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 7 Horns 7 Eyes (USA) "Throes of Absolution" CD

7 Horns 7 Eyes - Throes of Absolution - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Basick Records  (9 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 23.4.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: 52:58
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Progressive Melodic Deathmetal
Homepage: http://www.myspace.com/7horns7eyes
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Weitere Infos zu 7 Horns 7 Eyes:
REVIEWS:
7 Horns 7 Eyes Throes Of Absolution
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Genie oder Wahnsinn? Es ist jedenfalls kein Grunge, den 7 HORNS 7 EYES aus Seattle im Gepäck haben. Um sie irgendwo einzuordnen, könnte man hier eher in Richtung „Death meets Steve Vai“ gehen, um es mal überspitzt auszudrücken. Ihr Debut „Throes of Absolution“ fegt über einen hinweg wie ein Sturm und enthält eine Mischung eigener Art aus Deathmetal und progressiven Klängen mit technisch feiner, virtuoser Gitarrenarbeit.

Einiges an Prominenz war an diesem Werk beteiligt, so unter anderem ein Gastauftritt von Jeff Loomis (ex-Nevermore), Mastering durch Jens Bogren (Opeth, Amon Amarth), oder das Artwork von Travis Smith (Nevermore, Katatonia). Produziert wurde von Gitarrist Aaron Smith im eigenen Studio. Der tadellose Sound kommt also nicht von ungefähr.

Ein Highlight ist gleich das erste Stück „Divine Amnesty“ mit seinem dramatisch-ergreifenden Intro samt geschmackvoller Synthie-Einsätzen. Es folgen tiefste Growls bis gelegentliche Screams, bis das erste Solo aus klassisch-schönen und virtuosen Gitarrenläufen einsetzt. Danach gibt es auf die Mütze („Phumis: The Falsehood...“, „Cycle of Self“ z.B.), meist düster-bedrohlich mit fast unerträglicher Spannung durch die vielen schrägen Intervalle. Immer wieder geht es abwechslungsreich zur Sache, mit vielen langsameren, melodischen bis leicht verträumten Passagen, schön auch die positive Auflösung (mal in Dur) bei „Delusions“. Ein besonders drumgewaltiges Intro bietet „Vindicator“. Wortwörtlich erholsam ist dann am Schluss das sphärische Instrumentalstück „Regeneration“. Herausstechend sind hier die ganze Zeit die phantastischen Gitarren.

Es ist schwer, dieses Album in eine einheitliche Wertung zu pressen. Oft klingt es, als könnten sie ihre ungeheure Energie (zumindest für die nicht-nur-Prog-Fans!) ruhig noch strukturierter in die Welt entlassen. „Gewöhnliches“, eingängiges Songwriting ist hier nicht zu finden. Der Gesang ist dabei auf Dauer im wahrsten Sinne des Wortes recht eintönig, und die schrägen Grundtöne/-gerüste der Songs neigen zur Wiederholung. Eine technisch tadellose Könnensdemonstration allein macht halt noch keine so richtig runde Sache, wie sie z.B. BARREN EARTH gelungen ist- die unter anderem ja auch Deathmetal- und Prog-Elemente verwenden.

Wenn neben diesen Kritikpunkten nichts weiter aufregendes wäre, was ihre Musik ausmacht, kämen 7 H 7 E damit noch nicht weit. Aber: nur diese Elemente zu betrachten wäre hier zu einfach und würde ihnen nicht gerecht.
Besonders bemerkenswert und weit über jedem Durchschnitt ist hier, dass in jedem Song eine ungewöhnliche Masse an spielerischem Können, Anspruch, Ideen und Virtuosität zusammentrifft, die einen schlicht an die Wand nagelt. Die spannenden Songdetails sind von einer Qualität, die man nicht ignorieren kann. Easy listening ist das nicht, von anspruchsvollen Kunstwerken kann und will man das aber meist auch nicht erwarten. Und als vielversprechende, überraschende kleine Kunstwerke kann man die Songs hier wirklich sehen.


Die 8 Punkte sind also auch ein bisschen als „Aufmerksamkeitswertung für etwas Besonderes auf dem Markt“ zu verstehen. Für Freunde komplexer, anspruchsvoller Musik ist zumindest ein Reinhören in dieses Album Pflicht! Wer sowohl auf Prog als auch Grunzstimmen steht, macht seine Sammlung mit „Throes of Absolution“ auf jeden Fall um ein wirklich interessantes Teil reicher.

Anspieltips: „Divine Amnesty“, „The Hill Difficulty“, „Vindicator“




 
Tracklist: Lineup:
1. Divine Amnesty
2. Phumis: The Falsehood of Affliction
3. The Hill Difficulty
4. Cycle of Self
5. Delusions
6. A Finite Grasp of Infinite Disillusion
7. Vindicator
8. The Winnowing
9. Regeneration
 

 
8.0 Punkte von IlonA (am 10.05.2012)
 
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Gothic-, Death-, Doommetal, Rock´n´Roll, 70s...und was mich sonst bewegt von J.S. Bach bis Blackmetal.
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