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 The Stompcrash (Italien) "Directions" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: DreamCell 11 Entertainment   (4 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 27.2.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: 49:26
Musikstil: Avantgarde/Dark/Industrial   (279 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Darkwave/ New Wave
Homepage: http://www.thestompcrash.com
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The Stompcrash Directions
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Aus Italien hatte ich ja schon öfters einmal einen echten musikalischen Leckerbissen auf dem Tisch liegen, und ein weiterer solcher Fall sind heute The Stompcrash aus dem schönen Mailand. Das junge Quartett existiert seit 2002 und hat mit „Directions“ Album Nummer Zwei veröffentlicht.

Geboten wird moderater Darkwave, eingängig und mit einem sehr soliden, vollen Sound ausgestattet. Die Scheibe wirkt nicht gekünstelt düster, im Gegenteil, man lässt auch mal positivere Stimmungen zu, die Songs klingen stets wie lässig aus dem Ärmel geschüttelt, und so haben auch die bedrückenderen Momente gleichzeitig etwas Aufbauendes. Und das steht „Directions“ auch gut zu Gesichte, finde ich. Schon der Opener „Awaken from uneasy dream“ startet mit spooky Keyboardsounds und messerscharfem Drumming, was sofort diesen gewissen Hauch von Coolness erweckt, der sich auch durch die weiteren Stücke zieht. Die sphärischen Keyboardmelodien, die verträumten Pianoklänge, alles passt sehr stimmig zueinander, ebenso die gut platzierten Gitarren. Diese stehen manchmal nur unterstützend an hinterer Position, können aber wie im abgedrehten „Cat’s eyes“ auch mal eine deutlichere Sprache sprechen.

Sänger Christian orientiert sich auf „Directions“ gesanglich eher an den guten alten 80er/90er-Gothbands, seine dunkle Stimme mag zwar beileibe nichts neues mehr sein, unterstreicht die Musik aber sehr markant und ist ganz gewiss nicht abgedroschen. Dagegen fallen die weiblichen Vocals von Keyboarderin Daniela leider etwas zurück, aber auch hier sollte man nicht allzu stark kritisieren, da hat man schon wesentlich schlechteres gehört.

„Directions“ ist also ein durchaus gelungenes Zweitwerk, welches zwar in den Bereich der düsteren Musik einzuordnen ist, aber mit seiner Aufgeschlossenheit, Coolness und Lässigkeit sehr erfrischend herüberkommt und glücklicherweise weitab vom üblichen Szenekitsch liegt. Da darf man als Genreliebhaber getrost mal ein Ohr riskieren.



 
Tracklist: Lineup:
01. Awaken from uneasy dream
02. The leaves begin to fall
03. The black dahlia
04. Memories
05. Cold luger
06. Cat's eyes
07. Enemy at your gate
08. Circles of mud
09. The only real thing
10. Hazel
11. Looking eastward
12. Back in the blue
 

 
7.5 Punkte von Laughing Moon (am 04.12.2012)
 
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[ Seit dem 04.12.12 wurde der Artikel 2397 mal gelesen ]