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 Y&T (USA) "UnEarthed Vol. 2" CD

Y&T - UnEarthed Vol. 2 CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
perfekt - ein absolutes Meisterwerk!!!
 
Kaufwertung für Euch:
Kauf den zukünftigen Klassiker!!!


Label: Demolition Records  (27 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 73:37
Musikstil: Hard Rock   (1446 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://meniketti.com/


Weitere Infos zu Y&T:
REVIEWS:
Y&T Open Fire
Y&T Down For The Count
Y&T In Rock We Trust
Y&T Unearthed Vol. 2
Y&T Facemelter
INTERVIEWS:
Y&T - Unearthed?
Mehr über Y&T in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Was soll man über eine Legende noch schreiben, was nicht bereits alles schon geschrieben wurde?
Nun, ich erinnere mich noch genau an meine erste Berührung mit der Musik von Y & T. Es war 1981 und ich saß, wie jeden Montag, am Radio, lauschte den neuesten Songs der aufkeimenden New Wave of British Heavy Metal, als mein Lieblingsmoderator Tony Jasper eine neue Band namens Y & T ankündigte. Die Songs, die gespielt wurden sind mir (und ich denke vielen anderen ebenso) bis heute in Erinnerung geblieben: „Hungry for rock“, „Rescue me“, „Hurricane“ und natürlich „I believe in you“. Infiziert von dem Virus Y & T machte ich mich tags drauf auf den beschwerlichen Weg Richtung des Plattenhändlers meines Vertrauens. Stolz erzählte ich ihm, was ich am vorherigen Abend im Radio gehört hatte und verlangte nach genau dieser Scheibe, ohne zu wissen, wie das Album eigentlich heisst. Wundersamerweise hatte er noch nie etwas von der Band gehört, kümmerte sich aber sofort darum, meinen Wunsch zu erfüllen. Nach weiteren 2 (langen) Wochen durfte ich dann endlich das ersehnte Stück schwarzen Goldes (namentlich „Earthshaker“) in meinen Händen halten. Flugs nach Hause geeilt und Vater und Mutter wochenlang mit der Scheibe gequält, bis ich jeden einzelnen Song mitträllern konnte. Auch heute noch hole ich immer mal wieder dieses Meisterwerke des Hardrocks hervor und erfreue mich an der Spiellaune und der Frische der Songs.
Weitere Meisterwerke sollten folgen (1982 „Black tiger“, 1983 „Mean streak“, 1984 „In rock we trust“, 1985 „Down for the count“, 1987 „Conatgious“, 1990 „Ten“, 1995 „Musically incorrect“ und 1997 „Endangered species“) und bei jedem neuen Album war die Hoffnung gross, dass die Band es endlich schaffen würde ganz gross rauszukommen. Leider erreichten Y & T nie den Bekanntheitsgrad anderer (teilweise weitaus schlechterer) Bands und löste sich nach 11 Studioalben und drei Livealben 1998 endgültig auf. Widererstarkt begab man sich dann 2002 in Originalbesetzung auf ausgiebige Festivaltour und erfreute uns alle live mit einer wahren Zeitreise.

Der nun mir vorliegende Rundling ist bereits Teil 2 von Aufnahmen, zumeist Demos aber auch bis dato nicht veröffentlichter Tracks, die es nie auf die regulären Alben geschafft haben. Hört man sich die Tracks an, stellt sich einem unweigerlich die Frage, wo kommt dieses ganze Material her? Warum gab es bis heute kein neues Album? Egal, denn die Songs sind weit über dem Durchschnitt, sowohl gemessen am Sound als auch am Songwriting. Was hier an Demos vorliegt lässt, so manch andere moderne Veröffentlichung vor Neid erblassen (bitte nicht vergessen, wir reden hier über Songs, die es nie auf reguläre Alben geschafft haben). Das ist ganz grosses Kino und wäre schade, wenn diese Songs nicht das Licht der Welt erblickt hätten.

Vornehmlich stammen diesmal die Songs aus der Zeit Mitte bis Ende der Achtziger, wobei auch diesmal wieder 2 Songs aus der Zeit stammen, als die Band sich noch „Yesterday & Today“ nannte. Teilweise stammen die Songs von Cassetten, teilweise von Analog-Tapes und trotzdem erwartet den Hörer ein angemessener Sound. Nichts klingt verstaubt oder angefressen. Was die Band hier an Potential erkennen lässt, wirft bei mir die Frage auf, warum es Y & T nie geschafft haben zu den Big Bands zu gehören. Aber irgendwie ist das auch völlig egal, denn eine Kultband sind sie unweigerlich geworden, ähnlich wie Lillian Axe.

Fazit: KUUUUULT! Es macht keinen Sinn, darüber zu lamentieren, ob man das nun braucht oder nicht. Man braucht es!!! Jedes Album von Y & T gehört in jede einigermaßen vernünftige Plattensammlung. Diese CD nicht sein Eigen zu nennen, ist fast schon Frevel.

Tracks:
1. Face to face
2. Ashes to ashes
3. Get tough
4. Showdown
5. Love has no cure
6. Help me hear me
7. New kid in town
8. Long time coming
9. Dance dance dance
10. Crazy make love
11. Over under
12. Hands of time (acoustic)
13. Bad bad girls
14. Take me
15. More
16. Lucky night
17. Love don’t come easy
18. Cheap & nasty



 
10.0 Punkte von Christoph (am 11.04.2005)
 
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6. Journey "Escape"

[ Seit dem 11.04.05 wurde der Artikel 7196 mal gelesen ]
 
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