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 Phillip Boa & The Voodooclub (Deutschland) "Loyalty" CD

Phillip Boa & The Voodooclub - Loyalty - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Cargo Records  (19 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 10.8.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: 65:47
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Alternative/Indie Rock
Homepage: http://www.phillipboa.de/
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Weitere Infos zu Phillip Boa & The Voodooclub:
REVIEWS:
Phillip Boa & The Voodooclub Boaphenia Remastered
Phillip Boa & The Voodooclub Helios Remastered
Phillip Boa & The Voodooclub Loyalty
Mehr über Phillip Boa & The Voodooclub in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Drei Jahre sind seit dem letzten Boa-Album „Diamonds Fall“ vergangen, für die Indie-Legende schon wieder eine verhältnismäßig lange Zeit, muss man sagen. Dafür kann sich der Nachfolger, welcher auf den Namen „Loyalty“ hört und seit zwei Wochen in den Verkaufsregalen steht, aber auch wirklich sehen und hören lassen! Nach dem sehr ruhigen und verträumten Vorgängeralbum lassen sich nun wieder wesentlich rockigere Töne vernehmen, der Sound erinnert stilistisch an so gute Scheiben wie „Decadence & Isolation“ von 2005. Was auch am erneut prominenten Gastschlagzeuger liegen könnte: Nachdem in den letzten Jahren bereits Can-Mitglied Jaki Liebezeit hinterm Schlagwerk saß, zeichnet sich für das Drumming diesmal Brian Viglione, ehemals bei den Dresden Dolls, dafür verantwortlich, und wird die Band auch bei ausgewählten Konzerten unterstützen.
Vor allem aber trägt die Scheibe eine klare Botschaft und dreht sich thematisch um das, was der Titel bereits einfordert: Loyalität zu den Menschen die man liebt (und nicht zuletzt zu sich selbst). Eine Ansage wider den Egoismus und dem Nützlichkeitsdenken, und der Wille, für seine Freunde einzustehen und mit ihnen gemeinsam auch durch die schlechten Augenblicke des Lebens zu gehen.
Und genau dieses Gefühl, diese Einstellung, gibt das Album auch musikalisch wieder. Klar, es gibt wie immer diese Boa-typische Melancholie, die in jedem Titel präsent ist, aber die Grundhaltung ist eine zuversichtliche, hoffnungsstiftende. Das macht auch gleich das treibende „Want“ deutlich, dass sich dem Opener „Black Symphony“ mit seinen bisweilen gequälten Gitarren anschließt. Gelungen ist auch „Ernest 2“, die Fortsetzung des mittlerweile 22 Jahre alten Songs „Ernest Statue“, dessen Geschichte hier ihr Ende findet. Als wesentlich stärkeren Teil von „Loyalty“ empfinde ich aber die zweite Hälfte der Scheibe, die außerdem auch bei weitem elektronischer ausgefallen ist. Das unweigerlich zur Bewegung animierende „Under a Bombay moon soon“ (der kräftigste Song des Albums) sowie „Lobster in the Fog“ mit seinen düsteren Keyboard-Teppichen sind meine subjektiven Favoriten hier. In letztgenannter Nummer kommen auch die immer wieder gerne gehörten, typischen Voodoo-Percussions gut zur Geltung; das Ganze hat Ambitionen, sich zum heimlichen Nachfolger von „Fine Art in Silver“ zu entwickeln!
Mit „Dream on Planet Cherry“ gibt es danach noch einmal eine rockende Live-Mitspring-Nummer, bevor man dann mit „When the Wall of Voodoo breaks“ das Ende einläutet – glücklicherweise nur das des Albums, auch wenn man in den Titel Anderes hineininterpretieren kann. Der Voodooclub selbst bleibt uns hoffentlich noch viele Jahre erhalten!
Auf der Limited Edition befinden sich zudem noch drei weitere Stücke, die dem Rest in absolut nichts nachstehen, vor allem „Censored“ präsentiert sich als äußerst souveräne Nummer. Aber auch das Standardpaket macht zur Genüge deutlich, dass Deutschlands oberster Indie-Veteran noch lange nicht am Ende seiner Schaffenskraft angekommen ist. Sehr gelungen!



An folgenden Orten werden Phillip Boa & the Voodooclub zudem im Herbst Station machen:

28.09. Hameln, Sumpfblume
29.09. Erfurt, HsD Gewerkschaftshaus
04.10. Koblenz, Café Hahn
05.10. Konstanz, Kulturladen
06.10. Aschaffenburg, Colos Saal
25.10. Ingolstadt, Eventhalle Westpark
26.10. Wien, Flex
27.10. München, Freiheiz
01.11. Weinheim, Café Central
02.11. Winterthur, Salzhaus
03.11. Freiburg, Jazzhaus
08.11. Trier, Exzellenzhaus
09.11. Reutlingen, Kulturzentrum
10.11. Köln, Gloria
16.11. Fulda, KUZ Kreuz
17.11. Dresden, Alter Schlachthof
23.11. Celle, CD-Kaserne
24.11. Münster, Sputnikhalle
30.11. Lingen, Alter Schlachthof
01.12. Bochum, Zeche
07.12. Kassel, Panoptikum
08.12. Berlin, Huxley’s Neue Welt




 
Tracklist: Lineup:
01. Black Symphony
02. Want
03. Ernest 2
04. Loyalty
05. Til The Day We Are Both Forgotten
06. Sunny When It Rains
07. My Name Is Lemon
08. Under A Bombay Moon Soon
09. Lobster In The Fog
10. You Are Beautiful And Strange
11. Dream On Planet Cherry
12. When The Wall Of Voodoo Breaks
Zusätzlich auf Limited Edition:
13. Blue Film And The Jilted Lover
14. Censored
15. In Pastel Blue
 

 
8.5 Punkte von Laughing Moon (am 24.08.2012)
 
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4. Opeth "Ghost Reveries"
5. Anathema "Weather Systems"
6. Therion "Gothic Kabbalah"

[ Seit dem 24.08.12 wurde der Artikel 2023 mal gelesen ]
 
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