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 Corey Taylor (USA) "Die sieben Todsünden – Mein Leben mit Slipknot und Stone Sour" Buch

Corey Taylor - Die sieben Todsünden – Mein Leben mit Slipknot und Stone Sour - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Hannibal Verlag  (19 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1.8.2011   (1325 verwandte Reviews)
Spieldauer: 254
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Ratgeber mit Anekdoten eines Lebens des Musikers
Homepage: http://www.thecoreytaylor.com/
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Weitere Infos zu Corey Taylor:
REVIEWS:
Corey Taylor Die Sieben Todsünden – Mein Leben Mit Slipknot Und Stone Sour
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im Forum

Boah, ein wenig schwere Kost. Nicht, weil der Schreibstil oder die Themen so schwer sind, sondern weil man es einem wie Corey Taylor in dieser Art und Weise nicht auf Anhieb zutrauen würde. Diese eher sensiblen Themenbereiche, vor allem in den konservativen USA, derart detailliert zum Ausdruck zu bringen, ist schon nicht schlecht. Wenn ich ehrlich sein soll, ich hätte einem Slipknot-Sänger ein solches Buch nicht wirklich zugemutet. Von daher: Hut ab vor Corey Taylor. (Aus musikalischer Sicht habe ich sowieso vollen Respekt, sowohl für seine Werke bei Slipknot als auch Stone Sour.)
Klar, mittlerweile sind die Zeiten des Schockens vorbei und er hat zu genüge bewiesen, welch guter Texter und Komponist er sein kann. Aber mir einem „Ratgeberbuch fürs Leben“ im so jungen Alter daherzukommen, kann doch nur auf das „Starsein“ zurückzuführen sein; denkt man zumindest. Doch das Buch „Die sieben Todsünden“ entpuppt sich als ein wahrer, ja, Ratgeber mit ein paar Anekdoten des erwachsen werden eines Rockstars!
Etwas zum Nachdenken, zum Wachrütteln der jugendlichen und der Erwachsenen, die es vielleicht immer noch nicht kapiert haben. Natürlich ist dies hier alles eine Meinung eines bekannten Musikers, aber es gibt zahlreiche Stellen, die man durchaus auf sich selbst beziehen könnte bzw. einen selbst zum Nachdenken und Nachforschen bewegen.

Corey beschäftigt sich hier mit den von der christlichen Welt vorgesetzten, sog. Todessünden und widerlegt diese in eigenen Worten. Er kommt zu dem Schluss, dass genau die Sünden, die einem vorgesetzt werden einfach zu „altmodisch“ für die heutige Zeit sind. Er bringt jede einzelne Sünde mit den Lebenserfahrungen, darunter natürlich auch Fehlern und Erlebnissen seines Lebens, detailliert auf den Punkt und schafft es sogar zum Schluss NEUE Todessünden zu formieren. Die er natürlich auch hier detailliert dem Leser erläutert. Von daher ist dieses Buch nicht allein als eine Biografie über ihn, bzw. seine Bands zu verstehen. Und das ist auch gut so, wie ich finde. Schließlich ist er noch viel zu jung dafür. Etwas schade ist, dass Corey sich hin und wieder wiederholt und dies unabhängig vom jeweiligen Themenbereich, also der jeweiligen Sünde.

Klar, es ist überwiegend seine persönliche Meinung und Erfahrung, aber im Grunde erreicht er damit wirklich genau, was es auch ausmachen sollte, die Leute zu animieren, sich wirklich die Fragen zu stellen und nachzuhaken. Eben nicht blind durch die Gegend zu laufen und sich der „stinknormalen“ Gesellschaft hinzugeben. Doch dies weißt die Frage auf, ob man nicht schon genügend andere Bücher dieser Art von gewissen Psychologen und Co. hat. Sicherlich hat man diese. Aber erreicht ein Musikstar nicht die Fans in allererster Linie mit solchen Gedanken? Würde sich ein Teenie wirklich eher einem Psychologiebuch widmen, welches im das Leben oder die Sichtweise auf anderen Dinge erklären soll oder zieht da eher eben ein Slipknot-Provokateur ihn eher an? Ich denke, dass diese Frage nicht beantwortet werden muss.

Von daher: Für waschechte Fans seiner Bands ist das Buch sowieso unverzichtbar. Die „Kids“ sollten es auch wirklich gelesen haben, um auch mal eine „andere“ Sichtweise gehört zu haben. Den älteren Fans bzw. den erfahrenen Personen unter euch wird sicherlich einiges sowieso schon bekannt vorkommen. Erstens, weil man selbst etwas so erlebt hat und zweitens, weil man sich sowieso oft genug seine eigene Meinung bildet bzw. weil man sowieso –vordergründig als Rock/Metalfan- die Dinge der „Kirchen“ anders betrachtet und andere Meinung einholt, im Gegensatz zum Normalohörer der allgemein „medienversauten“, Klatschpresse-Gesellschaft. Nicht wahr?

Corey Taylor spricht mit seinem Buch eher als Ehemann und Vater von zwei Kindern etliche Themen des Lebens an, als nur der provokante Rockstar.


„Die sieben Todsünden“ ist wirklich lesenswert, unabhängig davon, ob man als Jugendlicher Musikfan von Slipknot und Stone Sour ist. Es ist sowohl humorvoll als auch oft genug sehr ernst und durchaus lehrreich, um über einige Dinge nachzugrübeln. Um es mit seinem Zitat zu beenden: „Nicht das Gefühl ist die Sünde, das tatsächliche Tun!“


Alles Weitere zum Buch direkt beim Verlag @ http://www.hannibal-verlag.de/

 
Tracklist: Lineup:
Broschur, Format 24 x 16 cm
€ (D) 19,99 (Quelle: Verlag)
ISBN 978-3-85445-324-6

 

 
8.0 Punkte von Arturek (am 19.08.2011)
 
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