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 Trivium (USA) "In Waves" CD

Trivium - In Waves - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
perfekt - ein absolutes Meisterwerk!!!
 
Kaufwertung für Euch:
Kauf den zukünftigen Klassiker!!!


Label: Roadrunner Records  (146 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 5.8.2011   (1325 verwandte Reviews)
Spieldauer: 67:33
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal / Metalcore / Thrash
Homepage: http://www.trivium.org
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Trivium:
REVIEWS:
Trivium Ascendancy
Trivium Shogun
Trivium In Waves
Trivium Vengeance Falls
Mehr über Trivium in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Endlich! Nach fast drei Jahren erscheint heute das lang erwartete fünfte Studioalbum „In Waves“ von TRIVIUM. Emotional aufreibende zwei Jahre liegen hinter der Band: Man trennte sich einvernehmlich von Drummer und Gründungsmitglied Travis Smith, nachdem dieser aus privaten Gründen Touren aussetzen musste und sich körperlich zeitweise nicht mehr in der Lage sah, die Songs der Band so zu performen, wie es sich alle Beteiligten gewünscht hätten. Ebenso schmiss man die Hälfte der Crew raus, nachdem diese nicht so funktionierte wie gewünscht. Die Band ging in sich, stellte Nick Augusto als festen Drummer ein, den Basser Paolo schon aus der Schulzeit kannte und der sich in der Vergangenheit schon einen Namen in der Extrem-Metalszene von Florida gemacht hatte (INFERNAEON).

Für mich stellt der Vorgänger „Shogun“ eines der besten und wichtigsten Alben überhaupt dar und ist aufgrund von Kreativität, Spielfreude, Brutalität und Melodiösität ein glattes 11 von 10 Punkten Album!
Wie wird sich also „In Waves“ in direkter Konkurrenz schlagen?

Ein verstimmtes Piano leitet das Album ein – „Capsizing The Seas“ – Trommeln und Gitarre setzen ein und nach 1:30 Minuten, entlädt sich alles in einem donnernden „In Waves“ von Fronter Matt Heafy. Dessen Stimmvariabilität hat sich ein weiteres Mal gesteigert und mittlerweile spielt bzw. singt der 25-jährige in seiner eigenen Liga; egal ob Growl, Scream, Harsh Vocals oder Cleangesang, der Mann hat alles drauf!
Das darauf folgende „Inception Of The End“ wartet mit einfallsreichem Drumming und einer super Mischung aus Brutalität und poppigem Refrain auf! „Dusk Dismantled“ stampft und thrasht sich in feinster Prügelmanier durch die Gehörgänge, während der Song mit einem bedrohlich flüsterndem „We Are The Insect“ eingeleitet wird! „Watch The World Burn“ kommt mit super Gesangslinien daher, während „Black“ eine echte Midtempo-Nummer ist, die jedoch in der Mitte förmlich explodiert! Mit „A Slyline’s Severance“ folgt dann eine echte Krawallnummer, in der solotechnisch ordentlich vom Leder gezogen wird, ehe das Instrumental „Ensnare The Sun“ mit seinen orientalischen Klängen die Halbzeit des Albums einläutet und dem Hörer eine Verschnaufpause gönnt – Klasse Track, der entfernt an Karl Sanders (NILE) ägyptische Soloprojekte erinnert.

„Built To Fall“ kann man musikalisch zwischen „Ascendency“ und „The Crusade“ einordnen und bildet den Vorgeschmack auf meine zwei folgenden Albumhighlights: „Caustic Are The Ties That Bind“ ist ein Wahnsinnssong, der die perfekte Balance zwischen Härte, stadiontauglichen Refrain und balladeskem Mittelteil inklusive Solo findet! TRIVIUM in Perfektion! Darauf folgt „Forsake Not A Dream“ mit einem Metal untypischem Gitarrenshuffle, das in einen Refrain Deluxe samt wohlportionierten Blastbeats mündet. Ein sehr breaklastiges „Drowning in Slowmotion“ und ein im postiven Sinne mainstreamiges „A Grey So Dark“ schießen dann schon auf die Zielgrade zu, bis das thrashig-deathige „Chaos Reigns“ den Sack fast zu macht. Den Abschluss des Albums macht die kitschfreie Powerballade „Of All These Yesterdays“ und das instrumentale Outro „Leaving This World Behind“, welches den Hörer mit einer bedrohlichen Soundcollage aus dem Hörgenuss hinaus geleitet.

Mein kurz und schmerloses Fazit: TRIVIUM haben mit „In Waves“ den wohl würdigsten Nachfolger zu „Shogun“ geschaffen, den man sich vorstellen kann. Sie bündeln all ihre Stärken, verpacken diese in knackige Songs, bei denen man noch beim 20sten Hördurchgang kleine Details entdeckt. An den Instrumenten macht dem Vierer ebenfalls keiner was vor, nie verkommt ein Solo zum Selbstzweck, nie wirkt etwas nach Anbiederung an den Mainstream – TRIVIUM haben ihren ganz eigenen Sound gefunden. Für jeden Metaller und auch allgemeinen Freunde geiler und härterer Musik ein Pflichtkauf.

Erschienen ist das Ganze am 05. August 2011 als Standardversion im Jewelcase mit 13 Songs und als limitierte Digi-Pack Version mit 18(!) Songs (keine B-Ware, sondern 3 vollwertige Albumsongs mehr plus dem letztjährigen „Shattering The Skies Above“ vom GOD OF WAR 3 OST und dem SEPULTURA Cover „Slave New World“) und einer DVD, die nicht dass übliche 20 minütige Roadrunner Bonus-Disk-Gedöns enthält, sondern mit einer visuell zum Gesamtwerk passenden Entstehungsgeschichte zum Album sowie einem Livekonzert in den Chapmanstudios aufwartet, welches unbearbeitet und perfekt gefilmt einfach authentisch rüberkommt und TRIVIUM Anno 2011 perfekt wiedergibt! Ich persönlich weiß, für welche Version ich mich entscheiden würde! Im November sind die Jungs auf ihrer Deutschlandtor mit u.a. IN FLAMES und RISE TO REMAIN zu bestaunen!

Line-Up:

Gesang/Gitarre: Matthew Heafy
Gitarre: Corey Beaulieu
Bass: Paolo Gregoletto
Schlagzeug: Nick Augusto

Produktion

Colin Richardson, Martin "Ginge" Ford, Carl Bown


 
Tracklist: Lineup:
Disk: 1
1. Capsizing The Sea
2. In Waves
3. Inception Of The End
4. Dusk Dismantled
5. Watch The World Burn
6. Black
7. A Skyline's Severance
8. Ensnare The Sun
9. Built To Fall
10. Caustic Are The Ties That Bind
11. Forsake Not The Dream
12. Drowning In Slow Motion
13. A Grey So Dark
14. Chaos Reigns
15. Of All These Yesterdays
16. Leaving This World Behind
17. Shattering The Skies Above
18. Slave New World

Disk: 2

1. In Waves – Making The Album
2. Live Concert (8 Tracks)

 

 
10.0 Punkte von janson (am 05.08.2011)
 
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