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 Odroerir (Deutschland) "Götterlieder" CD

Odroerir - Götterlieder CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Einheit Produktionen  (28 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 51:48
Musikstil: Folk/Mittelalter   (229 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Mythologisch-folkig
Homepage: http://www.odroerir.com
Weitere Links: http://www.einheit-produktionen.de
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 5 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Odroerir:
REVIEWS:
Odroerir Götterlieder
Odroerir Same
INTERVIEWS:
Odroerir - Götterlieder Und Andere Huldigungen
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im Forum

„Gehör heisch ich heilger Sippen,
hoher und niedrer Heimdallssöhne:
Du willst, Walvater, dass ich wohl künde,
was alter Mären der Menschen ich weiß.“

August muss es erst werden, bis nun endlich ODROERIRs neuestes Gesamtwerk mit dem vielversprechenden und haltenden Titel „Götterlieder“ erscheinen wird. Bereits Odroerirs gleichnamige EP kündigte schon vergangenes Jahr jenes Album an, welches mir nun freudig-dankender Weise übersandt wurde. Und so werde ich nun trotz aller Begeisterung versuchen eine objektive Besprechung zu liefern.

Der Titel „Götterlieder“ bezieht sich auf einen Teil der Snorra Edda, welche sich in drei Teile gliedert: Die Gylfaginning (die wichtigste Quelle altskandinavischer Mythologie), den Skáldskaparmál (der Lehre von der Dichtersprache) und dem Háttatal (einem Verzeichnis der möglichen Versformen).
Die Edda beinhaltet also eine Sammlung altisländischer Dichtungen in Form von Götterdichtungen, Spruchweisheiten und Heldengesängen.
Jenen ersten Teil haben sich die 6 Thüringer nun auserwählt und (teils) vertont.

Der Anfang allen Sein und Werdens erwuchs der gähnenden Kluft Ginungagap. Passend als Intro gewählt leiten Sturmesbrausen, Donnerkrachen und das Bersten des Eises den „Weltenanfang“ ein. Textlich der Völuspá entliehen wird in jenem zweiten Lied der phantastische Ursprung der Welt besungen. Seicht, episch, erhaben vorgetragen von Ivonne, Stickel und Fix. Auch musikalisch halten sie sich zum Anfang sehr ruhig; ganz verhalten erwächst allmählich das Lied, der Welt gleich.
Kurz und leicht verständlich wird stets der an sich schwierige Text der Edda rezitiert und somit lässt sich die CD auch jenen empfehlen, die noch nicht genügend Zeit und Muße besessen haben, sich dem Originaltext zu widmen. (Obgleich eine eindeutige Interpretation nicht möglich und nötig ist, da in metaphorischem, für die Skaldendichtung typischem Stabreim gedichtet wurde.)

* „...und, wenn sie in die Schlacht ziehen, besingen sie ihn, den ersten aller Helden. Sie haben auch solche Lieder, durch deren Absingen, was sie Barditus nennen, sie (ihren) Mut entflammen und den Ausgang des kommenden Kampfes aus dem bloßen Klang voraussagen; sie erschrecken nämlich (den Gegner) oder erschrecken (selbst), je nachdem (wie) es aus der Schlachtreihe tönt, und (ihnen) erscheint (das) nicht so sehr als Schall der Stimmen, sondern viel mehr als Zusammenklang des Kampfesmutes.“

In jener dritten Komposition „Wanenkrieg“ wird der Ausbruch des Krieg zwischen den beiden Göttergeschlechtern, den Wanen (den Älteren, friedfertigeren) und den kriegerischen Asen, durch den Tod Gullveigs geschildert und der anschließenden Friedensverhandlungen gedacht, bekräftigt durch das Erschaffen des Alwissenden Kvasir.
Auch dieses Lied erklingt eher ruhiger, getragen von vielen schönen Melodien, am Anfang lediglich etwas wuchtig durch ein grobes Gitarrenriff. Doch bald tönt wieder der typisch ehrwürdige Gesang und kündet von Vergangenem. Der Refrain ist dreistimmig gehalten. Der Liedausklang beginnend durch ein Solo, endet schließlich fließend in einer hoffenden Gitarrenmelodie...

„Manche Stämme halten diese Blutsbande für heiliger noch und enger und geben ihnen den Vorzug, wenn sie Geiseln empfangen, da man sich so die Herzen fester und die Sippe in weiterem Umfang verpflichte.“


„Zum Trinken haben sie eine Flüssigkeit aus Gerste und Weizen, welche zu einer gewissen Ähnlichkeit mit Wein vergoren wurde..“

Als nächstes folgt das, bereits auf gleichnamiger EP erschienene Lied „Odroerir“.
Hierzu zitiere ich mich mal selbst: „Dieses Lied wird dem Skaldenmet gewidmet. Wunderschön episch, mit klarer Frauen- und Männerstimme vorgetragen und mit Klängen hinterfangen die wahrlich nicht von Midgard stammen können, wird hier die Geschichte um Odroerir rezitiert.
Meisterhaft wie eh und je vertonen ODROERIR hier Gefühle, die in Worte zu fassen schon nahezu unmöglich scheint. Was für eine Gabe.
Dem lyrischen Spiel mit Worten fällt hier eine tragende Rolle zu. Deswegen sollte man diese Ergüsse würdigender Weise auch mit dem dazugehörigen Text genießen.“ (Welche sich im übrigen alle auf der bandeigenen HP finden!)

„Tag und Nacht durchzuzechen ist für niemanden eine Schande. Es werden, wie es bei Betrunkenen (üblich) ist, heftige Streitereien ausgetragen, selten mit Gesprächen, häufiger mit Totschlag und Blutvergießen.“

„Ask und Embla“, geformt und lebensfähig gemacht von den Brüdern Odin, Vili und Ve, aus zwei Baumstämmen, wurden als erste Menschen der Welt Midgard zugeteilt. Beiden wird nun dieses Lied gewidmet.
Vielleicht ist es das mir selbst noch so vertraut in den Ohren klingende Meeresrauschen am Anfang, wohl auch diese wundervollen Melodien, die einzigartige Vertonung dieser Geschichte und die tiefe, in allen Belangen höchst gefühlvolle Umsetzung des Themas. Sehr nahegehend bilden Text und Komposition eine Symbiose, welche den Zusammenhang, die Bedeutung, im Miteinander noch stärker erscheinen lassen.

Das sechste Lied handelt von der Zwergenschmiede: Erzählt wird hier eine von Lokis vielen, mehr oder weniger erfolgreichen Listigkeiten. In diesem Fall handelt es sich um einen Wettstreit mit den Zwergenbrüdern Sindri und Brokk, dessen Schmiedekunst Loki in Frage stellte...
Dieses Lied scheint mir der Stimmungsmacher der CD zu sein. Fidelig, stimmungstragend zu Beginn, später etwas langsamer.
Zum mitwippen, - schunkeln lädt das flotte Violinenspiel ein. Lokis skurrile Schelmereien eignen sich ja hervorragend dazu, eine launenhafte Komposition zu arrangieren.

Das mir zweitliebste Lied auf der CD ist auch zugleich das Letzte. „Skirnirs Fahrt“. Bei diesem Lied handelt es sich um eine (Nach-)Erzählung des Skírnismál (Das Lied von Skirnir). Jener war der Diener des Freyr, welcher der Sohn der Skadi und des Njörd war. Als sich Freyr einst auf Hlidskajlf, den Thron Odins setzte, von welchem aus man über alle Welt blicken kann, sah er in Jötunheim eine schöne Jungfrau namens Gerda. Hingerissen von ihr, reitet sein Diener wagemutig, um für seinen Herrn die Gunst der schönen Maid zu gewinnen...
Sehr melancholisch, ruhig beginnt die Geschichte vorerst mit Akustikgitarre und Flöte. Diesen hinzu gesellt sich bald der Gesang, welcher binnen kurzem in Form eines Dialoges zwischen Gerda und Skirnir weitergeführt wird. Dramatisch wendet sich das Geschehen nach ca. 5 Minuten, umgesetzt durch die E- Gitarre, welche nun hörbar einen Einschnitt in die vormals entspannte Situation vollzieht.
Sehnsüchtige Violinenklänge symbolisieren Gerdas, unter zahlreichen Drohungen Skirnirs, erzwungene Zustimmung. Der Stolz der schönen Riesentochter scheint gebrochen und sie willigt der Vermählung mit dem Schönen ein. Großartig gesungen von Ivonne, welche mit ihrer Stimme exakt jene Dramatik auszudrücken vermag.
Ein wundervoller Violinenliedausklang beendet schließlich Lied und Album.

Was bleibt ist jene Sehnsucht und Melancholie, die man eben nicht in Worte fassen kann. Für mich ein ganz großes Album, wie es sein soll, nicht anders sein kann, mit einer derartigen, mir selbst so am Herzen liegenden Thematik.
Ein Vergleich zum Vorgängerwerk „Lasst euch sagen aus alten Tage...“ erscheint nicht sinnvoll, da mit der „Götterlieder“ offenbar eine neue Ära ODROERIRs angebrochen zu sein scheint, denn dieses Album ist mehr denn je ODROERIR. In sich wirkt es komplett, alles passt zusammen und eben dies vermittelt das Werk auch.
Am 29. August diesen Jahres erscheint die CD bei Einheit Produktionen und wer nicht so lange ausharren möchte, der kommt doch bitte zum ROCK FOR ROOTS 3 nach Nauen, denn dort werden, nebst vielen anderen Barden auch ODROERIR vortragen.
Grüße!


* (Die Zitate stammen von Tacitus „de origine et situ Germanorum")


Tracklist:

1. Ginungagap
2. Weltenanfang
3. Wanenkrieg
4. Odroerir
5. Ask und Embla
6. Zwergenschmiede
7. Skirnirs Fahrt

Line up:

Fix – Gesang, Gitarren, Flöte
Stickel – Gesang, Gitarren
Ivonne – Gesang
Manuel - Bass
Veit – Geige, Cello
Philipp - Schlagzeug

Discography:

Demo 2000 “ Iring “
CD 2002 “ Lasst euch sagen aus alten Tagen…”
CD 2005 “Götterlieder”






 
9.0 Punkte von Steffi (am 12.05.2005)
 
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(Fast) alles aus dem breit gefächerten Bereich des Pagan/Viking Metal. Gerne deftigen Schwarzmetall; nen bissl Death und Doom. Hauptsache ist es knallt und überzeugt mich!
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