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 Gwar (USA) "Bloody Pit of Horror" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Unterdurchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
nur für Maniacs und Puristen


Label: AFM Records  (233 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 12.11.2010   (1362 verwandte Reviews)
Spieldauer: 37:03
Musikstil: Diverse/Stilübergreifend   (844 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Thrash/Punk/Core/Metal
Homepage:
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Weitere Infos zu Gwar:
REVIEWS:
Gwar Bloody Pit Of Horror
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Diskussion zum Review
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GWAR sollten wohl so ziemlich jedem ein Begriff sein. Das seit 1985 umtriebige Alien Quintett um Oberalien Oderus Urungus versucht mittlerweile seit zwölf Alben (und 15 Videoveröffentlichungen!!!!)
Immer noch unseren Planeten zu erobern. Bis auf eine zumindest in unseren Breitengraden relativ überschaubare Schar Höriger hat es noch nicht geklappt. Ob das mit dem neuesten Angriff namens „Bloody Pit of Horror“ gelingt ist auch fraglich, denn komplett durchschlagend ist der neueste Release der Alieninvasion nicht. Ein Schnellschuß, gerade mal elf Monate nach dem coolen „Lust in Space“?

Die übliche GWAR Mixtur aus Thrash, Punk, Rock’n Roll und moderneren Metalklängen hat man auch diesmal beibehalten. Konzeptionell hält man sich an einem italienischen Horror C-Movie aus dem Jahr 1965 fest, das dem Album auch seinen Namen gab. Bevor man wieder mit unkorrekten Songtiteln und Texten wie KZ Necromancer oder in Hail, Genocide aufwartet wird zu Beginn des Albums der besagte „Horror“ Movie in vier Akten abgehandelt….
Der Albumopener ‘Zombies March!’ ist dann auch gleich ein Highlight. Eine amtliche Thrashgranate, die eigentlich Lust auf mehr macht. Aber die Lust vergeht einem dann recht schnell schon bei den beiden darauffolgenden Tracks. Bei derart langweiliger, äh nennen wir es einfach Crossover Kost, kann die Devise beim Hörer nur „God, What an Awful Racket!“ lauten. Erst der vierte und letzte Akt ’Storm is coming’ kann dann wieder punkten. Und auch bei den letzten sieben Songs ist das Erlebnis mit den Aliens eher durchwachsen. Das erwähnte ’Hail, Genocide’ hat gewissen Mitgröhlcharakter und kann Live sicher zünden, auf Silberling ist es aber eher blass. Da geht bei ’Beat You To Death’ schon eher was, denn unterm Strich ist der punklastige Thrasher eines der Highlights auf „Bloody Pit of Horror“. Vor allem weil er ein typischer GWAR Song ist, der den Vorgänger ebenfalls hätte bereichern können.
Sicher, auch die neueste Langrille der Alienbande bringt alle Trademarks der Band mit sich und kann auch einige ordentliche Songs aufweisen, aber GWAR sind einfach eine Live Band und werden es immer bleiben. Auf CD über weite Strecken so überflüssig wie ein Kropf (KZ Necromancer, You Are My Meat und die erwähnten Teil II und III der „Bloody…“ Quadrologie) ist die Liveshow mit ihrem bissig kritischen, zuweilen sehr Zynischem Humor immer wieder ein Erlebnis.

War „Lust in Space“ noch mit Ideen und einem qualitativ durchweg ansprechenden Niveau gesegnet, so sind GWAR hier viel zu sehr damit beschäftigt irgendwie eine Albumdistanz auf die Reihe zu bekommen. Denn 37 Minuten ist für GWAR Verhältnisse eine sehr kurze Spielzeit, die aber wohl auch die oft vorherrschende Inspirationslosigkeit sehr gut reflektiert. Nur knapp elf Monate nach „Lust in Space“ ist der neueste musikalische (*****)Erguss von Oderus Urungus und Co mit (zu)viel Licht und Schatten gesegnet. Ich kann mir dieses wenig homogene und unfertig wirkende Album nur damit erklären, das die überschäumende Freude des Oderus Urungus über den Erfolg des letzten Longplayers zu diesem Schnellschuss geführt hat.

Auch wenn die musikalische Diskrepanz zwischen This Toilet Earth (1994) und dem ein Jahr später erschienenem Ragnarök nicht ganz so gravierend ausfällt wie diesmal, so ist doch auffällig das GWAR beim erhöhen der Schlagzahl, vom zwei/drei Jahresrhythmus auf jährliche Erscheinungsweise der musikalischen Ferkeleien, zwar nie vollends schwache Ware liefern aber eben auch stets schwächeln.

Anspieltipps: Zombies March!, Storm Is Coming, Beat You To Death

Fazit: Ein sehr gemischtes Album das neben einen Highlight ebenso viele Rohrkrepierer bietet. Diesmal liefern GWAR leider nur Durchschnittsware zwischen Gut und Böse….

Homepage: http://www.gwar.net/

Myspace: http://www.myspace.com/gwarofficial

Line-Up:
Vocals: Oderus Urungus (Dave Brockie)
Guitar: Balsac the Jaws of Death (Mike Derks)
Guitar: Flattus Maximus (Cory Smoot)
Bass: Beefcake the Mighty (Casey Orr)
Drums: Jizmak Da Gusha (Brad Roberts)


Discography:
Hell-O - Full-length, 1988
RAWGWAR - Video/VHS, 1989
Scumdogs of the Universe - Full-length, 1990
Live From Antarctica - Video/VHS, 1990
All the Sex - Video/VHS, 1991
The Next Mutation - Video/VHS, 1991
Twice the Violence - Video/VHS, 1991
America Must Be Destroyed - Full-length, 1992
Phallus in Wonderland - Video/VHS, 1992
The Road Behind - EP, 1992
Tour de Scum - Video/VHS, 1992
This Toilet Earth - Full-length, 1994
Skulhedface - Video/VHS, 1994
Ragnarök - Full-length, 1995
Return of Techno Destructo - Video/VHS, 1996
A Soundtrack to Kill Yourself To - Best of/Compilation, 1997
Rendezvous with Ragnarok - Video/VHS, 1997
Carnival of Chaos - Full-length, 1997
A Surprising Burst of Chocolatey Fudge - Video/VHS, 1998
The Dawn Of The Day Of The Night Of The Penguins - Video/VHS, 1998
We Kill Everything - Full-length, 1999
Slaves Going Single - Best of/Compilation, 2000
It's Sleazy! - DVD, 2001
Violence Has Arrived - Full-length, 2001
Blood Drive 2002 - DVD, 2002
The GWARnage Campaign - DVD, 2002
Ultimate Video GWARchive - DVD, 2002
You're All Worthless And Weak - Live album, 2002
Let there be GWAR - Best of/Compilation, 2004
War Party - Full-length, 2004
Gwar War Party Tour 2004 - DVD, 2004
Live from Mt. Fuji - Live album, 2005
Blood Bath and Beyond - DVD, 2006
Beyond Hell - Full-length, 2006
Beyond Hell Live - DVD, 2007
Lust in Space - Full-length, 2009
Lust In Space Live At The National - DVD, 2010
Bloody Pit of Horror - Full-length, 2010





 
Tracklist: Lineup:
1. The Bloody Pit Of Horror - Pt. 1 - Zombies March!
2. The Bloody Pit Of Horror - Pt. 2 - Come The Carnivore
3. The Bloody Pit Of Horror - Pt. 3 - A Gathering Of Ghouls
4. The Bloody Pit Of Horror - Pt. 4 - Storm Is Coming
5. Tick-Tits
6. Beat You To Death
7. You Are My Meat
8. Hail, Genocide!
9. KZ Necromancer
10. The Litany Of The Slain
11. Sick And Twisted

 

 
4.5 Punkte von Blizzard (am 17.11.2010)
 
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musikalischer Background des Verfassers
NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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5. Deep Purple "Live in Japan"
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[ Seit dem 17.11.10 wurde der Artikel 3061 mal gelesen ]
 
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