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 Nick Cave and the Bad Seeds (Australien) "Push The Sky Away" CD

Nick Cave and the Bad Seeds - Push The Sky Away - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
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einfach Genial!!
 
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Label: Bad Seed Ltd.  (2 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 18.2.2013   (1010 verwandte Reviews)
Spieldauer: 42:38
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Alternative Rock/Pop
Homepage: http://www.nickcave.com/
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Weitere Infos zu Nick Cave And The Bad Seeds:
REVIEWS:
Nick Cave And The Bad Seeds Tender Prey
Nick Cave And The Bad Seeds The Good Son
Nick Cave And The Bad Seeds Henry´s Dream
Nick Cave And The Bad Seeds Murder Ballads
Nick Cave And The Bad Seeds Let Love In
LIVE-BERICHTE:
Nick Cave And The Bad Seeds vom 25.11.2004
Mehr über Nick Cave and the Bad Seeds in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Nick Cave hat einmal mehr bewiesen, in welcher Liga er und seine Bad Seeds spielen: Magazine und Webzines sind voll des Lobes, das Album sprang in die vorderen Ränge der Charts, sogar der SPIEGEL konnte sich zu einer äußerst positiven Kritik hinreißen lassen. Und das vollkommen zu Recht, denn was Nick Cave and the Bad Seeds mit „Push The Sky Away“ abliefern, dürfte zu dem Besten gehören, was diese ohnehin großartige Band seit Mitte der Neunziger mit „Murder Ballads“ veröffentlicht hat.

Dabei habe ich mit einem Endergebnis dieser Art überhaupt nicht gerechnet, wenn ich ehrlich bin. „Push The Sky Away“ ist ruhig, introvertiert, und höchst verführend. Nach dem unverhältnismäßig krachigen „Dig!!! Lazarus, Dig!!!“ und den Nebenaktivitäten bei Grinderman konzentriert sich Mister Cave jetzt wieder auf sinnliche Momente, und das überzeugt auch vollauf. Nach dem ersten Hören war ich noch leicht skeptisch, wurde aber von Mal zu Mal zuversichtlicher, hier wieder ein richtig geniales Album vorliegen zu haben. Die Instrumentierung beschränkt sich oftmals auf ein Minimum und überzeugt vielleicht gerade deshalb schon, wie das eröffnende „We No Who U R“, welches nur mit Flöte, Bass und Keyboard auskommt. Der Gitarreneinsatz fällt verhaltener aus, dafür wartet das Album mit mehr Streicherarrangements auf als in der Vergangenheit. Sehr positiv fallen auch die prägnanten Basslinien von „Water’s Edge“ und „We Real Cool“ ins Gewicht, ebenso die einfache, aber sofort hängenbleibende Melodie von „Jubilee Street“ – Ein Song, der stetig intensiver wird, schließlich Streicher zum Zuge kommen lässt und zweifellos der Höhepunkt der Scheibe ist! Oder besser gesagt der Beste der vielen. Schließlich hält Nick Cave mit dem ans Ende gestellten Titelsong noch einmal ein Stück mit enormer Keyboard-Atmosphäre bereit, was man so gar nicht mehr erwartet hätte. Fast schon unnötig erscheint es mir, an dieser Stelle noch Nicks unter die Haut gehende Stimme zu loben, die schon von Natur aus unweigerlich melancholisch herüberkommt, gleichzeitig aber behutsam umarmend und beim „Higgs Boson Blues“ auch sehr augenzwinkernd („Miley Cyrus floats in the Swimming Pool“).
Kollege Arturek ist dabei sogar noch euphorischer, weshalb ich hier gerne zusätzlich seine eigenen Zeilen zum Album wiedergeben möchte:

"Ja, ich bin euphorischer, auch wenn ich mich den Vorworten von LaughingMoon anschließen kann. Ich selbst bin seit etlichen Jahren Fan von Nick Cave, auch seinen Nebenprojekten mit Grinderman oder den Filmsoundtracks bis hin zu den genialen Romanen. Er ist ein Ausnahmekünstler, der es geschafft hat ebenso hervorragende Musiker um sich zu scharren, um eben Topergebnise zu erzielen. Mit "Push The Sky Away" wird man als Fan nicht enttäuscht, auch wenn man sich auf die rein ruhigeren Stücke, nach dem letzten Album von 2008 doch eher gewöhnen muss. Vielleicht gerade mal so mit den Alben wie "The Good Son", "No More Shall We Part" oder "The Lyre of Orpheus" vergleichbar. Doch man merkt bei diesem Album, dass seine Arbeit an den letztjährigen Soundtracks Spuren gelassen hat. Dieses Album ist einfach nur genial! Selten so etwas Schönes, Melancholisches gehört, was auch sicherlich simpel anfangs klingen mag, da sich die Band nicht bei ihren Instrumenten austobt. Aber ist es nicht oft so, dass genau das Einfache auch genial ist? Nick Cave und seine Truppe haben sich mit diesem Album selbst geschlagen. Tja, je älter desto besser oder wie?!
Einziges Manko meinerseits: die Limited Book-Edition bietet auf der Extra-CD (leider!) nur zwei "weitere" Songs als einfache (Studio)Videoclips. Entweder hätte es diese beiden Songs auch als Audio auf der erste CD, wenn schon limited Edition, oder auf der DVD hätte es weitere Sachen wie u.a. Making Of, Interviews etc.. Geben müssen. Da hätte das Label etwas mehr draus machen MÜSSEN. Vor allem, weil das eigentliche Digibook mit den Fotos und Linernotes etc. genial ausgefallen ist... Nick Cave and The Bad Seeds sind immer wieder einzigartig genial. Für mich jetzt schon das Album des Jahres 2013!!!"

Mit nur 42 Minuten Spielzeit ist dabei leider auch das normale Album recht kurz ausgefallen, das ist schon etwas schade. Von so eindringlicher Musik sind theoretisch auch 75 Minuten noch längst nicht ausreichend! Wie dem auch sei, Arturek vergibt hierfür volle 10 Punkte, bei mir sind es 8, so dass sich ein stolzes Ergebnis von 9 Punkten für das mittlerweile fünfzehnte Album der Bad Seeds ergibt. Wohlverdient!



 
Tracklist: Lineup:
01. We No Who U R
02. Wide Lovely Eyes
03. Water's Edge
04. Jubilee Street
05. Mermaids
06. We Real Cool
07. Finishing Jubilee Street
08. Higgs Boson Blues
09. Push The Sky Away
 

 
9.0 Punkte von Laughing Moon (am 06.03.2013)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Gothic Rock/Metal, Post Black Metal
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2. ASP "Fremd"
3. Dead Can Dance "Anastasis"
4. Opeth "Ghost Reveries"
5. Anathema "Weather Systems"
6. Therion "Gothic Kabbalah"

[ Seit dem 06.03.13 wurde der Artikel 3777 mal gelesen ]
 

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