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 Pearl Jam (USA) "Twenty" Film DVD

Pearl Jam - Twenty - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Sony Music  (196 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 21.10.2011   (1325 verwandte Reviews)
Spieldauer: 150
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Grunge-Geschichte
Homepage: http://www.pearljam.com/
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Weitere Infos zu Pearl Jam:
REVIEWS:
Pearl Jam Benaroya Hall 22nd October 2003
Pearl Jam Vs./vitalogy Legacy Edition
Pearl Jam Twenty
Pearl Jam Twenty - Das Buch
Pearl Jam Vs.
INTERVIEWS:
Pearl Jam - ...plays Acoustic For Youth Care
Mehr über Pearl Jam in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Pearl Jam feiern Geburtstag; 20 Jahre Pearl Jam!
Dies bedeutet: 20 Jahre Grunge oder?! Und vor allen Dingen: 20 Jahre Mega-Karriere einer Band, die wohl kaum einer der Topmanager, dieser geld-verrückten Musikindustrie für möglich gehalten hätte. Haben nicht gerade Bands, wie Peral Jam dafür gesorgt, dass es eben nicht nur um die superreichen Labels, Tourveranstalter und Manager der Musikindustrie geht und man auch ohne ein Flanellhemd auf die Bühne steigen und mit „Grunge“ losrocken kann? Oder ist der Grunge schon lange tot? Tja, alles unfassbar, aber es sind tatsächlich 20 Jahre her, seit „Alive“ und „Jeremy“ ständig im Fernsehen und Radio zu hören waren. Und noch heute versprühen diese Songs (und nicht nur diese von P.J.) das besondere, rebellische und echte Gefühl der Rockmusik; dieser speziellen Ära Anfang der 1990er Jahre.

Der weltbekannte Regisseure und ehemalige Redakteur von erfolgreichen Musikzeitschriften Cameron Crowe (u.a. Almost Famous, Jerry Maguire, Singles, Vanilla Sky) hat einen sehr interessanten zweistündigen Film kreiert. Durchaus informativ, unterhaltsam und eben „lebensecht“ – was zeigt, dass es eben nicht nur was für die Fans des Genres bzw. der Band sein muss, wenn man sich diesem Film widmet. Dabei hatte Crowe angeblich mehr als 1.200 Stunden Videomaterial, welches es zu schneiden/auszusuchen gab. Bei der Archivmaterial-Auswahl der zahlreichen Interviews, Live-Mitschnitten usw. wäre man sicherlich selbst gern dabei gewesen.
In diesen zwei Stunden erfährt der Fan so gut wie alles Wichtige zum Entstehungsprozess dieser besonderen und eben etwas „anders“ wirkenden Band aus Seattle, die den Grunge salonfähig gemacht hat und immer noch Alben veröffentlicht. Etwas zu kurz kommt hier der Part der vergangenen 10 Jahren, wie ich finde. Kein Sorge, es gibt auch einige Beiträge, Hinweise und Anekdoten ab 2000 bis 2010, aber irgendwie wirkt es im Gegensatz zur Betrachtung der Entstehungsphase als „zu wenig“. Des Weiteren gibt es auch nur einen kurzen Beitrag zu den ehemaligen Schlagzeugern der Band Was sicherlich seine Gründe haben wird, aber vielleicht hätte man auch jene hierzu befragen können.
Dafür kommen aber zahlreiche Wegbegleiter der Szene zu Wort und natürlich gibt es einiges von den Vorbands zu sehen und hören, wie eben Mother Love Bone als auch der Tributband Temple of the Dog.

Nicht zu verachten sind dagegen die zahlreichen Liveszenen von Songs der letzten 20 Jahre. Wunderbar wirken dagegen die Auftritte in den kleinen Clubs, wie u.a. in Hamburg oder in der Schweiz. Improvisation ist alles, wäre hier das Stichwort.

Was ganz deutlich auffällt, sind die zahlreichen Tragödien, die in den 20 Jahren im Bezug auf die Szene, als auch eben Pearl Jam eingeschlagen haben. Man hat den Eindruck, als ob nur sie so viel negative Lebenserfahrung erleben mussten, aber auch wiederum sie dadurch so „stark“ geworden sind.

Als Bonus gibt es noch einige der Beiträge aus dem Film etwas ausführlicher, was eben als „Deletend Scenes“ zu werten wäre. Jeder einzelne Musiker kommt hier noch ausführlicher zu Wort und so gibt es insgesamt eine gute halbe Stunde mehr über Pearl Jam + Boom Gaspar (Orgel) zu erfahren (Songentstehung, Heimatgefühle, Anekdoten usw.). Positiv ist auch zu bewerten, dass es Untertitel in Englisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Polnisch gibt.


Fazit: Sehenswert!
Pearl Jam wird durch die Führung eines Cameron Crowe sehr gut in Szene gesetzt, es gibt viele Geschichten aus dem Nähkästchen und tolle Bilder. „Twenty“ ist eindeutig den zahlreichen –weltweit vertretenen- Fans gewidmet.


 
Tracklist: Lineup:
Hauptfilm: 119 Min
Bonusmaterial (35 Min.):
Einzelne Beiträge zu den Musikern

Bildformat: 16:9
Untertitel: Englisch, Französisch, Deutsch,
Spanisch, Italienisch,
Portugiesisch, Holländisch

 

 
8.5 Punkte von Arturek (am 03.11.2011)
 
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[ Seit dem 03.11.11 wurde der Artikel 3402 mal gelesen ]
 
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