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 Treibstoff (Deutschland) "Wer Wir Sind" CD

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Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 4.9.2010   (1362 verwandte Reviews)
Spieldauer: 18:19
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Southern Metal
Homepage: www.treibstoffmetal.de
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Weitere Infos zu Treibstoff:
REVIEWS:
Treibstoff Wer Wir Sind
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im Forum

Da schaut man sich die Promo mit ihrem Anschreiben an und hat auf dem ersten Eindruck irgendwie schon ein unwohles Magengefühl. Mit dem Namen Treibstoff und dem angerosteten Metall-Layout kam schon wieder unweigerlich der Gedanke auf: "Bitte nicht wieder so eine Deutsch-Rock Band, die einen auf Rammstein mimen will..." In der Bandinfo steht natürlich auch wie immer geschrieben, wenn eine Band in Eigenregie eine Scheibe aufnimmt und diese auch an die Medien bringen will, dass man natürlich wie alle anderen Bands auch einen "einzigartigen Geschmack" hat und einen unverwechselbaren Sound erzeugt. Wenn sich Bands selbst immer gerne so buttern, ist am Ende der Eindruck meist noch schlimmer als gedacht, wen wundert es auch...

An der ganzen Sache gab es allerdings dieses eine Mal wirklich eine Ausnahme. Nach dem ersten Hördeinruck und später vor der Anlage kommenden Bestätigung, war diese CD wirklich in einer Sache eine absolute Überraschung, wie ich sie schon länger nicht mehr erlebt habe. Rein musikalisch kann man einfach nicht mehr nach Pantera klingen, als Treibstoff es tut. Soviel übrigens zum einzigartigen Geschmack und der vor allem unverwechselbare Sound. Ich beschäftige mich wirklich viel mit dem rockigen und metallischen Sound aus den Sümpfen der Südstaaten, aber dass Dortmunder soviel Whiskey- und Rebellfeeling erzeugen können ist wirklich bewundernswert. Es gibt wirklich einen Arsch voll Bands, die wie Pantera klingen wollen (es aber viel zu oft nicht tun) und ich liebe Pantera wirklich über alles, aber diese vier Bengels aus dem Ruhrpott haben es doch wirklich geschafft mich in dem Bereich vom Hocker zu hauen. Das Riffing und die Drums dazu in Begleitung sind wirklich absolut unschlagbar, der Sound ist aus "Cowboys From Hell" Zeiten und selbst die Röhre am Mikro hat sehr starke Phil Anselmo Phasen. Wenn Bands wie Genre-Vorgänger klingen, habe ich persönlich grundsätzlich kein Problem, solange es erste Sahne klingt und das tut es bei Treibstoff. Die Songwritingstruktur ist wirklich klasse, allerdings habe ich mit einer Sache meine Probleme. Die deutschen Lyrics sind für meinen Geschmack irgendwie unpassend. Sänger Flo weiss auf jeden Fall welche Töne er treffen muss und liegt im Strom der Musik recht gut, allerdings klingen die Texte als wurden sie 1 zu 1 vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Mal abgesehen davon finde ich persönlich deutsches Geschrei drei mal unverständlicher, als englische Texte. Natürlich kann es auch einfach an der Gewöhnung von den Überseekünstlern und der Überseesprache liegen, aber auch nach mehrmaligen Hörergängen fällt es mir immer noch schwer damit zurecht zu kommen.

Ich will ehrlich sein; wenn das Image der Band weniger "Treibstoff" wäre und mehr "Southern Ass Kickin' Metal", bin ich mir ziemlich sicher, dass ich der Scheibe fast volle Punktzahl gegeben hätte. Insgesamt gesehen ist das Album wirklich eine Überraschung, auch wenn es mit vier Songs und 18 Minuten Länge wirklich sehr kurz ist. Dadurch, dass Cover und die Lyrics wirklich wenig zusagen, vergebe ich hier trotzdem sehr solide sechs Punkte für den Erstling, die wirklich sehr gut gemeint sind und ich mich über eine Weiterentwicklung der Band freuen würde. Da steckt auf jeden Fall viel Potential hinter dem Namen!

 
Tracklist: Lineup:
1. Wer Wir Sind
2. Zurückentwicklung
3. Der Mensch, Das Tier
4. Attackier Mich
 

 
6.0 Punkte von Ronny (am 28.10.2010)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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2. Pantera "Cowboys From Hell"
3. Kataklysm "Push The Venom"
4. ""
5. ""
6. ""

[ Seit dem 28.10.10 wurde der Artikel 3396 mal gelesen ]
 
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