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 Eden weint im Grab (Deutschland) "Nachtidyll - Ein Akustisches Zwischenspiel" CD

Eden weint im Grab - Nachtidyll - Ein Akustisches Zwischenspiel - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
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Label: Winter Solitude  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 23.11.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:25
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Dark Metal in akustischer Darbietung
Homepage: http://www.edenweintimgrab.de/
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Weitere Infos zu Eden Weint Im Grab:
REVIEWS:
Eden Weint Im Grab Geysterstunde I - Ein Poetisches Spektakel Zu Mitternacht
Eden Weint Im Grab Nachtidyll - Ein Akustisches Zwischenspiel
Eden Weint Im Grab Geysterstunde Ii
INTERVIEWS:
Eden Weint Im Grab - Düster-metallisches Juwel Zu Mitternacht
Eden Weint Im Grab - In Einem Dunklen Zeitalter
Eden Weint Im Grab - Von Metal Zu Akustik Und Zurück – Ein Zwischenstand
Mehr über Eden weint im Grab in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Nach „Geysterstunde I“, dem letztjährigen Albumrelease, habe ich schon sehnsüchtig auf die düstermetallische Fortsetzung aus dem kreativen Hause Eden weint im Grab gewartet. Doch bis dahin wird wohl noch ein wenig Zeit ins Lande ziehen, und solange dürfen wir uns nun an „Nachtidyll – Ein akustisches Zwischenspiel“ erfreuen, welches uns Bandkopf Alexander Paul Blake dieser Tage präsentiert. Nachdem er im April diesen Jahres mit seinem überzeugenden Soloprojekt einen Ausflug in naturgewaltig-schwarzmetallische Gefilde unternommen hat, wählt er mit dem neuen Werk den entgegengesetzten Weg und kehrt der metallischen Härte vorübergehend den Rücken. Und wer um den hohen künstlerischen Anspruch dieser Band Bescheid weiß, kann sicher sein: Gänsehaut ist abermals vorprogrammiert!

Das „Nachtidyll“ entkleidet sorgsam neun der altbekannten Stücke und hüllt sie in ein neues, ein wesentlich intimeres Gewand. Akustikgitarren, Piano und Rhythmusinstrumentarium, diesmal zusätzlich unterstützt durch Violine und Cello, erzeugen eine packende und unter die Haut gehende Stimmung, die mir die Unplugged-Versionen fast schon lieber macht als die Originalsongs. Zudem sind die Stücke diesmal auch überwiegend mit Klargesang versehen, was bei der akustischen Darbietung natürlich naheliegt – vor allem aber stellt es die bei Eden weint im Grab ohnehin stets anspruchsvollen, poetischen Texte noch einmal besonders deutlich heraus und lässt ihnen eine noch höhere Position zuteilwerden.

„Nachtidyll“ enthält Songs aus allen der bisher erschienenen vier Studioalben. Zwar hätte ich mir Stücke der ersten beiden Veröffentlichungen noch etwas zahlreicher vertreten gewünscht, mag es der Band aber auch nicht ankreiden. Gerade aus dem frühen Material, welches noch eine Spur heftig-metallischer daherkam als „Geysterstunde I“, erscheint es mir schwierig genug, einen zarten Akustiksong zu zaubern; ein großes Lob dafür! Überhaupt finde ich, scheitert ja so manche Band an einem Unplugged-Album; oftmals gibt das Ganze einfach nicht viel her und ist im Grunde eher überflüssig. Eden weint im Grab meistern diese Hürde jedoch galant und auf höchstem Niveau. Auch die vertonten Trakl-Gedichte, ehemals Ambient-artige Soundtracks, düstere Kulissen hinter furchteinflößender Rezitation, werden auf äußerst gelungene Weise umgesetzt.

Zusätzlich dazu schüttelt man mit „Kali Yuga“ und „Nächtliche Melancholie“ bereits zwei neue Stücke aus dem Ärmel, die sich bestens ins übrige Repertoire einzureihen wissen. Als besonderes Schmankerl gibt es als Bonustrack das metallische „Kindgott“, ein Das-Ich-Cover, welches ich schon auf dem diesjährigen Wave Gotik Treffen von den Jungs präsentiert bekam. Ein harter Ausklang nach elf verträumten Stücken, was mir gleich schon wieder Hunger auf die Fortsetzung der „Geysterstunde“ macht. Schön, dass es dieses Cover auch auf eine CD geschafft hat!

Man sieht also, ich bin immens begeistert von dem, was Alexander Paul Blake und seine Mitstreiter hier geschaffen haben, und fühle mich wieder einmal bestätigt darin, dass eine so großartige Band wie Eden weint im Grab eindeutig viel viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Nach Kritikpunkten an dieser Scheibe muss hier schon mit der Lupe gesucht werden. Die Stücke werden enorm nahegehend präsentiert, absolut nicht überfrachtet sondern eher auf die Kernstimmung reduziert, und gerade dadurch – sowie durch den satten und klaren, rundum gelungenen Sound – äußerst ehrlich wirkend. Keine Frage, diese CD wird noch lange Zeit in meinem Player hoch- und herunterlaufen, die Fans der Band werden das „Nachtidyll“ lieben, und wie immer kann ich allen Geschmacksmenschen da draußen nur ans Herze legen, ein Ohr zu riskieren für Musik mit Verstand, Eindringlichkeit und Poesie: Eden weint im Grab, meine Damen und Herren!


Zuletzt sei auf die beiden letzten Möglichkeiten hingewiesen, die Band dieses Jahr live und akustisch auf der Bühne zu erleben. An diesen Terminen werden Eden weint im Grab ein Konzert im Vorprogramm von Coppelius spielen:
28.12.2012 - Kaiserslautern, Kammgarn
29.12.2012 - Annaber-Buchholz, Alte Brauerei



 
Tracklist: Lineup:
01. Gespenster-Revue im Theater Obszön
02. Ein Requiem in Sepia
03. Menschliche Trauer
04. Kali Yuga
05. Friedhof der Sterne
06. Moritat des Leierkastenmanns
07. Undine (Sey meyn Schutzgeyst)
08. In ein altes Stammbuch
09. An die Nacht
10. Untergang im Rosenmeer
11. Nächtliche Melancholie

Ganz und gar nicht akustischer Bonustrack:

12. Kindgott (Das-Ich-Cover)
 

 
9.5 Punkte von Laughing Moon (am 28.11.2012)
 
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[ Seit dem 28.11.12 wurde der Artikel 2774 mal gelesen ]
 
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