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 Eden weint im Grab (Deutschland) "Geysterstunde I - Ein poetisches Spektakel zu Mitternacht" CD

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Label: Winter Solitude  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 6.5.2011   (1325 verwandte Reviews)
Spieldauer: 63:15
Musikstil: Diverse/Stilübergreifend   (844 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: poetischer Dark Metal
Homepage: http://www.edenweintimgrab.de/
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Weitere Infos zu Eden Weint Im Grab:
REVIEWS:
Eden Weint Im Grab Geysterstunde I - Ein Poetisches Spektakel Zu Mitternacht
Eden Weint Im Grab Nachtidyll - Ein Akustisches Zwischenspiel
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INTERVIEWS:
Eden Weint Im Grab - Düster-metallisches Juwel Zu Mitternacht
Eden Weint Im Grab - In Einem Dunklen Zeitalter
Eden Weint Im Grab - Von Metal Zu Akustik Und Zurück – Ein Zwischenstand
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Seit ich diese Band vor zwei Jahren auf dem Leipziger Wave Gotik Treffen zum ersten Mal gehört habe, war sie mir immer die Antwort auf die Frage, ob es denn noch tiefsinnigen und berechtigt künstlerischen Anspruch erhebenden Metal gibt. Ja, es gibt ihn und sein Name lautet Eden weint im Grab! Die Band, im Jahre 2002 von Sänger Alexander Paul Blake gegründet, verbindet Elemente aus Doom, Black und Gothic Metal zu einem schauerlich-düsteren Gemisch, welches vom Konzept her vielleicht mit Bands wie The Vision Bleak verglichen werden kann. Nach zwei überzeugenden Alben brach man dann im Jahre 2009 mit der Tradition und veröffentlichte mit „Der Herbst des Einsamen“ vertonte Gedichte des Österreichers Georg Trakl, wobei man den Metal einmal außen vor ließ und stattdessen auf soundtrackartige Atmosphären setzte. Nun steht mit „Geysterstunde I – Ein poetisches Spektakel zu Mitternacht“ wieder ein härteres Opus an, und eines gleich vorweg: Der Titel ist mitnichten übertrieben.
Das neue Werk ist noch ein Stück experimenteller, abwechslungsreicher und anspruchsvoller als die Vorgänger und braucht sicherlich einige Durchläufe in der Anlage, um sich voll zu entfalten. Nichtsdestotrotz – oder vielleicht gerade deshalb? – bleibt es stets unverkennbar Eden weint im Grab. Der Silberling, angekündigt als erster Teil eines zweiteiligen Konzepts, widmet sich thematisch dem Paranormalen, Schauerlichen und führt durch ein Gruselkabinett aus Untoten, Hellsehern, Geistern und allerlei mitternächtlichem Spuk.
Gleich beim ersten Hören fällt der glasklare Sound auf, hier wurde im Vergleich zu den letzten Veröffentlichungen noch einmal mächtig zugelegt. Auch der Opener und gleichzeitige Titeltrack vereint bereits musikalisch alles, was einen guten EwiG-Song ausmacht: Die Doublebase drischt erbarmungsloser denn je drein, geheimnisvolles Keyboard-Geklimper und Blakes Growling schaffen eine Atmosphäre, die auch bis zum letzten Stück gehalten werden kann. Ohnehin muss erwähnt werden, dass Herr Blake seine Stimme in alle Richtungen auslotet und aus ihr herausholt, was herausgeholt werden kann. Neben seinem markanten Growling – stets klar verständlich, was ja leider auch nicht bei allen Sängern der Fall ist – hört man ihn hier dunkel knurrend, dort mit düsterer Grabesstimme beschwörend flüsternd, an anderer Stelle rezitierend, etwa beim „Galgenvogel“, aber im Vergleich mit älteren Stücken auch deutlich öfters klar singend. Allein dies macht das Album schon zu einer abwechslungsreichen Angelegenheit.
Doch auch musikalisch ist man vielschichtiger geworden. Instrumente wie Piano, Streicher und Orgeln stehen diesmal mehr im Vordergrund; zudem stechen auch Jahrmarktmusik und Leierkastenmelodien hervor – eine Komponente, die zwar auch schon vorher eine Rolle gespielt hat, jetzt aber noch einmal ausgebaut wurde. Natürlich bleibt die Härte hierbei nicht auf der Strecke, gerade Stücke wie das energiegeladene „Nautilus“ bilden einen der Höhepunkte des Albums, aber auch das sich steigernde „Gang durch ein modriges Beinhaus“, ein fulminanter Abschluss. Wer es tänzerischer mag, dem sei „Tango Mortis“ ans Herz gelegt, aufgenommen im Duett mit dem ehemaligen Depressive Age-Sänger Jan Lubitzki. „Die Knochenmühle“ ist an einen Kinderreim angelehnt, während „Friedhof der Sterne“ mit seiner verträumten Melodie einen eher untypischen EwiG-Song darstellt. Bei „Taphephobie“ wird – erneut rezitierend, das Ganze hat reichlich Hörspielcharakter – von der Angst berichtet, lebendig begraben zu werden, „Feuer-Inferno“ dagegen beschäftigt sich mit dem schwedischen Mystiker Emanuel Swedenborg. Dieser soll einst aus hunderten Kilometern Entfernung den tatsächlich stattfindenden Brand Stockholms vorausgesagt haben.
Es gibt also einiges zu entdecken, langweilig wird dieses Album so schnell nicht werden. Wie hoch hinaus es die Band mit diesem opulenten Werk schafft, darf gespannt beobachtet werden, ich jedenfalls wünsche ihr viel Erfolg und kann hier auch ohne Bedenken 9 Punkte vergeben. Eines ist sicher: Sie werden nicht so enden wie der tragische Protagonist beim „Moritat des Leierkastenmanns“, welcher Tag für Tag leiert, ohne wahrgenommen zu werden, und so selbst im Verwesen noch hinter seinem Kasten steht. Schnappt euch ein Glas Wein, wartet bis Mitternacht und macht euch gefasst auf die „Geysterstunde“.


Diskographie (Alben):
2004 - Traumtrophäen toter Trauertänzer
2008 - Trauermarsch nach Neotopia
2009 - Der Herbst des Einsamen (Eine Dekomposition der Lyrik Georg Trakls)
2011 - Geysterstunde I - Ein poetisches Spektakel zu Mitternacht
 
Tracklist: Lineup:
01. Geysterstunde
02. Moritat des Leierkastenmanns
03. Armee der Wiedergänger
04. Die Knochenmühle
05. Ein Requiem in Sepia
06. Feuer-Inferno (Vision Swedenborgs 1759)
07. Nautilus
08. Der Galgenvogel
09. Gespenster-Revue im Theater Obszön
10. Friedhof der Sterne
11. Irrfahrt durchs Leichen-Labyrinth
12. Taphephobie
13. Tango Mortis (feat. Jan Lubitzki)
14. Der Nachtalb - Eine finstere Heimsuchung
15. Gang durch ein modriges Beinhaus
 

 
9.0 Punkte von Laughing Moon (am 28.04.2011)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Gothic Rock/Metal, Post Black Metal
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5. Anathema "Weather Systems"
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[ Seit dem 28.04.11 wurde der Artikel 7080 mal gelesen ]
 

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