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 LaminiusX (Deutschland) "Vitamin" CD

LaminiusX - Vitamin - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: Timezone Records  (28 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 26.11.2010   (1362 verwandte Reviews)
Spieldauer: 40:44
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Alternative
Homepage: http://www.laminiusx.de
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Weitere Infos zu LaminiusX:
REVIEWS:
LaminiusX One Man Show
LaminiusX Vitamin
Mehr über LaminiusX in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Dieses unscheinbare Album mit dem so merkwürdigen wie szenefremden Titel „Vitamin“ macht es den ganzen lieben Schubladendenkern unter uns nicht gerade leicht, das sei gleich vorweg gesagt. Das deutsch-französische Trio „LaminiusX“, dessen Mitstreiter aus Paris und Osnabrück stammen, lassen in ihrem Stil sowohl Anleihen aus Gothicrock, Industrial Rock und bisweilen sogar punkrockähnliche Attitüden durchklingen – ohne sich dabei aber in ein vordefiniertes Schema hineinzwängen zu lassen. Lassen wir das Ganze daher einfach mal als Alternative stehen. Die Jungs sind nur schwer zu kategorisieren – man wird es mir verzeihen, dass ich für ihren Stil nicht sogleich eine neue Schublade öffne – und schaffen damit im Grunde, woran unzählige andere Bands kläglich scheitern, nämlich: Eigenständigkeit. Diese ist heutzutage nur noch selten zu finden und gibt hier schon einmal einen dicken Bonus für LaminiusX.
Weiterhin zeichnet sich das Ensemble durch seine dreisprachigen Lyrics – deutsch, englisch und französisch – aus. Dem Hörer wird somit einiges abverlangt, und das Album dürfte sich daher auch nur für jene, welche alle drei Sprachen beherrschen, vollkommen erschließen. Schade. Nichtsdestotrotz kann ich meine Botschaft aus vorherigem Absatz wiederholen: Mal was Neues!
Kommen wir nun zu den Lyrics, welche von Frontmann Nesko X in einem Tonumfang dargeboten werden, der mitunter erstaunliche Höhen erklimmt. Die Texte befassen sich, wie schon beim Vorgänger, dem Erstlingswerk „One Man Show“, mit ausführlicher Gesellschaftskritik. So nimmt man beispielsweise bei „Denken ist schwer“ unsere Gemütlichkeit und daraus resultierendes Desinteresse an allem ins Visier, während in „Macht“ brutale Gewalt durch Soldaten angeprangert wird. Leider schafft man es hier nicht, sich sonderlich vom üblichen Nullachtfünfzehn-Ich-Bin-Dagegen abzuheben. Die Texte werden ziemlich direkt und schnörkellos vorgetragen. Was zwar nicht von Natur aus schlecht sein muss, hier aber nicht so recht überzeugend rüberkommen mag, sondern öfters etwas holprig und ungelenk klingt.
Was bleibt da als Fazit zu sagen? Die Lyrics von LaminiusX sind noch ausbaufähig, zweifelsohne. Wer aber darüber hinwegsehen kann, der dürfte an dieser Scheibe nicht viel zu bemängeln haben.

 
Tracklist: Lineup:
01. Almost stars
02. Mehr Licht
03. Erreur de l'histoire
04. Meins
05. Trauma
06. Viel zu jung
07. Ton secret
08. Macht
09. Vitamin
10. Denken ist schwer
 

 
6.0 Punkte von Laughing Moon (am 20.11.2010)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Gothic Rock/Metal, Post Black Metal
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2. Rotting Christ "Kata Ton Daimona Eaytoy"
3. Hypocrisy "End Of Disclosure"
4. Soilwork "The Living Infinite"
5. Summoning "Old Mornings Dawn"
6. Tristania "Darkest White"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Alcest "Les Voyages De L'âme"
2. ASP "Fremd"
3. Dead Can Dance "Anastasis"
4. Opeth "Ghost Reveries"
5. Anathema "Weather Systems"
6. Therion "Gothic Kabbalah"

[ Seit dem 20.11.10 wurde der Artikel 2980 mal gelesen ]
 
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