wurde dies in weniger als einer Minute abgehandelt, zu eckig zu kantig, nichts wirkt für den Betrachter rund und flüssig.
Anders hingegen die verlängerte Version, die Beziehung zwischen Gwen (Emily Blunt) und Lawrence und vor allem auch das angespannte Verhältnis von letzterem zu seinem Vater Sir John macht es im Extended DC einen gelungenen runden Eindruck.


Fazit: Wolfman ist ein solider Horrorfilm für die harten Fans des Genres, kann aber nicht in allen Punkten komplett überzeugen, denn die Gestalt des Werwolfes und die nicht so gelungenen Umwandlungsszenen verderben einem einiges an Filmspaß.



(Dieses Review wurde von Stefan Müller verfasst!)


Weitere Infos direkt zum Film auf der offiziellen Homepage @ http://movies.universal-pictures-international-germany.de/wolfman/



 
Tracklist: Lineup:
Hauptfilm
Bonusmaterial DVD:
unveröffentlichte Szenen
erweiterte Szenen
5.1 Dolby Digital
Sprachen: D, GB


Bonusmaterial Blu-ray:
Alternative Enden
unveröffentlichte u. erweiterte Szenen
Wiederkehr des Wolfman
Der Schöpfer des Untiers
Geheimnisse der Verwandlung
Der entfesselte Wolfman
BD Live
pocket BLU
U-control
---
DTS-HD Master 5.1
DTS Surrouond 5.1
Sprachen: D, GB, F, I, E, Jap
 

 
6.0 Punkte von Arturek (am 14.10.2010)
 
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