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Eigenproduktion Funeral Fire (Deutschland) "Twilight explode" CD-R

Funeral Fire - Twilight explode CD-R  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 13:23
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Power Rock
Homepage: http://www.funeral-fire.de
Weitere Links: http://www.alisaadat.com
 Leserwertung
10 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Funeral Fire:
REVIEWS:
Funeral Fire Twilight Explode
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Diskussion zum Review
im Forum

Funeral Fire ist eine Rockband! So beginnt die Bandinfo der Frankfurter und das mit vollem Recht, wie vorliegende 3-Track-Demo beweist.
Heavy Rocker wollen die Jungs um Sanges-Salamander Ali sein, ich sage aber: Power Rock!

Denn das, was mir hier zeitlos, transparent und druckvoll entgegenwalzt, hat mächtig Eier.
Zu beginn gibts mit Devil on the Flag einen knackigen Powerrocker, wie ich ihn schon länger nicht mehr geboten bekam: druckvolles, schleppendes Powerriffage, klötendick hämmernder Bass, der mit Rickenbacker-Flair einen pumpenden Drumbeat sockelt, und eine klare, starke Stimme, dürfte schwer werden, noch nen Perser in unsren Gefilden aufzutun, der so straight rockend, souverän und doch gefühlvoll seine Stimme einzusetzen versteht wie dieser Ali. Erinnert mich hier ein wenig an den guten Mike Tramp zu Freak Of Nature Zeiten. Elegant Männers, kann man so machen! Diese Midtemponummer atmet rauchigen Whiskydunst und verhindert ein Stillsitzen effektiv.

Weiter mit Twilight explode ... gleich zu beginn grüßt ganz gewaltig Troubles Tempter, aber das macht nix, von einer wohlig erninnerungsträchtigen Gänsehaut mal abgesehen. Der Song entwickelt sich nämlich recht schnell in sehr eigene Bahnen und geht noch etwas massiver zur Sache, das Tempo zieht gegenüber dem Opener leicht an. Herrlich prollig legt erst die Gitarre nach dem elegischen Einstieg kurz vor, der Bass pumpt deutlich hörbar den Anzähler bis das Schlagwerk schließlich die Startsalve abgibt und das Groovemonster zum Tanz bittet. Herr Saadat zerrt seine Stimme hier gekonnt zu einem druckvollen, mitreißenden Gesang und beweißt, daß er ein sauberes Shouting beherrscht. Sehr schön auch der ruhevolle Atmosphäreteppich, auf dem man im letzten Drittel des Stückes Platz nehmen darf, um sich von einer sanft schmeichelnden Leadgitarre verführen zu lassen, bevor nach einer kurzen Pause der V8 wieder angeschmissen und nochmal kurz aber kräftig aufs Gas getreten wird. Wow!

Enter the Nightsky ist eine stimmungsvolle Rockballade, die in wertiger Zakk-Wylde-Manier aufs Tapet und auf den Punkt gebracht wird. Nach etlichen bemühten aber schwachbrüstig-debilen Metalballaden der letzten Jahrzehnte aus den Köppen fast jeder bekannten Metalband, wird hier wieder einmal meine unumstößliche Meinung zementiert:
Es sollte nur echten Rockern erlaubt sein, eine Ballade zu vertonen!!! Danke, Jungs, so muß das kommen und nicht anders!
Hier wird gefühlt und nicht geschmalzt, wobei mit einer ergreifenden und dennoch lässigen Stimme, die gekonnt minimalistisch eingesetzt wird, die wichtigste Voraussetzung für das Gelingen einer Ballade erfüllt ist.

Fazit:

Irgendwie haben diese charmanten Fucker ein verdammt gutes Händchen für die Gratwanderung zwischen klassischem Powerrock der 60er/frühen 70er Jahre und dem Anspruch, auch dem Hier und Jetzt zu huldigen ... Keineswegs erwartet den Hörer die X-te Retrokapelle.

Wenn dieses Niveau auch künfig gehalten wird, steht endlich mal wieder was solide rockendes aus deutschen Landen auf der Speisekarte. Intelligentes Songwriting und eine verdammt gute Produktion lassen den Begriff Demo etwas fehl am Platz erscheinen.

Diese Musik ist von so eigener Schönheit wie die Frau auf dem Cover. Einzig die Lyrics sind für mich eher Mittelmaß, sie strotzen vor sprachlichen Unzulänglichkeiten und Plattitüde, funktionieren aber im musikalischen Kontext sehr gut. Was man raushört, stört nicht und es ist ja keiner gezwungen, sie auf der website der Band alle durchzulesen ...

8 Punkte, mehr wären drin gewesen bei mehr Spielzeit und besseren Lyrics. Aber es kann ja auch noch Raum für Steigerungen bleiben.

Zu erhalten ist die Scheibe für 5 Euro bei den Jungs unter www.funeral-fire.de







 
8.0 Punkte von SacredMetalMichael (am 04.07.2005)
 
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[ Seit dem 04.07.05 wurde der Artikel 6370 mal gelesen ]
 
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