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 Necrodeath (Italien) "20 Years Of Noise (1985 - 2005)" CD

Necrodeath - 20 Years Of Noise (1985 - 2005) CD  


Label: Scarlet Records  (90 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 70:05
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Black Thrash Metal
Homepage: http://www.necrodeath.net
Weitere Links: http://www.scarletrecords.it
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Necrodeath:
REVIEWS:
Necrodeath 100 Percent Hell
Necrodeath 20 Years Of Noise (1985 - 2005)
Necrodeath Ton(e)s Of Hate
Necrodeath Draculea
Mehr über Necrodeath in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Mein Gott – nicht nur meinereiner kommt so langsam in die Jahre: Derzeit kommen massenhaft Jubiläumsalben raus – Die toten Toten aus Italien (warum haben sie eigentlich nicht Nägel mit Köpfen gemacht und sich LETHAL NECRODEATH MORTALITY genannt oder so … ?) machen hier angesichts ihrer 20 Lenze, welche sie auf nunmehr dem Buckel haben, auch keine Ausnahme.
Zwischendrin war es zwar einmal gut zehn Jahre relativ still um NECRODEATH; aufgelöst waren sie meines Wissens nach aber nie.
NECRODEATH gingen irgendwie immer ein bißchen an mir vorbei – ich besitze zwar eine Reihe ihrer Alben, aber so richtig das pralle Leben war die Mucke der Italiener nie so richtig.
Hierbei ist es wirklich mal wieder so eine Sache: Die einen finden’s kultig, die anderen (und dazu zähle ich mich irgendwie) finden’s etwas angestaubt, obwohl Musik wie diese gut in die derzeit schwappende Retro-Thrash-Welle paßt.
Die Sache wird noch dadurch kompliziert, daß man mit Stücken der alten Alben aus den Achtzigern (welche re-released, aber nicht remastered wurden !) und einem kompletten 20 Jahre alten Demo zu mehr als der Hälfte etwas – nun ja – betagtere Stücke auf dieser Compilation am Start hat und ich weiß wirklich nicht, ob das gut für die weitere Karriere der Jungs im 21. Jahrhundert ist. Vom Sound will ich in diesem Zusammenhang gar nicht sprechen, welcher streckenweise doch recht klumpig wirkt.

Die Mucke selbst ist ein bieder gestricktes Gebräu aus Thrash, Death und Black Metal-Elementen ohne viele Höhepunkte bzw. Tiefgang. Da gibt es deutlich Spektakuläreres auf dem übersättigten Markt.
Was man den Jungs aber zugute halten muß, daß sie aus den simplen Zutaten das beste gemacht haben; irgendwie erkennt man sogar so etwas wie einen eigenen Stil, obwohl sie andererseits auch klauen wie die Raben: Das Riff auf ‚Metempsychosis’ ist eindeutig von METALLICA ... ;-))).
Die neueren Stücke (5 bis 10) klingen dann auch deutlich frischer und pusten gut durch. Hier sind dann auch einige schöne Kracher dabei – man merkt eben, daß sie zehn Jahre Muß hatten neue Stücke zu schreiben ... und ein besseres Studio haben sie dann auch gefunden.
Besonders gefallen haben mir: ‚At The Roots Of Evil’ (ein strammer Knaller – fesselnd und mit einem tollen Riff), ‚Hate And Scorn’ (tolles Opus – irgendwie ein Hybrid aus (frühen) MOONSPELL und NIGHTFALL) und das herrlich doomige Black Sabbath-Cover ist auch nicht von schlechten Eltern.
Die Musik der neueren Alben ist fesselnd, mitreißend und schön brutal und hat mit den alten Stücken so gut wie nichts zu tun – und so muß man sich ein weiteres Mal die Frage stellen, welchen Zweck diese Zusammenstellung eigentlich erfüllen soll ? – Die alten Fans fühlen sich durch die neuen frischen Stücke verprellt und die Leute, welche erst in den letzten Jahren zu NECRODEATH gestoßen sind, können mit den muffigen alten Tracks nichts anfangen und zappen genervt weiter. Die über zehn Jahre Schaffenspause sind wegweisend aber in diesem Zusammenhang auch nicht unbedingt hilfreich.

Obwohl mich die Musik der Südländer immer noch nicht so richtig mitreißt, ist dieses Digipak für Fans der Gattung oder durch diesen Bericht neugierig gewordene durchaus ein Reinhören wert; mit 15 Stücken bei einer Gesamtlaufzeit von gut 70 Minuten wird ja auch was geboten für die Penunze.
Ohne Wertung.


Tracklist (in Klammern steht, von welchem Album bzw. Demo das Stück jeweils ist):
1. Mater Tenebrarum (Into The Macabre)
2. Internal Decay (Into The Macabre)
3. Choose Your Death (Fragments Of Insanity)
4. Metempsychosis (Fragments Of Insanity)
5. At The Roots Of Evil (Mater Of All Evil)
6. Hate And Scorn (Mater Of All Evil)
7. Red As Blood (Black As Pitch)
8. Church’s Black Book (Black As Pitch)
9. The Mark Of Dr. Z (Tone(s) Of Hate)
10. Perseverance Pays (Tone(s) Of Hate)
11. Black Sabbath (BLACK SABBATH-Cover)
12. Necro Thrashing Death (THE SHINING PENTAGRAM Demo)
13. Mater Tenebrarum (THE SHINING PENTAGRAM Demo)
14. Icinoclast (THE SHINING PENTAGRAM Demo)
15. Morbid Mayhem (THE SHINING PENTAGRAM Demo)

Line-Up:
Flegias – Vocals
Claudio – Guitars
John – Bass
Peso – Drums

Diskographie:
1987: Into The Macabre (LP)
1989: Fragments Of Insanity (LP)
1999: Into The Macabre (Re-Release-CD)
2001: Mater Of All Evil (CD)
2002: Fragments Of Insanity (Re-Release-CD)
2002: Black As Pitch (CD)
2003: Tone(s) Of Hate (CD)
2005: 20 Years Of Noise (CD)



 
ohne Wertung von WARMASTER (am 06.04.2005)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
X   Aktuelle Top6
1. SVARTSOT "Ravnenes Saga"
2. NECRODEATH "Draculea"
3. ONSLAUGHT "Killing Peace"
4. EXODUS "The Atrocity Exhibition: Exhibit A"
5. FLESHCRAWL "Structures Of Death"
6. FLESHLESS "To Kill For Skin"
X   Alltime-Klassix Top6
1. SLAYER "Reign In Blood"
2. BOLT THROWER "Warmaster"
3. KAMPFAR "Mellom Skogledde Aaser"
4. BATHORY "Blood Fire Death"
5. THE BEATLES "Sgt. Pepper"
6. TANGERINE DREAM "Logos"

[ Seit dem 06.04.05 wurde der Artikel 5542 mal gelesen ]
 
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