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 George Lynch (USA) "Kill All Control" CD

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Durchschnittlich
 
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Label: Edel Records  (33 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 24.6.2011   (1325 verwandte Reviews)
Spieldauer: 52:11
Musikstil: Hard Rock   (1445 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.georgelynch.com
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Weitere Infos zu George Lynch:
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George Lynch Kill All Control
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Am 24.6.2011 erscheint das neue Solo-Album von George Lynch, der seine (bislang) besten Zeiten als genialer Partner von Don Dokken bei gleichnamiger Hard-Rock-Band Ende der 80er und 90er Jahre. Mit Lynch Mob, der ersten Solo-Projekt von George Lynch, konnten die damaligen, auch eine Gangart härtere, Erfolge von „Breaking the Chains“, „Tooth and Nail“, „Under Lock and Key“ und „Back for the Attack“ nicht wiederholt werden. Dennoch zeigte sich, dass George Lynch auch alleine für gute Qualität birgt. Mit seinem neuen Solo-Album „Kill All Control“ versucht George Lynch genau da wieder anzuknüpfen.

Für „Kill all Control“ hat sich George Lynch mehrerer auch in der Szene nicht unbekannter zusätzlicher Vokalisten bedient, nämlich Will Marten von Earshot, Marc Torien (Bullet Boys), Keith St. John (Montrose) und Co-Writer London LeGrand sowie einigen zusätzlichen Musikern. Nach eigenen Aussagen entstand die CD dann auch in weniger als 10 Tagen Kompositionsarbeit, was den geneigten Hörer zunächst sehr skeptisch werden lässt.

Mit „Kill All Controll“ beginnt der Eröffnungstrack des gleichnamigen Albums allerdings zunächst einmal sehr dynamisch und schnell, so dass die Hoffnung nach alten, härteren, Dokken-artigen Zeiten durchaus aufkommt. Dabei lässt George Lynch auch gar keinen Zweifel, dass es sich hier um ein Gitarren-Album handelt und prägt das Stück gleichzeitig virtuos wie dynamisch, was von den Vocals leider nicht behauptet werden kann. Die Vocals stören den Gesamteindruck nicht nachhaltig, nehmen aber der Dynamik und der Aggressivität etwas an deren Intensität. Aber absolut geile Soli, Hard Rock vom Feisten, leicht metallisch angehaucht … macht Lust auf mehr. Mit „Done“ wird’s dann erheblich langsamer, klassischer Rocksong, nicht herausragend, während bei „Fly on the Wall“ George Lynch wieder seine Songwriting-Qualitäten unter Beweis stellt und mit einem getragenen Solo den Song abrundet – so kann’s weiter gehen. Anschließend geht’s wieder softer weiter, auch die Ballade haut einen nicht vom Stuhl, solider rock, gute Rockdisco-Mucke, aber mehr wirklich nicht, auch wenn George’s Interludes immer wieder schön zu hören sind, und seine Soli jeden Song „irgendwie“ retten, und so macht auch „Wicked Witch“ genauso wieder Spaß wie der Rockstampfer „Rattlesnake“, einer bislang besten Songs bislang.

Leider nimmt Lynch immer wieder Tempo raus, was den Gesamteindruck trübt, und die vorhin schon nicht als überragend beschriebenen Vocals sind eben auch eher der Mittelmäßigkeit zuzuordnen. Mit „Here Comes the Sun“ wird endlich mal wieder etwas mehr Tempo gemacht und excellente Soliarbeit betrieben, was ebenso für „Man On Fire“ gilt, während „My Own Enemy“ dann melancholisch rüberkommt und dem ganzen etwas mehr Leben einhaucht und dem Album gut tut.

Etwas schade ist, dass sich kein Song wirklich eigenständig positiv heraushebt, von dem wirklich guten Instrumental „Son of Scary“, eingespielt mit Fred Coury (Cinderella !!!), einmal abgesehen. Hier geht Dampf ab, und wenn die ganze Scheibe so gewesen wäre, wär’s sogar ne Kaufempfehlung geworden.


Fazit:

So bleibt’s ein solides Rockalbum, bei dem George Lynch zeigt, was er kann und wir erneut feststellen müssen, dass Dokken und Lynch eben allein nur Normales imstande zu leisten sind und die 2010 einmalig gefeierte Reunion auf der Bühne eben auch nur einmalig war.

Vielleicht sollten Don Dokken und George Lynch doch noch mal einen großen Sprung über Ihre übergroßen Ego’s machen, dann gäb’s sicher auch deutlich mehr als die 5 Punkte heute.

 
Tracklist: Lineup:
01 Kill All Control
02 Done
03 Fly On The Wall
04 Brand New Day
05 Wicked Witch
06 Voices in my Head
07 Resurrect Your Soul
08 Rattlesnake
09 Here Comes The Sun
10 Man On Fire
11 My Own Enemy
12 Son of Scary
13 Go it Alone

 

 
5.0 Punkte von AndreasH (am 15.06.2011)
 
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