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 Project Pitchfork (Deutschland) "Quantum Mechanics" CD

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So bewertet Metalglory
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Sehr Gut!
 
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Kaufempfehlung!


Label: Trisol  (32 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 12.8.2011   (1325 verwandte Reviews)
Spieldauer: 59:35
Musikstil: Avantgarde/Dark/Industrial   (279 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Dark Electro
Homepage: www.pitchfork.de
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Weitere Infos zu Project Pitchfork:
REVIEWS:
Project Pitchfork Continuum Ride
Project Pitchfork First Anthology
Project Pitchfork Quantum Mechanics
Project Pitchfork Black
Project Pitchfork Look Up, I’m Down There
Mehr über Project Pitchfork in der Metalopedia
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im Forum

Es gibt Bands, die verstehen ihr Handwerk einfach und schaffen es auch ohne großartige Veränderungen in ihrem Stil, durchgehend gute Alben abzuliefern. Die Dark-Electro-Macht Project Pitchfork gehört eindeutig dazu. Der umtriebige Trupp um Mastermind Peter Spilles veröffentlichte in letzter Zeit jedes Jahr ein Album, feiert nebenbei noch mit einem vollgepackten Best-Of ihr mittlerweile zwanzigstes Jubiläum und hat überdies auch noch Zeit gefunden, dem Nebenprojekt „Santa Hates You“ einen weiteren Eintrag in der Diskographie zu verpassen. Bei solch einem Tatendrang war meine Sorge vor einem musikalischen halbgaren Schnellschuss zugegeben recht groß, doch Pitchfork wären ja nicht Pitchfork, wenn sie es nicht trotzdem schaffen würden, dem letzten Longplayer „Continuum Ride“ einen würdigen Nachfolger hintenan zu setzen.

Der Opener „Freeze in Silence“ startet mit mysteriösem unmenschlichen Gejaule, bevor die Synthesizer dann auch sofort das musikalische Gewitter hereinbrechen lassen, für welches Project Pitchfork berühmt und berüchtigt sind. Der Song beinhaltet alles, was ein gutes PP-Stück ausmacht: knallige Electro-Sounds, vorpreschende Beats, satte Basslinien, und über allem natürlich Peters düster-röhrender Gesang, der jedem Alterungsprozess zu widerstehen scheint und so aggressiv und wütend wie selten zuvor erklingt. Die gesamte erste Hälfte des Albums behält diesen Druck bei und lässt dem Zuhörer keinen ruhigen Moment, egal ob nun das mit einem horrorfilmartigen Zähneknirschen startenden „Run for Cover“ oder das siebeneinhalb-Minuten-Epos „Lament“, welches zwar textlich eine sehnsüchtige Ode an die Liebste ist, an Härte aber trotzdem den anderen Songs in nichts nachsteht. Erst mit dem Titelsong wird das Tempo gedrosselt, und düster-treibende Synthie-Linien beherrschen das Klangbild. Mit Ausnahme des ebenfalls ruhigen „We will descend“ gibt es danach aber sofort wieder ungehemmt auf die Schnauze. „Splice“ erinnert mich hierbei musikalisch etwas an ein älteres Pitchfork-Stück („Existence“), was nicht allzu oft passieren sollte; nichtsdestotrotz entwickelt sich der Song zu einem perfekten Tanzflächenfüller.

Auch textlich gesehen hat Herr Spilles nichts von seiner Sprengkraft verloren. In „Radical Business“ besingt er die grenzen- und schamlose Geldgier einiger Weniger, die damit zahllose Andere in den Abgrund treiben, während in bereits erwähntem „Splice“ die ausufernde Gentechnik an den Pranger gestellt wird. „The Queen of Time and Space“ scheint dagegen wie aus einem Märchen entnommen, in dem besagte Person von einem hohen Berg aus die Stränge der Welt in den Händen hält.

Besitzer der Limited Edition dürfen sich zudem über eine Bonus-CD mit sechs weiteren Liedern freuen. „Tempest“ und „Insomnia“ hätten dabei genauso gut auf dem Album enthalten sein können, vor allem das kraftvolle Letztgenannte hat den Status als Bonussong absolut nicht verdient und sollte auch unbedingt einmal live gespielt werden. Drei Remixe sowie ein Instrumental des Titelstücks schließlich runden das stattliche Paket ab.

Als Fazit lässt sich nur noch einmal wiederholen, dass Project Pitchfork trotz der recht kurzen Entstehungszeit einen wahren Electro-Hammer geschmiedet haben, der sich reibungslos an vorhergehende Veröffentlichungen reiht, wenn er sie nicht gar noch übertrumpft. Die Scheibe enthält im Grunde ausschließlich Discohits und Live-Kracher, und man möchte sich wünschen, das die kreative Energie dieser Band noch lange nicht verbraucht ist.

 
Tracklist: Lineup:
CD1:
01. Freeze in Silence
02. Lament
03. Run for Cover
04. Radical Business
05. Mute Spectators
06. Quantum Mechanics
07. The Queen of Time and Space
08. Splice
09. We will descend
10. You rest in my Heart

CD2 (nur Limited Edition):
01. Tempest
02. Insomnia
03. Freeze in Silence (Ice Version)
04. Run for Cover (Antimatter Remix)
05. Lament (Death Remix)
06. Quantum Mechanics (Instrumental)
 

 
8.5 Punkte von Laughing Moon (am 22.08.2011)
 
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[ Seit dem 22.08.11 wurde der Artikel 4187 mal gelesen ]
 
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