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 Rotting Christ (Griechenland) "Kata Ton Daimona Eaytoy" CD

Rotting Christ - Kata Ton Daimona Eaytoy - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Season Of Mist  (98 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1.3.2013   (1010 verwandte Reviews)
Spieldauer: 57:02
Musikstil: Black Metal   (1391 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Avantgarde Black Metal
Homepage: http://www.rotting-christ.com
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Weitere Infos zu Rotting Christ:
REVIEWS:
Rotting Christ Sanctus Diavolos
Rotting Christ Genesis
Rotting Christ Theogonia
Rotting Christ Kata Ton Daimona Eaytoy
Mehr über Rotting Christ in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Während in Deutschland die Wirtschaft wieder ordentlich brummt, stecken unsere griechischen Freunde nach wie vor in der Krise. Ganz Griechenland? Nein, zumindest eine Familie leistet noch beharrlich Widerstand, im Hause Tolis ist man von einer Krise weit entfernt und hat drei Jahre nach „Aealo“ ein weiteres vielschichtiges Schwarzmetall-Opus aus der Taufe gehoben. Themis Tolis (Drums) und sein Bruder Sakis (der ganze Rest) sind derzeit die einzigen verbliebenen Mitglieder von ROTTING CHRIST, was sie aber nicht davon abgehalten hat, mit „Kata Ton Daimona Eaytoy“ das Vorgängeralbum noch einmal zu toppen.

Der Titel gibt diesmal das Credo des altbekannten Aleister Crowley wieder („Do what thou wilt“), nach wie vor eine Inspiration für unzählige Kapellen auf dieser Welt. Bei Rotting Christ muss man sich aber erwartungsgemäß keine Sorgen machen, dass derlei Bezüge ins Kitschige abdriften, vielmehr bekommt man geballte Theatralik auf höchstem Niveau. Der avantgardistische Black Metal walzt sich mal bedrohlich und niederdrückend im Down- bis Midtempo-Bereich dahin, um danach in Windeseile wieder Fahrt aufzunehmen und mit stahlkaltem Stakkato-Gehacke zum Gemetzel zu schreiten. Fast unheimlich ist es schon, wie dabei auch eher unkomplizierte, geradlinige Songstrukturen unweigerlich mitreißen. Dazu kommt noch der starke Ethno-Einschlag, der im Vergleich zu „Aealo“ noch um eine ganze Ecke ausgebaut wurde. So beschäftigt man sich hier mit Okkultismus im Allgemeinen, lange vergessenen Zivilisationen, greift rund um den Globus Mythen über die alten Griechen, Slawen, Inkas und Mayas auf und erschafft so wahrhaft multikulturelle Musik. Kaum ein Song, der nicht mit antreibenden martialischen Sprachsamples aufwartet, mit hellenischen Gesängen (War hier wieder Diamanda Galas am Werk? Ich weiß es auch nicht.) oder majestätischen Chören, die so auch bei Therion gut untergekommen wären.

Alles in allem eine aufregende Entdeckungsreise, und für mich definitiv eine der besten Referenzen, die der internationale Black Metal derzeit zu bieten hat.



 
Tracklist: Lineup:
01. In Yumen - Xibalba
02. P'unchaw Kachun - Tuta Kachun
03. Grandis Spiritus Diavolos
04. Kata Ton Demona Eaftou
05. Cine Iubeste Si Lasa
06. Iwa Voodoo
07. Gilgames
08. Rusalka
09. Ahura Mazda-Anra Mainiuu
10. 666
11. Welcome To Hel (Bonus Track)
 

 
8.0 Punkte von Laughing Moon (am 04.03.2013)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Gothic Rock/Metal, Post Black Metal
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1. Sirenia "Perils Of The Deep Blue"
2. Rotting Christ "Kata Ton Daimona Eaytoy"
3. Hypocrisy "End Of Disclosure"
4. Soilwork "The Living Infinite"
5. Summoning "Old Mornings Dawn"
6. Tristania "Darkest White"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Alcest "Les Voyages De L'âme"
2. ASP "Fremd"
3. Dead Can Dance "Anastasis"
4. Opeth "Ghost Reveries"
5. Anathema "Weather Systems"
6. Therion "Gothic Kabbalah"

[ Seit dem 04.03.13 wurde der Artikel 2667 mal gelesen ]
 
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