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 Kevin Smith (USA) "Tough Sh*t - Ein Fettsack mischt Hollywood auf!" Buch

Kevin Smith - Tough Sh*t - Ein Fettsack mischt Hollywood auf! - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Heyne Verlag  (24 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 21.1.2013   (1010 verwandte Reviews)
Spieldauer: 336
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Erfolgsratgeber, Filmgeschichte, Comedy
Homepage:
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Weitere Infos zu Kevin Smith:
REVIEWS:
Kevin Smith Tough Sh*t - Ein Fettsack Mischt Hollywood Auf!
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Diskussion zum Review
im Forum

Ha, ha, ha...selten so gelacht!
Ja, ich habe selten derart bei einem -in gewisser Hinsicht- autobiografischen Ratgeber für Filmfans gelacht, wie bei „Tough Sh*t“ vom „Oberfettsack“ aus Hollywood, ähm New Jersey natürlich.
Würde Kevin Smith nicht sein tolles Gesicht auf das Cover seines Buches präsentieren, würden mit Sicherheit einige nicht sofort wissen, um welchen Kevin es sich handelt. Selbst der Hinweis „Ein Fettsack mischt Hollywood auf!“ hätte einige wohl mit dem anderen Kevin (z.B. Doug Heffernan von King of Queens) verwechselt. Aber so, hat Smith allen Fans und Kritikern sofort klargestellt „Ich bin´s, der Fettsack, der die coolen Indie-Filme gemacht hat und nie in jenen etwas sagt“! Denn, dieses Gesicht kennt man, wenn man die coolen Filme kennt, wie u.a. Clerks, Chasing Amy, Jay & Silent Bob schlagen zurück als auch natürlich Dogma. Ja, dieser „Silent Bob“ hat schon so einige Artikel verfasst und mit seinen „genialen Witzen“ als auch Filme für Furore gesorgt. Warum also nicht noch mehr erfahren, was ihn dazu gebracht hat in Hollywood dabei zu sein und eben als junger Spund tatsächlich Filme zu machen – und dabei auch noch erfolgreich zu werden.
Und so fängt das Buch auch an. Wie er eben aufgewachsen ist, was er von seinen Idolen hält sowie was seine Familie und der Geburtsort als auch die Nähe zu New York mit seinem bisherigen Werdegang zu tun haben. Des Weiteren sind es die feinen Details aus der Filmbranche, die den Spaß an diesem Buch ausmachen. Wie herrlich er hier aus dem Nähkästchen plaudert und immer wieder Befürworter als auch Kritiker ihr Fett zugesprochen bzw. abbekommen, einfach cool. Sofern man bisher seine Filme auch schon immer wieder verfolgt hat, dann kann man sich einiges genau so auch vorstellen, was die großen Majorlabels, Filmbosse und Geldgeber so tun, um bloß nicht den oder jenen Film bzw. Regisseur zu unterstützen.

Kaum ein Kapitel wirkt/wird uninteressanter, auch wenn es einige etwas kleinere Mankos gibt.
So gut wie in jedem Kapitel wird (mehrfach!) erwähnt, dass er seinen Erfolg nur Clerks zu verdanken hat als auch er enorm fett geworden ist. Dass er so viel Glück dabei gehabt hätte durch Clerks überhaupt entdeckt zu werden und in so jungem Alter usw. Das hätte mit dem einen Hauptkapitel über den ersten Film gereicht. Und, dass er eben fett ist, reicht doch mal zu erwähnen, wenn der Titel es hergibt. Aber nun. Dieser eher unnötige Wiederholungen bei zahlreichen coolen (Lebens)Geschichten sind nicht wirklich nötig. Die Stories sind auch so witzig und unterhaltsam genug. Allen voran gefallen mir die Kapitel, bei dem Bruce Willis sein Fett abbekommt, als sie zusammen an Cop Out gearbeitet haben, dann als die Werbetrommel beim Film „Zack and Miri Make A Porn“ gestartet worden ist sowie als Smith aus einem fast startenden Flugzeug vor allen Passagieren zum Aussteigen gezwungen worden ist, weil er eben zu „fett“ war.


Die lustige Sichtweise auf die Dinge dieser großen Filmindustrie als auch eben die komische Ausdrucksweise, wie der Typ von nebenan, machen das gewisse Etwas aus. Unabhängig davon, ob man ihm nun alles genau so abnehmen mag oder nicht, es klingt allemal ehrlich und überzeugend, weil eben der Witz nicht zu kurz kommt. Unterhaltsam allemal für Fans seiner Filme. Allein die Art und Weise, wie er das alles erzähl (u.a. provokant, sexistisch und vor allem Dingen eben fast satirisch, aber eben enorm witzig) machen das Buch durchaus lesenswert. Dabei wäre die Originalversion sicherlich auch noch interessant zu lesen, aufgrund der zahlreichen Begriffe der Fäkalsprache. „Tough Sh*t“ zeigt, dass Kevin Smith im Gegensatz zu seinen zahlreichen Rollen als Silent Bob, sehr viel zu sagen hat und tatsächlich enorm viel (wahren) "shit" labert!!!

Ein Buch von einem reinen Filmfreak an andere Fans der Filme dieser (Indie-)Welt. „Tough Sh*t“ macht Laune sich seinen Werken wieder in aller Ruhe zu widmen.


Der offizielle Trailer zum Buch vom "crazy"-fetten Filmemacher, Comic-/Hockey-/Star Wars-Fan gibt es direkt hier: http://www.youtube.com/watch?v=k7GZufzgp8s


Alle weiteren Details zum Buch, gibt es direkt beim Verlag unter:
http://heyne-hardcore.de

 
Tracklist: Lineup:
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Paperback, Klappenbroschur,
336 Seiten
Deutsch von Daniel Müller
ISBN: 978-3-453-26854-8
€ 16,99 [D] (UVP)
(Quelle: heyne-hardcore.de)
 

 
8.0 Punkte von Arturek (am 28.01.2013)
 
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