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 Gergovia (Frankreich) "Declaration De Guerre" CD

Gergovia - Declaration De Guerre CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: CCP Records  (40 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 42:54
Musikstil: Black Metal   (1391 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: cold Black Metal
Homepage: http://gergovia666.free.fr
 Leserwertung
7 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Gergovia:
REVIEWS:
Gergovia Declaration De Guerre
Mehr über Gergovia in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Ein-Mann-Projekte gehören im Bereich des schwärzesten aller schwarzen Metal-Spielarten bekanntlich zu den bösesten und wahrhaftigsten Unterfangen. Mag daran liegen, dass der alleinstehende Protagonist entweder keine weiteren Mitstreiter gefunden hat, da kein Menschlein weit und breit mit seinen nihilistischen und misanthropischen Wertvorstellungen einhergeht, es mag aber auch sein, dass der Einzelkämpfer aus egoistischen Gründen lieber alle Fäden in der Hand hält und sich nicht reinreden lassen will. Fakt ist jedenfalls, dass gerade der Black Metal so viele Soloprojekte zu bieten hat, wie es sonst nur in der harschen Electro-/Industrial-Abteilung der Fall ist. Dennoch (oder gerade deswegen) ist lange nicht alles schwarzes Gold, was da allein und ohne Gefährten unter dem Vollmond durch die Wälder zieht. Ein Beispiel dafür ist der Franzose Lord Necron, welcher dem unübersichtlichen Sumpf an Einmannkommandos mit seinem Projekt Gergovia eine weitere Facette hinzufügt. Benannt nach dem einzigen, ruhmreichen Schlachtfeld, auf welchem Caesar in seinen gallischen Kriegen verlor, widmet sich der Franzose auf „Declaration De Guerre“ auch lyrisch den Heldentaten und Sagen seiner Heimat, der Auvergne. Musikalisch geht es indes weniger malerisch und reiseführerreif zu, hier wird geholzt bis der Arzt kommt. Schrammeliger Black Metal steht auf dem Speiseplan, kredenzt in einem annehmbaren Soundgewand und mit durchaus netten Ideen. Mal holperig-schnell, mal schleppend langsam, Lord Necron weiß seine musikalischen Fähigkeiten größtenteils zu nutzen, zudem scheint auch Abwechslung kein Fremdwort für den Heimatfreund. Hübsch kalt rasselt der finstere Black Metal aus den Boxen, besondere Intensität jedoch einmal mehr in den eher langsameren Passagen entfaltend. Größtenteils bietet „Declaration De Guerre“ gutklassigen, überdurchschnittlichen Black Metal mit frostigem Flair, dennoch kommt man nicht umhin zu erwähnen, dass Gergovia alles andere als originell zu Werke gehen, viele Soloprojekte mit klar norwegisch-inspiriertem Sound einfach zu ähnlich klingen, um wirklich eine Chance zu haben, sich durchzusetzen. Nimmersatte Schwarzmaler oder Freunde der Auvergne sollten „Declaration De Guerre“ demnach getrost antesten, falsch macht man mit dem Kauf nämlich ganz bestimmt nichts. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass die Keyboards von einem gewissen Horglaert eingeklimpert wurden – also doch kein hoffnungsloser Fall von Einzelgängermanie?
 
6.5 Punkte von Björn Springorum (am 06.04.2005)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 06.04.05 wurde der Artikel 6140 mal gelesen ]
 
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