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 Benighted (Frankreich) "Asylum Cave" CD

Benighted - Asylum Cave - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
perfekt - ein absolutes Meisterwerk!!!
 
Kaufwertung für Euch:
Kauf den zukünftigen Klassiker!!!


Label: Season Of Mist  (98 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 31.3.2011   (1325 verwandte Reviews)
Spieldauer: 45:11
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Death-Grind
Homepage: http://www.staybrutal.com/
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Benighted:
REVIEWS:
Benighted Icon
Benighted Identisick
Benighted Asylum Cave
Benighted Carnivore Sublime
Benighted Brutalive The Sick
INTERVIEWS:
Benighted - Psycho-metal
Mehr über Benighted in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Diese Band hat schon mit ihren letzten Scheiben ordentlich für Aufsehen gesorgt. Nach den Scheiben „Identisick“ und „Icon“ ist es verdammt Schwer die Messlatte noch höher zu legen. Mit extrem eingängigen Grooves und fiesen Grindattacken konnte man dort so dermaßen überzeugen, dass diese Truppe für mich schon zu einem Nonplusultra geworden ist. Auf diesem Werk gab es dazu noch Unterstützung von Svencho (Aborted) und Mike Majewski (Devourment).
Auch dieses Mal handelt es sich wieder um ein Album mit einem Strang und einer Geschichte die es zu erzählen gilt.


Josef Fritzl ist das Thema und auch diesmal geht es darum in die Tiefen der Psyche einzutauchen. Dieser Mann wurde schließlich dadurch Weltbekannt, dass er seine Tochter Elisabeth fast 25 Jahre in einem abgetrennten Bereich des Hauses eingesperrt hatte um sie zu misshandeln, zu missbrauchen und zu vergewaltigen. Daraus entstanden auch noch 7 Kinder und eine Fehlgeburt. Viel Stoff also um ein komplettes Album zu füllen. Jeder Song handelt ein Kapitel dieser grausamen Story ab und vertieft sich in Psyche und Gedanken. Das Album ist das bisher düsterste der Franzosen.


Gleich zu Beginn kommt wieder die typische BENIGHTED-Verrücktheit durch, wenn man die Radiostimme sagen hört „what a wonderful morning, time to get up“ und einem danach die Birne windelweich geprügelt wird. Der Opener ist gleichzeitig auch der Namensgeber der Scheibe und hat es schon ordentlich in sich. Viele verschiedene Parts die im stetigen Wechsel von Groove und Gebolze agieren lassen schon eine Menge hoffen. Auch der nächste Track geht im gleichen Stil weiter und wird noch öfter durch langsame Strecken „ausgebremst“ und lädt kräftig zum moshen ein.
„Prey“ ist der Song der am besten geeignet ist um der perfekte Stellvertreter dieser Band zu sein. Dieser Track ist PERFEKT. Von vorne bis hinten durchgestylter fieser Death-Grind der feinsten Sorte.
Nach den ersten drei Stücken kann man schon sagen, dass es wieder einmal ein absolutes Kunstwerk ist, dieses Scheibchen. Wer viel Neues erwartet, kommt nicht auf seine Kosten, allerdings braucht diese Band auch nichts neues zu machen, da sie sich in diesem Stil einfach bestens auskennt und ihrer Linie absolut treu bleibt. „Hostile“ besticht zur Abwechslung mal durch ein sehr tragendes und langsames Ende, was mal etwas Pfiff reinbringt. Direkt im Anschluss kommt eine kleine Kinderstimme die scheinbar mit sich selbst spricht und sich vorbetet, dass Papa heute mal nicht kommen wird… bitterböse und brutal geht das Thema gleich wieder voll auf die Omme. Sogar deutsche Passagen schmücken diesen Track. „Fritzl“ der simple Titel.

„A Quiet Day“ bringt wieder etwas Spannung in das Album, da es mit etwas anderen Rhythmen arbeitet als der Großteil der anderen Stücke. Mehr Midtempo und weniger Geballer als sonst, bringen hier wieder ordentlich die Haare in Schwung.

„Drowning“ bietet den perfekten Abschluss mit seinem langgezogenen Outro und zeigt die Band nochmal etwas mehr von der musikalischen Seite. Das war wirklich eine geniale ¾ Stunde Musik und Power vom feinsten.




Fazit: Wenn das so weitergeht arbeiten sich die Jungs von BENIGHTED bald an die Spitze dieses Genres, denn so langsam macht es die Runde was diese Truppe auf dem Kasten hat. Geile Scheibe, geile Band, kaufen!



Anspieltipps: Let the blood spill between my broken teeth, Prey, Hostile

 
Tracklist: Lineup:
1. Asylum Cave
2. Let The Blood Spill Between My Broken Teeth
3. Prey
4. Hostile
5. Fritzl
6.Unborn Infected Children
7. The Cold Remains
8. A Quiet Day
9. Shadows Descend
10. Swallow
11. Lethal Merycism
12. Drowning
 
Vocals: Julien Truchan
Gitarre: Liem N'Guyen
Gitarre: Olivier Gabriel
Bass: Eric Lombard
Drums: Kevin Foley

 
10.0 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 08.06.2011)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Wurzeln im Hard Rock und Heavy-True-Power Bereich, mittlerweile hauptsächlich Thrash, Death und Blackmetal
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