METALGLORY Archiv

zur neuen METALGLORY Webseite
 
Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 Falconer (Schweden) "Grime vs. Grandeur" CD

Falconer - Grime vs. Grandeur CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Metal Blade  (302 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 52:45
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Heavy Metal
Homepage: http://www.falconermusic.com/
Weitere Links: http://www.metalblade.de
 Leserwertung
5.75 von 10 Punkten
bei 4 Stimmen
 

Um selbst abzustimmen bitte einloggen!


Weitere Infos zu Falconer:
REVIEWS:
Falconer Grime Vs. Grandeur
Falconer The Spectre Of Deception
Falconer Chapters From A Vale Forlorn
Falconer Northwind
Falconer Among Beggars And Thieves
INTERVIEWS:
Falconer - Do You Hear The Falconer's Call
Falconer - No Donald Duck Metal!!!
Mehr über Falconer in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Bei Falconer hat sich einiges getan. Anders und Peder Johannson haben die Band verlassen. Den Job am Bass füllt nun ein gewisser Magnus Linhardt aus. An der zweiten Gitarre behauptet sich Jimmy Hedlund gegen Mastermind Stefan Weinerhall. Ich gebe gern zu, dass ich die letzte Falconer Scheibe ein wenig zu euphorisch bewertet habe. Sicher ist „The Spectre of deception“ kein schlechtes Album. Die damaligen 8,5 Punkte waren, so denke ich heute, sicherlich zu hoch gegriffen. 7 hätten es auch getan. Denn wenn ich ehrlich bin: Nach meinem Review rotierte diese CD im Gegensatz zu ihren Vorgängern nie wieder in meinem Player. Von daher hatte ich mir vorgenommen, mich dem nächsten Album der Schweden ausführlich und konzentriert zu widmen. Das habe ich nun auch getan. Glücklicherweise trudelte „Grime vs. Grandeur“ schon vor Wochen bei uns ein und bläst mir seitdem regelmäßig die Motten aus den Ohrmuscheln.
Die Songs des mittlerweile vierten Falconer Albums sind schlicht gesagt geil. Die Schweden besinnen sich auf ihre alte Stärke: das Schreiben von epischen Power und True Metal Krachern mit Ohrwurmcharakter. Instrumental gehen sie dabei etwas härter zur Sache als zu den Zeiten des stimmlich genialen Ex-Frontmanns Matthias Blad. In den Gesangslinien finden sich dafür oftmals True Metal Harmonien und etwas plakative, aber dennoch ansprechende Mitsingparts. Dies unterstreicht eindrucksvoll der megaeingängige Opener „Emotional skies“. Falconer machen es richtig und begeben sich nicht verzweifelt auf die Suche nach Folk Einflüssen oder der Urigkeit des kultigen Bandvorgängers Mithodyn. Stefan Weinerhall erschafft unter Mithilfe des nicht mehr ganz so neuen Shouters Kristoffer Göbel, der diesmal angeblich ca. 25% der Musik beisteuerte und sämtliche Texte geschrieben hat, seine eigene Version von Power Metal. Und die funktioniert prächtig. „Purgatory time“ ist beispielsweise eine mächtige, hochfrequenzive Abrissbirne mit hitverdächtigem Chorus. Das schwere „I refuse“ kann mich bis auf seinen Refrain nicht so richtig überzeugen. „Humanity overdose“ ist dafür einfach nur genial. Das Eröffnungsriff erinnert ein wenig an „Upon the grave of gilt“, den Opener des Falconer Debüts. Der pompöse Refrain wird jedem Running Wild oder Grave Digger Fan die Freudentränen in die Augen treiben. Und immer dann, wenn es zu langweilig werden könnte, prügelt der famose Drummer Karsten Larsson die Band wieder nach vorn. Der Schlusspart wird dann von einer sahnemäßigen Gesangsleistung eingeleitet und mit schönen Gitarrenharmonien garniert. Da kann der Metal Feinschmecker einfach nur mit der Zunge schnalzen. Zwei Dinge fallen auf: Zum einen sind die Leistungen an der Gitarre derart exquisit, dass selbst tendenziell schwache Nummern wie „Jack the knife“ oder „The Assailant“ ihre Berechtigung haben. Zum anderen kann sich Frontmann Kristoffer deutlich mehr austoben als beim Vorgänger und liefert eine überragende Vorstellung. Unglaublich, wie variabel sich der Sänger heutzutage präsentiert. Dass er die Texte übernimmt, hat der Band zudem auch alles andere als geschadet. Die Lyrics wirken frisch, ehrlich und hörenswert. Schauen wir uns aber noch die restlichen Songs an: „Power“ ist ein sehr abwechslungsreicher Track mit ruppiger Strophe, eingängigem Refrain und schwungvollen Zwischenspielen. „No tears for strangers“ mit seinem mächtig treibenden Hauptteil, den coolen Riffs und dem Hammerchorus ist mein Favorit und damit auch mein Anspieltipp. „The return“ fällt bei mir wegen der doofen Grunzer durch. Das abschließende „Child of the wild“ gibt noch einmal richtig auf die Fresse und macht tierisch Laune, vorn auf der CD gleich wieder loszulegen. Was ich jetzt auch tun werde.


 
9.0 Punkte von Christian (am 13.04.2005)
 
Deine Meinung ist gefragt:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

Deine Meinung zu dem Review:

benachrichtigt mich, wenn auf meinen Beitrag eine Antwort geschrieben wurde.
 
Du musst angemeldet und eingeloggt sein, um Deine Meinung zu dem Review zu posten!
Noch kein Account bei Metalglory?! - Anmelden!


musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
X   Aktuelle Top6
1. Darkest Era "The Last Caress Of Light"
2. Doomsword "The Eternal Battle"
3. Volbeat "Beyond Hell / Above Heaven"
4. While Heaven Wept "Fear Of Infinity"
5. Alestorm "Back Through Time"
6. Mael Mordha "Manannán"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 13.04.05 wurde der Artikel 6160 mal gelesen ]
 
Die neuesten Reviews:
Neue Webseite endlich online
Turbobier Das neue Festament
Foreign Diplomats Princess Flash
Deaf Havana All These Countless Nights
Chrome Molly Hoodoo Voodoo
Sunterra Reborn -EP
Dethrashion Assault Bombardment
Tschaika 21/16 Tante Crystal uff Crack am Reck
The Shiver The Darkest Hour
Yiek The Drive
Die neuesten Interviews:
J.B.O. - 03.01.2017
Running Wild - 05.10.2016
Lacrimas Profundere - 01.10.2016
Vicious Rumors - 08.07.2016
My Jerusalem - 28.06.2016
Die neuesten Artikel:
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
Metalforum Osthessen e.V. sucht Bands für Konzerte - 26.10.2010
Verlosung - 26.10.2010
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Die neuesten Live-Berichte:
Caliban, Suicide Silence, Any Given Day, To the Rats and Wolves - 22.12.2016
LIEDFETT, kAPEllE PEtra, elfmorgen - 2016 - 20.12.2016
Ruhrpott Metal Meeting 2016 - 15.12.2016
Die neuesten Live-Vorberichte:
Vorbericht: Svbway to Sally - Ekustik-Projekt NEON 2017 - 11.01.2017
Vorbericht: Night Of The Progfestival 2017 - 09.01.2017
Vorbericht: FAUN – MIDGART - Tour 2017 - 09.01.2017
Die neuesten Galerien:
Open Air Festival M´era Luna vom 10. bis 11.08.2013 in Hildesheim - 14.08.2013
With Full Force 2013 - 28.07.2013
Darkmoon-Festival 2013 - 24.07.2013
Die neuesten Links:
Second Roses Online Shop Frankfurt
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos

© 2018 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Datenschutz   |   Kontakt   |   Impressum