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Live Opeth (Schweden) "In Live Concert At The Royal Albert Hall" DVD

Opeth - In Live Concert At The Royal Albert Hall - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Roadrunner Records  (146 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 17.9.2010   (1362 verwandte Reviews)
Spieldauer: 4,5 h
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Progressive Death Metal
Homepage: http://www.opeth.com
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Weitere Infos zu Opeth:
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Mehr über Opeth in der Metalopedia
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Die Reihe der Bands, welche auf eine zwanzigjährige Karriere zurückblicken und darüber hinaus noch in all diesen Jahren einen stetigen Erfolg vorweisen können, ist ja bekanntlich nicht allzu lang. Umso erfreulicher ist es, dass die headbangende Musikgemeinde nun auch die schwedischen Prog-Metaller von Opeth dazu zählen kann, welche sich überdies – pünktlich zum Jubiläum – gleich noch in die Liste der glorreichen Musiker einschreiben, welche in der altehrwürdigen Royal Albert Hall in London spielen durften. Naheliegend, dass man diesen historischen Abend auf zwei DVDs bannt und der Nachwelt ein Hör- und Seherlebnis hinterlässt, welches es in sich hat.
Über eine Spielzeit von drei (!) Stunden darf sich die ausgelassene Fanschar an ihren Helden auf der Bühne erfreuen, welche sich wie gewohnt in bester Spiellaune zeigen und für schwingende Haarmatten zu sorgen wissen. Mikael verblüfft einmal mehr mit seinem Stimmorgan, welches binnen einer Sekunde von abgrundtiefem Growling zu warmen, klaren Tönen zu wechseln vermag, und auch der letzte Neuzugang Fredrik Âkesson fügt sich bestens in die Gruppe ein. Lediglich Drummer Martin Axenrot wirkt hin und wieder ein wenig schüchtern.
Im ersten Teil der Show wird nun das Erfolgsalbum „Blackwater Park“ in der originalen Reihenfolge durchgespielt, straight und ohne störende Ansagen. Wer an diesem Album bislang noch zu mäkeln hatte, dürfte hier vollends überzeugt werden, denn der satte und kräftige, aber gleichzeitig auch hallende Klang schafft eine Atmosphäre, als wäre man direkt live mit dabei. Die packende Videoshow, welche die Fans abwechselnd in lichtdurchflutete Wälder, lodernde Feuersbrünste und unruhige Gewässer verfrachtet, tut dabei sein Übriges.
Nach einer Pause wird fortgesetzt mit einer ausgiebigen Zeitreise durch das bisherige Schaffen der Band, bei dem in chronologischer Reihenfolge von jedem Album genau ein Song dargeboten wird, in summa also noch einmal acht weitere Stücke. Natürlich wird so eine Setlist stets subjektiv bleiben, und viele dürften sicher etwas enttäuscht gewesen sein, dass vom aktuellen Opus „Watershed“ lediglich „The Lotus Eater“ gespielt wurde. Ich persönlich hätte gerne noch meinen Favoriten „The Grand Conjuration“ vom 2005er Album „Ghost Reveries“ gesehen. Doch bei der Bandbreite, welche vom besonders harten „Wreath“ bis zum ruhigen „Hope Leaves“ vom „Damnation“-Album reicht, dürfte eigentlich kein Fan Grund zur großartigen Beschwerde haben. Und angesichts des durchschnittlichen Opeth-Songs, der ja schon aus Tradition und guter Sitte des Öfteren die Zehn-Minuten-Marke knackt, ist die Anzahl der Songs natürlich nur verständlich.
Während sich Mikael im ersten Teil noch dezent zurückgehalten hat, zeigt er – der Mann, der früher angeblich immer zu schüchtern war, um eigene Ansagen zu machen – dass er das Publikum auch zwischen den Songs mit zahlreichen lustigen Anekdoten zu Band und Entstehungsgeschichte der jeweiligen Alben bestens zu unterhalten weiß. Leider ist dies durch den bereits erwähnten Hall nicht immer einwandfrei verständlich.
Positiv ist dagegen, dass an dieser DVD nichts geschönt oder kaschiert wurde, sondern der Auftritt angenehm authentisch wirkt. So muss der letzte Song zwar aufgrund eines Defekts an Fredriks Gitarre kurz unterbrochen werden – was der Stimmung aber keinerlei Abbruch tut.
Wem das nun immer noch nicht ausreicht, dem seien die ausführlichen Features der beiden DVDs ans Herz gelegt. So enthält die erste Scheibe noch ein dreiviertelstündiges Interview, in welchem die Band Fragen beantwortet, welche Fans auf der ganzen Welt per Mail stellen konnten. Auf DVD2 gibt es außerdem noch den ebenso langen Film „On Tour with Opeth“.
Was als Fazit bleibt, ist ein fulminantes Zeugnis davon, was diese einzigartige Band in den vergangenen 20 Jahren erreicht hat, welchen Stellenwert sie mittlerweile einnimmt und zu was sie in ihrer künftigen Karriere noch fähig ist. Und dies sollte besser keiner unterschätzen. Chapeau!

 
Tracklist: Lineup:
DVD1:
01 - The Leper Affinity
02 - Bleak
03 - Harvest
04 - The Drapery Falls
05 - Dirge For November
06 - The Funeral Portrait
07 - Patterns In The Ivy
08 - Blackwater Park

DVD2:
01 - Forest Of October
02 - Advent
03 - April Ethereal
04 - The Moor
05 - Wreath
06 - Hope Leaves
07 - Harlequin Forest
08 - The Lotus Eater
 

 
8.0 Punkte von Laughing Moon (am 30.12.2010)
 
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5. Summoning "Old Mornings Dawn"
6. Tristania "Darkest White"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Alcest "Les Voyages De L'âme"
2. ASP "Fremd"
3. Dead Can Dance "Anastasis"
4. Opeth "Ghost Reveries"
5. Anathema "Weather Systems"
6. Therion "Gothic Kabbalah"

[ Seit dem 30.12.10 wurde der Artikel 4227 mal gelesen ]
 
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