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 Subway To Sally (Deutschland) "Unsterblich - Die offizielle Biographie" Buch

Subway To Sally - Unsterblich - Die offizielle Biographie - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 


Label: Schmenk Verlag Nicole Schmenk  (5 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 23.10.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: --
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Mittelalter-Gothic-Rock
Homepage: http://www.subwaytosally.de
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Weitere Infos zu Subway To Sally:
REVIEWS:
Subway To Sally Herzblut
Subway To Sally Bastard
Subway To Sally Unsterblich - Die Offizielle Biographie
INTERVIEWS:
Subway To Sally - Kurs Nord Nord Ost: 04.10.2005 Live In Fulda
Subway To Sally - Nackte Tatsachen: 02.05.2006 Live In Fulda
Subway To Sally - Ich Bin Sehr, Sehr Glücklich
Subway To Sally - Unser Bastard Hat Viele Väter
Subway To Sally - Schwarz In Schwarz: 24.08.2012 Live In Fulda
LIVE-BERICHTE:
Subway To Sally vom 30.12.2002
Subway To Sally vom 15.04.2014
Mehr über Subway To Sally in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Unsterblich, die offizielle Biographie von Subway To Sally, hat schon einige Monate auf dem Buckel, und so lassen sich im Internet weitere Rezensionen dazu bereits zuhauf finden. Die ich bisher aber alle ignoriert habe, denn schließlich ist das Werk nach gefühlten Ewigkeiten doch noch bei mir eingetroffen. Im zweiten Anlauf, muss man sagen, da der erste Versuch der Zustellung pünktlich zur Veröffentlichung auf unergründlichen Pfaden verschwand. Wo das gute Stück jetzt sein Dasein fristet, will ich gar nicht wissen. Na, sei’s drum, nun halte ich es ja doch noch in den Händen und bestaune den in einem aufwendigen Ambigramm verpackten Titel. Cool! Leider sind die Ecken des Hardcovers bereits beim Auspacken verknickt, sehr unschön.

Stolze 238 Seiten entschädigen mich dafür aber mehr als genug, möchte ich meinen. Aufgeteilt ist das Buch in überschaubare, nicht zu lange Kapitel, jeweils mit einer kleinen Einleitung versehen. Die ebenfalls überwiegend kurzen Sätze wirken sehr nahe am Geschehen, können auf Dauer aber auch etwas ermüdend und eintönig sein. Vereinzelt lassen sich einige Rechtschreibfehler ausfindig machen. Außerdem fragt man sich die ganze Zeit, wer denn eigentlich das erzählende Ich ist, da sowohl „wir/unser“ verwendet als auch von jedem Bandmitglied in der dritten Person gesprochen wird; das verwirrt.

So, nun will aber auch einmal aufhören, am Äußeren zu herumzumeckern, sondern endlich zum Inhalt kommen. Subway To Sally erzählen detailliert den langwierigen und mühsamen Weg irgendeiner unbekannten Folkrockband, die in jeder noch so mickrigen Dorfkneipe vor drei, vier Gästen auftritt, hin zu einer international erfolgreichen Combo, deren Alben die Charts in immer höheren Positionen entern. Die Erzählung beginnt irgendwo in den tiefsten Achtzigern, also noch lange vor der Gründung der Band, verstärkt durch zahlreiche teils antik anmutende Bilder, bei denen man sich fragt aus welchem verstaubten Schuhkarton dieses Material geborgen wurde. Der Leser erfährt, welche zahlreichen Teenie-Bands Subway To Sally vorausgingen, wie Bodenski einstmals zu seinem Spitznamen kam, und unzählige andere Dinge. Die Biographie führt auch weiterhin durch alle prägenden Stationen der Bandhistorie, etwa den glorreichen Sieg beim Bundesvision Songcontest. Dabei werden Hintergründe über alle Musiker präsentiert, die so vielleicht noch kein Fan wusste, und jede Menge ehemalige Weggefährten kommen zu Wort.

Der Erzählstil ist dabei selbstbewusst und sicher auch ein bisschen stolz, allerdings nie übertrieben überhöhend, sondern oftmals auch selbstkritisch reflektierend über getroffene Entscheidungen, die man gerne lieber rückgängig gemacht hätte. Die Band bleibt fair und unterlässt auch Spitzen gegen die Kollegen von In Extremo, zwischen den beiden Truppen besteht ja seit langem eine gewisse Ablehnung. Unheimlich interessant sind anfangs auch die ausführlichen Tourtagebücher von Bodenski, irgendwann beginnen die wiederkehrenden Ausführungen aber zu langweilen. Dies stellt die Band auch selbst fest, und kürzt die Tagebücher im Verlauf des Buches ein. Eher unglücklich war dabei jedoch die Farbwahl, denn blutrote Schrift auf schwarzem Grund mag ja schön aussehen, ohne Festbeleuchtung gestaltet sich das Lesen aber sehr anstrengend für die Augen.

Ich empfehle, sich für die Lektüre etwas Ruhe zu nehmen und das Buch nicht gleich in einem Ruck durchzulesen, zu erschlagen ist man sonst von der Fülle an Informationen. Subway To Sally haben eine lange, nicht immer einfache Karriere hinter sich, können unzählige markante Erlebnisse zum Besten geben und hätten doch trotz allem noch genug Geschichten für ein wesentlich dickeres Werk auf Lager, da bin ich mir sicher. Für die Fans auf jeden Fall eine Pflichtlektüre, aber auch für all diejenigen, die sich bisher nur grob mit der Band auseinandergesetzt haben, kann ich die Biographie durchaus empfehlen.



 
Tracklist: Lineup:

 
Gesang, Dudelsack: Eric Fish
Gesang, Gitarre: Bodenski
Violine: Frau Schmitt
Gitarre: Ingo Hampf
Gitarre: Michael Simon
Bass: Sugar Ray Runge
Drums: Simon Michael

 
ohne Wertung von Laughing Moon (am 22.02.2013)
 
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2. ASP "Fremd"
3. Dead Can Dance "Anastasis"
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6. Therion "Gothic Kabbalah"

[ Seit dem 22.02.13 wurde der Artikel 2430 mal gelesen ]
 
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