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 Dalriada (Ungarn) "Napisten Hava" CD

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Kaufempfehlung!


Label: Nail Records  (5 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 23.11.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: 59:23
Musikstil: Folk/Mittelalter   (229 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Hungarian Folk Metal
Homepage: http://www.dalriada.hu
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Weitere Infos zu Dalriada:
REVIEWS:
Dalriada Szelek
Dalriada Igeret
Dalriada Napisten Hava
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Der neueste Streich der ungarischen Folkmetal-Vorzeigeband DALRIADA, die mit ihren Alben regelmäßig in den heimischen Charts landet, ist schon ein paar Tage auf dem Markt, was aber kein Grund sein sollte es hier unerwähnt zu lassen. Der Vorgänger „Igéret“ hatte die Erwartungen natürlich hochgeschraubt, aber „Napisten Hava“ (Monat des Sonnengottes) kann da ohne weiteres mithalten. Gesungen wird nach wie vor in Landessprache, wobei sich die Titel und Texte wieder größtenteils mit Figuren und Begebenheiten der ungarischen Geschichte/Mythologie befassen. Sängerin Laura Binder verzichtet dabei völlig auf die beim Vorgänger noch vorhandenen Growls, die männlichen Gesangsparts steuert wie gewohnt hauptsächlich András Ficzek bei. „Napisten Hava“ ist musikalisch vielleicht nicht so vielfältig wie das vorige Album, dafür aber deutlich gradliniger, einheitlicher und härter ausgefallen, dabei mindestens genauso mitreißend und mit ebensoviel ungarischer Folklore ausgestattet, die oft einen guten Teil Melancholie enthält.

„Tündérkert“ (Feengarten) und „Napom, fényes Napom“ (Tag, mein strahlender Tag) sind die großen Highlights der ersten Albumhälfte und ihre vielleicht härtesten Songs bisher, so eindringlich, dicht und ergreifend habe ich diese Band zuvor noch nicht gehört. Das Zusammenspiel, gerade mit den auffallend guten Drums ist die reine Freude. Warum sie dann in der zweiten Hälfte ganz vereinzelt auch Celtic-Folk-Klänge und das mehr als ausgenudelte „Saltarello“ verwenden weiß ich nicht, aber an „Saltarello“ kommt wohl niemand im Pagan/Mittelalter-Bereich vorbei (hier handelt es sich zum Glück allerdings nicht einfach um die 1000ste Version davon, sondern es dient mehr als Rahmen für einen ansonsten typischen Dalriada-Song). Auch ihre sanftere, oft fast rührselige Seite inclusive gelegentlicher "hymniger" Chöre und Refrains bekommt ihren Raum, und fügt sich wieder gut ein ohne die Kitschgrenze zu sehr zu strapazieren. Zwei Stücke weniger hätten es insgesamt auch getan, da irgendwann eine gewisse „Sättigung“ aufkommt, darüber kann ich hier angesichts der Qualität und bemerkenswerten Highlights aber getrost hinwegsehen.
Übrigens - der Song „A Dudás“ (das Video dazu gibt’s direkt auf der Bandhomepage!) war für den diesjährigen Eurovision Song Contest zumindest nominiert, womit mein Vorredner im Review zu "Igéret" einen guten Riecher bewiesen hat...

Fazit: Wer die Durchschlagskraft von Eluveitie und den Spaß von Korpiklaani mag, wem Finntroll manchmal zu „böse“ und Grai zu harmlos-lieblich sind, und wer vor allem den ganz eigenen Charme von authentischer ungarischer Folklore in Landessprache, sprich „mal etwas anderes“ hören will, ist mit „Napisten Hava“ wieder sehr gut beraten. Große Klasse, DALRIADA wären auch für das nächste Paganfest eine Bereicherung.


Tips: „Tündérkert“, „Napom, fényes Napom“, „A Juhászlegény Balladája“





 
Tracklist: Lineup:
1. Intro (egy csárdás Csikból)
2. A Dudás
3. Tündérkert
4. Napom, Fényes Napom
5. Napisten Hava
6. Julianus Útja
7. Puszta Föld
8. Hunyadi és Kapisztrán Nándorfehérevári Diadaláról (Saltarello)
9. Hirhozó
10. Borivók Éneke
11. A Juhászlegény Balladája
12. Outro (Lassú magyaros Gyimesból)

 

 
8.0 Punkte von IlonA (am 01.03.2013)
 
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Gothic-, Death-, Doommetal, Rock´n´Roll, 70s...und was mich sonst bewegt von J.S. Bach bis Blackmetal.
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