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 Eisbrecher (Deutschland) "Die Hölle muss warten" CD

Eisbrecher - Die Hölle muss warten - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
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Label: Sony Music  (196 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 3.2.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: 57:30
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Dark Wave / Industrial Rock
Homepage: http://www.Eis-brecher.com
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Weitere Infos zu Eisbrecher:
REVIEWS:
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Eisbrecher Schock Live – 3. Juni 2015 Circus Krone
INTERVIEWS:
Eisbrecher - Eisbrecher Bei Rock Am Tunnel
Mehr über Eisbrecher in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Eisbrecher ist seit Jahren eine Konstitution, die sich schon längst aus dem Schatten ihrer Vorgängerband Megaherz „herausmusiziert“ hat. Dennoch mag es ein reiner Zufall sein, dass fast zeitlich neue Alben der beiden Bands erscheinen. Im Falle von Eisbrecher auch noch das erste Album beim Majorlabel. Und so blöd bzw. klischeehaft es auch klingen mag, aber „Die Hölle muss warten“ ist tatsächlich etwas typisches, was einen bei eine Wechsel zu „den Großen“ erwatet: rockige und überaus radiotaugliche Hits (die „Unheilig“-Welle scheint hier die Devise zu sein).

Keine Sorge, Eisbrecher sind sich treu geblieben. Soll heißen, wo Eisbrecher draufsteht, gibt es auch eiskalten Dark-Industrial Rock/Metal zu hören. Aber zahlreiche Songs des neuen Outputs sind zugänglicher, einfühlsamer und eben nennen wir es melodischer bzw. ohrwurmtauglicher als es vielleicht anderen Vorgängeralben in dieser Anzahl hatten.
Angefangen beim schwungvollen „Tanz mit mir“ über den coolen und knallhart-goovigen „Augen unter Null“ und der ersten Singleauskopplung „Verrückt“ bis hin zu eher typische, und daher fast monoton wirkenden Mitsingstücken wie „Prototyp“ oder eben dem Titelstück als auch dem heftigen „Exzess Express“. Schlussendlich sind aber auch, passend für die Vermarktung und eben die Medien, noch ein paar weichere, fast melancholisch-poppige Momente zu hören, u.a. mit dem Stück „Ein Leben lang unsterblich“ (Welle?).
Doch die absoluten Anspieltipps und daher Favoriten dieses Albums sind in meinen Augen Stücke wie „Treiben“, „Keine Liebe“ und natürlich „Abgrund“, welcher vor allen Dingen nicht nur musikalisch sondern auch textlich voll zu überzeugen weiß. Ein sehr bedeutendes Stück, welches sicherlich auch als Clip/Single für Furore sorgen könnte.

Natürlich gibt es auch beim fünften Album die typischen Parallelen zu Bands wie Rammstein und Co.. Dies wird sicherlich erneut einigen böse aufstoßen, zumal etwas mehr an eigenen Ideen sicherlich nicht geschadet hätte (höre u.a. „Exzess Express“); so ist der Eindruck beim ersten, nüchternen Durchgang dieser Platte. Des Weiteren gibt es schließlich den Spruch sich auf das Original zu stürzen, wenn man schon etwas Derartiges, d.h. Industrial Rock auf Deutsch hören will. Aber ich sage trotzdem, Eisbrecher erschaffen mit diesem schwungvollen und durchaus abwechslungsreichen Album etwas Eigenes und daher auch Hörenswertes (Texte und Musik). Ohne dabei immer an die vergleichbaren Combos und Idole/Inspirationsquellen etc. zu denken, die es nun mal in jeder Schublade der Musikszene gibt. Darüber hinaus hatte ich selbst nach dem ersten Durchgang den Eindruck, dass Eisbrecher lediglich eine gute, deutsche Antwort auf Deathstars abgeben.

Das Album erscheint auch als Deluxe Edition im Digibook mit zwei Bonustracks als auch eine DVD mit „leider“ nur knapp 15 Minuten Beitrag. Auch wenn sich die 10minütige Doku zu deren Konzert auf der Zugspitze sehen lassen kann, so hätte man durchaus den Platz einer DVD nutzen können und nicht nur das eine Stück „Verrückt“ (3:46 Min) versehen, sondern gleich das gesamte Konzert draufpacken können. Finde ich zumindest. Allemal ist das schöne Digibook vom grafischen Artwork her sehr gelungen.



Fazit: Einige wirklich gelungene Stücke dabei, die sich mit einem Majorlabel auch sicherlich in den Medien und somit Charts verewigen lassen. Wer mit Bands wie Deathstars, Zeraphine, Oomph, Unheilig, Pain und Co. etwas anfangen kann, kommt an diesem Album nicht so leicht vorbei.



Live ist Eisbrecher ab Februar in Deutschland unterwegs und wird sicherlich einige Stücke des neuen Albums präsentieren. Schließlich eignen sich zahlreiche dazu, um dem Publikum einzuheizen.
Termine siehe direkt an der Quelle unter: http://www.eis-brecher.com/dates/

 
Tracklist: Lineup:
Deluxe Edition

Disc 1: CD - 57:30
01. Tanz mit mir
02. Augen unter Null
03. Die Hölle muss warten
04. Verrückt (Original Version)
05. Herz aus Eis
06. Prototyp
07. Ein Leben lang unsterblich
08. Abgrund
09. In meinem Raum
10. Keine Liebe
11. Exzess Express
12. Rette mich
13. Atem
14. Treiben
15. Böser Traum

Disc 2: DVD 14:38 Min
01. Eisbrecher auf der Zugspitze
02. Verrückt

 

 
6.5 Punkte von Arturek (am 27.01.2012)
 
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