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 Hell United (Polen) "Aura Damage" CD

Hell United - Aura Damage - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Hellthrashers Records  (2 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 11.9.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: 35:19
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Kompromissloser Death Metal mit einer kleinen Spur Black
Homepage: http://www.facebook.com/hellunited
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Weitere Infos zu Hell United:
REVIEWS:
Hell United Aura Damage
INTERVIEWS:
Hell United - ...a Trap For "idiots" And The Art To Read Between The Lines
Mehr über Hell United in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Ihr wollt Death Metal der nicht um den heißen Brei kurvt, sondern direkt auf den Punt kommt? Dann seid ihr bei den Polen Hell United richtig. Die Band, welche sich 1997 als Eclypse gründete und unter diesem Namen 2004 auch ihr Debüt "Applause: JHVH Elohim Met" veröffentlichten, kommen nun, 4 Jahre nach ihrem viel beachteten Zweitling "HornoKracy", mit neuem Material in Form des oft "wegweisenden" dritten Albums daher.
Das Album nennt sich "Aura Damage" und knallt dir sofort beim drücken der Play Taste in die Fresse. "Red Limitations" macht keine Gefangenen sondern "tötet" ohne nachzufragen. Rasendes Riffing und Schnellfeuerattacken am Drumkit lassen das Herz einen jeden Old-School Deathers höher schlagen, und wenn im späteren Verlauf des Songs die Geschwindigkeit runtergefahren wird, was der Abwechslung gut tut, lässt dies die Nummer noch bedrohlicher klingen. In etwas mehr als 35 Minuten gibt es auf "Aura Damage" Death Metal, welcher sehr Old-School lastig daher kommt. Aber Hell United können nicht nur mit Highspeed Geballer punkten, sondern verstehen es auch mal verspielte Gitarrenlinien einzubauen(ohne es zu übertreiben) oder wie bei "Deathlike Cold", einen doomigen und schon fast atmosphärischen Touch zu erzeugen. Sicher wird auch hier vermieden Gefangene zu machen, aber man macht diese erst mal mürbe bevor man zuschlägt. Noch ausgeprägter kommt dieser Doom Charakter dann im schweren und drückenden "Hinterland" zu tragen, welcher ohne Growls oder Gesang auskommt und nur spärlich mit Sprachfetzten unterlegt ist. Eine starke Nummer wie ich finde, welche sehr bedrohlich wirkt und die wie ein "unheilvolles" Omen den folgenden Sturm, in Form vom rasenden, alles niedermetzelnden "Maelstorm´s Gravity", ankündigt. Aber auch in diesem gibt man sich nicht nur mit monotonem Death-Gemetzel zufrieden, sondern weiß mit Tempowechsel, Breaks und kurzen knackigen Soli für Abwechslung zu sorgen. Der Abschluss der Platte ist dann auch noch mal mit einer doomigen Death Metal Variante versehen. "Totality Of I" beginnt mit schleppendem Groove(ja so könnte man das nennen) und mit einer "treibenden" Gitarrenlinie, welche den Song anzuschieben scheint. Die Death Metal Vocals bekommen hier noch einen leichten Black Touch. Wenn der Song dann fast zum Stillstand kommt und Bass und Schlagwerk die einzigen bestimmenden Elemente sind, bricht es plötzlich noch mal rasend aus ihm heraus; um genauso plötzlich wieder mit einem Break eingebremst zu werden und mit einer Mischung aus beidem(doomig und rasend) zu Enden.
"Aura Damage" hat zwar eine etwas kurze Spielzeit, diese ist aber relativ Abwechslungsreich gehalten, für solch intensive Musik ausreichend und in diesem Genre nicht untypisch. Da die Scheibe auch nicht nur aus eintönigem Geballer besteht sondern einiges zum Erforschen bereit stellt, kann man sie gut und gern drei vier Mal am Stück hören; ohne ihrer überdrüssig zu werden. Die Musiker verstehen ihr Handwerk und mach einen soliden Job. Die Produktion der Scheibe ist sehr passend zum Genre ausgefallen und unterstreicht den Old-School Charakter sehr gut. Sicher könnte es für den ein oder anderen manchmal etwas druckvoller sein, aber dann würde das Ganze, meiner Meinung nach, zu modern klingen und seinen OS Charme verlieren.

Fazit: Hell United haben die Aufgabe des "wegweisenden" dritten Albums wirklich gut gemeistert und liefen mit "Aura Damage" ein wirklich starkes Release ab. Rasantes Riffing, Highspeed Drum Attacken, aber auch drückende und fast schon atmosphärische Parts bestimmen das Album und zeigen das man weit mehr kann als nur gnadenlos knüppeln. Sicher erfinden die Polen den Death Metal Osteuropäischer Prägung nicht neu, aber wie sie ihn darbieten kann sich schon hören lassen. Antesten ist hier für jeden Deather alter Schule Pflicht. 8/10 Punkte


Anspieltipp: Red Limitations, Deathlike Cold, Hinterland, Maelstorm`s Gravity, Totality Of I

Hell United im www:

Homepage
Facebook
myspace
Reverbnation

Diskographie:(nur Alben)

Applause: JHVH Elohim Met - 2004(als Eclypse)
Hornokracy - 2008
Aura Damage - 2012

Lineup:

Void - Guitars/Vocals
Rzulty - Guitars
Bartollo - Bass
Dügy - Drums

 
Tracklist: Lineup:
01. Red Limitations
02. Apostle Of Plague
03. Deathlike Cold
04. Let Sleeping Dogs Lie
05. Aura Damage
06. Hinterland
07. Mealstorm's Gravity
08. In Odore Sanctitatis
09. Totality Of I

 

 
8.0 Punkte von gelal (am 30.08.2012)
 
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