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Classics The Great Kat (USA) "Digital Beethoven On Cyberspeed" MCD

The Great Kat - Digital Beethoven On Cyberspeed MCD  


Label: Thomas Entertainment  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1996   (7 verwandte Reviews)
Spieldauer: 10:05
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.greatkat.com


Weitere Infos zu The Great Kat:
REVIEWS:
The Great Kat Wagner's War
The Great Kat Digital Beethoven On Cyberspeed
The Great Kat Rossini's Rape
INTERVIEWS:
The Great Kat - Zur Taliban Mit Euch Ignoranten!!!
Mehr über The Great Kat in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Wer jetzt beim Namen der Künstlerin an die polnischen KAT (= Henker) denkt, liegt hier falsch. Vielmehr handelt es sich um bei THE GREAT KAT um die (auf diesem Album multimediale) Zelebration des totalen Wahnsinns unter der Führung von Kat(herine) Tomas, bei der sich übrigens die Zeitangabe von 10:04 Minuten lediglich auf die fünf normal abspielbaren Songs, nicht aber auf die multimedialen Spielereien im ersten (Multimedia-)Track bezieht.

Sowohl die schreckliche und peinliche Billig-Covergestaltung von „Digital Beethoven On Cyberspeed“, die THE GREAT KAT vor dem Hintergrund eines alten Opernhauses mit einer Violine in den Händen über einer fürchterlich kitschigen, zerbrochenen Büste Beethovens triumphieren lässt, als auch die mehr als bescheidene Aufmachung (es gibt nicht mal ein Liedverzeichnis, von Texten, Angaben zur Aufnahme und den beteiligten Musikern, Bildern oder Ähnlichem mal ganz zu schweigen) schrecken erst mal ein wenig ab. Aber der erste, optische Eindruck täuscht....

Wenden wir uns erst mal dem rein musikalischen, aus in knapp über zehn Minuten vorgetragenen fünf Songs bestehenden Teil zu, der auch über einen gewöhnlichen CD-Spieler abspielbar ist.

THE GREAT KAT hat von ihrem altbewährten Konzept her so gut wie nichts geändert (die Fans werden sie dafür lieben – die Feinde weiter hassen oder auslachen ;-) ) und lässt auch auf dieser CD musikalisch nichts anbrennen. Es werden vier metallisch interpretierte Fragmente aus der klassischen Musik (von Wagner, Bach und KAT-Liebling Paganini) sowie eine Eigenkomposition geboten. Letztere zeigt die schräge Künstlerin von einer etwas ungewöhnlichen, moderneren und experimentelleren Seite, was der Musik aber gut zu Gesichte steht. Der Song ist „modern“ und – für THE GREAT KAT Verhältnisse – ungewöhnlich, weist er doch beim Gesang und teils auch bei den Gitarren fast schon Hardcore-ähnliche (!) Elemente auf, verzichtet auf den Klassikbezug und weicht ziemlich vom typisch Kat’schen Schema ab. Das Lied ist sehr rhythmusorientiert, lebt von einer krank-verrückten, leicht bedrohlich-offensiven Stimmung und einem längeren und mehr als genialen Gitarrensolo gegen Ende des Liedes und stellt für mich den ultimativen Höhepunkt dieser CD dar.

Über Sinn und Zweck der Multimedia-Elemente auf „Digital Beethoven On Cyberspeed“ lässt sich sicher streiten. Zu kitschig, zu albern zu kindisch ist das Gesamtkonzept – davon mal abgesehen, dass ich sowieso nicht auf so ein Computer-Multimedia-Zeug stehe. Andererseits bekommen Leute denen THE GREAT KAT’S „Humor“ liegt oder die nach etwas ausgefallenerem und nicht allzu Anspruchsvollem zum Zeitvertreib suchen durchaus Einiges geboten. Klassische Komponisten, auch – zumindest Metallern – weniger bekannte (sozusagen „Underground“ ;-)) ) werden (mit kurzen Musikfragmenten) vorgestellt, man kann auf digitalen Instrumenten spielen, ein kurzes Musikvideo betrachten, etwas über das Leben etwas abgefahrenerer klassischer Komponisten erfahren....oder sich KAT’s komischen „IQ-Test“ geben. Im Gesamten lässt sich sagen, dass das Layout (vor Allem für damalige Verhältnisse) durchaus in Ordnung ist und es auch wesentlich schlechtere Multimedia-Beigaben gibt.

Fazit: Für absolute Fans der Künstlerin unerlässlich und ohne Bedenken zu empfehlen, alle anderen die mit Klassik und / oder virtuosem E-Gitarrenspiel etwas anfangen können, sei ein Antesten empfohlen.

Noch eine Anmerkung zur Note: Diese bezieht sich natürlich nur auf den musikalischen Teil der CD.
 
8.0 Punkte von Børge (am 03.02.2002)
 
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