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 Avantasia (Deutschland) "The Mystery Of Time" CD

Avantasia - The Mystery Of Time - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
perfekt - ein absolutes Meisterwerk!!!
 
Kaufwertung für Euch:
Kauf den zukünftigen Klassiker!!!


Label: Nuclear Blast  (218 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 29.3.2013   (1010 verwandte Reviews)
Spieldauer: 61:57
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Symphonic Metal
Homepage: http://www.tobiassammet.com
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Weitere Infos zu Avantasia:
REVIEWS:
Avantasia The Metal Opera Pt. 1
Avantasia The Mystery Of Time
Mehr über Avantasia in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Kaum ein Metal-Projekt muss so häufig für Vergleiche herhalten, wie AVANTASIA. Umso höher hängt die Messlatte für Tobias Sammet und seine namhaften Gastmusiker. Hat doch nahezu jeder Metal-Fan, der etwas auf Symphonic-Metal hält die ersten beiden Alben „The Metal Opera Pt. I und II“ im Schrank stehen. Nach der etwas rockigeren „The Scarecrow“ (2007) und dem Doppel-Output „The Wicked Symphony / Angel Of Babylon“ (2010) verkündete Sammet selbst auf dem Wacken Open Air 2011 das Ende des Projekts – die Zeit schien damals gekommen.

„Aber so einfach war das mit dem Aufhören dann doch nicht“, so Sammet. „Ich bin Künstler, ich hatte Ideen und verspürte schließlich den Drang weiterzumachen, allerdings nur unter der Bedingung, dass ich auch Neues ausprobieren durfte.“ Gesagt getan, und so wird die neue AVANTASIA „The Mystery Of Time“ vom Deutschen Filmorchester Babelsberg begleitet. Weil das für ein so aufwendiges Metal-Projekt natürlich noch nicht genug ist, und so ziemlich jeder Sänger / Musiker, der im Hard Rock / Metal etwas auf sich hält hier dabei sein wollte, liest sich die Liste der Gastmusiker wieder einmal wie das „Who Is Who“ der Hard Rock-Landschaft:

Neben Eric Martin (Gesang, Mr. Big) und Joe Lynn Turner (Gesang, Rainbow, Ex-Deep Purple) sind diesmal auch Biff Byford (Saxon), Michael Kiske (Ex-Helloween, Unisonic) Bob Catley (Magnum) und Ronnie Atkins (Pretty Maids) mit an Bord. Die Instrumentenfraktion besteht u.a. aus Sascha Paeth (Gitarre, Ex-Heavens Gate), Bruce Kulick (Gitarre, Ex-Kiss, Ex-Meat Loaf), Arjen Lucassen (Gitarre, Ex-Vengeance, Ayreon) Ferdy Doernberg (Hammondorgel, Axel Rudi Pell). Sascha Paeth, der auch schon „The Scarecrow“ produzierte, hatte hier erneut die Finger an den Reglern.

Man erwartet Bombast, man erwartet epische Kompositionen, eingängige Refrains mit fetten Chören und wuchtige Riffs. Siehe da…nach einigen Ausflügen in den letzten Jahren in fast schon poppige Gefilde (siehe die Single „Lost in space“) sind AVANTASIA wieder da angekommen, wo sie angefangen haben. Schon der Opener „Spectres“ leutet mit gewaltiger Unterstützung des Filmorchesters die neue (alte) Marschrichtung ein. „The Watchmaker`s Dream“ ist typisch AVANTASIA, klingt durch Ferdy Doernbergs Hammondorgel fast schon ein bisschen nach Classic Rock. Dann kommt „Black Orchid“ mit einem stampfenden Intro-Riff und starkem Refrain. „Where Clock Hands Freeze“ ist ein Song, der Michael Kiske auf den Leib zugeschnitten ist. Harmonisch, schnell und eingängig eben. „Sleepwalking“ ist für eine Halbballade erstaunlich kurz, aber trotzdem gut.

Und dann…spätestens jetzt kommt er, die ultimative Metal-Hymne „Saviour in the Clockwork“, die jeder Fan erwartet hat. Sammet enttäuscht nicht und steigt mit Joe Lynn Turner in ein begnadetes Duett ein. Beim Refrain muss man sich vor einem absolut erstklassigen Songwriting verneigen, ganz zu schweigen von den verschiedenen Parts und Tempowechseln, die der Song auf einer Länge von 10 Minuten entfaltet. Es folgt „Invoke the Machine“, ein Song, der auch dank Ronnie Atkins sehr stark an die neue Pretty Maids-Scheibe erinnert. Zum Schluss gibt es nach zwei ebenfalls guten Songs, noch den Titeltrack „Mystery of Time“ – ein episches Meisterwerk, bei dem das Orchester und Magnum`s Bob Cately nochmal in die Vollen gehen.

AVANTASIA haben es letztendlich geschafft, eine herausragende Rock / Metal-Oper zu kreieren, die den ersten beiden Alben in nichts nachsteht. Wer "The Metal Opera" Pt. 1 und 2 mochte, der wird in einem Atemzug in Zukunft "The Mystery Of Time" nennen müssen. Eine Entwicklung nach oben ist erkennbar, und „The Mystery Of Time“ dürfte aufgrund der herausragenden symphonischen Parts und der Vielzahl an namhaften Gastsängern vor allem Fans des Hard Rocks interessieren. Jeder Power Metaller darf aber auch gerne zugreifen, denn das schicke limitierte Digi-Book, in dem die CD u.a. erhältlich ist, macht sich in jeder gut sortierten Metal-Sammlung einfach prächtig.

Fazit: AVANTASIA gelingt eine Rock-Oper der Extraklasse. Schluss mit den Vergleichen – das ist das Original, nicht mehr und nicht weniger.



 
Tracklist: Lineup:
1. Spectres
2. The Watchmaker's Dream
3. Black Orchid
4. Where Clock Hands Freeze
5. Sleepwalking
6. Savior In The Clockwork
7. Invoke The Machine
8. What's Left Of Me
9. Dweller In A Dream
10. The Great Mystery
11. The Cross And You
12. Death Is Just A Feeling
 

 
10.0 Punkte von Shylock (am 29.03.2013)
 
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