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 Presence of Mind (Deutschland) "Finding Home" CD

Presence of Mind - Finding Home CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: STF Records  (61 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 48:05
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Emo Rock
Homepage: http://www.presenceofmind.de
Weitere Links: http://www.stf-records.de
 Leserwertung
10 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Presence Of Mind:
REVIEWS:
Presence Of Mind Finding Home
Presence Of Mind To Set Out On The Light
Presence Of Mind Worlds Collide
INTERVIEWS:
Presence Of Mind - Man Kann Kitty Nicht Als Vorbild Haben, Wenn Man Gut Werden Will.
Mehr über Presence of Mind in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Um den Leuten, die sich im Metalglory Forum so gern ihren Spaß mit mir machen, von vornherein den Wind aus den Segeln zu nehmen: Nein! Ich bin derzeit nicht notgeil! Die Note unter diesem Review erklärt sich einfach dadurch, dass das Debüt der All Girl Band Presence of Mind einfach ein gutes Album ist. Dieser Meinung bin ich, obwohl die Mädels eigentlich total an meinem persönlichen Musikgeschmack vorbei spielen. Sie präsentieren uns eine sehr ansprechende Mischung aus Indie Rock und Gothic mit wahrhaft großartigen Ansprüchen. Man muss nicht so genau hinhören, um einen Einfluss der alles überragenden Anathema heraus zu hören („Drowning“). Und da diese Briten zu meinen absoluten Lieblingen gehören, kann ich mir natürlich auch „Finding home“ sehr gut antun. Geheimnis des Erfolges ist sicher die dunkle, ausdrucksstarke Stimme von Frontfrau Sarah. Aber nicht nur. Die wäre nämlich nichts ohne das wirklich hervorragende Songwriting. Durchdachte Strukturen und fantastische Melodien sind das Markenzeichen dieser Band. Ich finde lediglich zwei Haare in der Suppe: Die Gitarre ist viel zu leise produziert. Allein deswegen sollte man in der Promotion Arbeit Metal Magazine meiden. Obwohl – mich alten True Metal Preacher hat man schließlich auch eingetütet, fest verschnürt und eingesackt. Haar Nummer zwei: Es fehlt ein wenig an Abwechslung. In jedem einzelnen Song kann man sich zwar an den bereits genannten Qualitäten erfreuen. In der Gesamtheit des Albums fehlt es aber noch an Dramatik. Doch will man das einer so jungen Band für ihr Debüt vorwerfen? Welche Formation bekommt es schon hin, jeden einzelnen Song zu einem Meisterwerk zu komponieren und am Ende das gesamte Album als schlüssiges Ganzes zu präsentieren? Klar, wir kennen alle die Antworten auf diese Frage. Aber darum geht hier jetzt nicht. Erwähnen wir lieber schnell mal, dass Bassistin Anna sich sehr respektabel schlägt. Und dass „Stay for good“ dem Boss aus New Jersey sicher gefallen würde. Das moderne „Dig me out“ geht mir monstermäßig am Arsch vorbei. Sollte ich die Band je live sehen, werde ich bei diesem Song schiffen gehen. Das komplexe „Silence“ kann mich auch nicht so ganz überzeugen. Doch als mich gerade so das Gefühl beschleicht, dass Presence of Mind ihr Pulver bereits verschossen haben, beeindruckt „Your hand in mine“ mit The Cure artiger Strophe und gewaltigem Refrain. „Bushfire“ ist wieder reichlich hüpfmäßig, und so langsam fängt die Scheibe doch ein wenig an zu nerven. Vor allen Dingen, wo jetzt noch das Gegrunze losgeht. Also bitte. Tut das Not? Mädels, Eure Stärken liegen woanders. Zum Beispiel im an Coldplay erinnernden „Something that’s true“, bei dem sich vor allen Dingen Schlagwerkerin Sina mit einem sehr präzisen Job verdient. Bei „I’m sorry“ kehrt man dann wieder zu den Tugenden zurück, die mir am Anfang der CD so gut gefallen haben: Indie Rock mit Schmiss und einer satten Portion Melancholie. Zum Abschluss gibt es dann mit „Almost like fitting into life“ gut ausgearbeitete Tristesse. Cool! Fast Songwriter Feeling im Stil einer Kristin Hersh.
Ich werfe noch einmal einen Blick auf das Bandfoto und staune, wie diese junge Truppe ein derart ausgereiftes Album zurecht zimmern konnte. Respekt. Die paar erwähnten Aussetzer fehlen sicher beim nächsten Mal. Ich zieh aber noch mal einen Punkt von der Gesamtnote ab, weil die Mädels sicher und definitiv nicht Metal sind. Wen das nicht stört, der kann den Punkt ja wieder drauf rechnen.

 
6.0 Punkte von Christian (am 14.07.2005)
 
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6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 14.07.05 wurde der Artikel 6105 mal gelesen ]
 
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