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 Saltatio Mortis (Deutschland) "Des Königs Henker" CD

Saltatio Mortis - Des Königs Henker CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Napalm Records  (241 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:37
Musikstil: Folk/Mittelalter   (229 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Mittelalter Rock
Homepage: http://www.saltatio-mortis.com
Weitere Links: http://www.napalmrecords.com
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 3 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Saltatio Mortis:
REVIEWS:
Saltatio Mortis Des Königs Henker
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INTERVIEWS:
Saltatio Mortis - Wer Tanzt, Der Stirbt Nicht: 24.11.2005 Live In Fulda
Saltatio Mortis - Über Spielmänner Und Werwölfe: 15.11.2007 Live In Fulda
Saltatio Mortis - Albumcharts, Verrückte Hochzeiten Und Trickreiche Fragen
Saltatio Mortis - Spielmannsrock Mit Politischer Botschaft
LIVE-BERICHTE:
Saltatio Mortis vom 25.03.2004
Saltatio Mortis vom 01.11.2011
Saltatio Mortis vom 20.06.2013
Mehr über Saltatio Mortis in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Diese Jungs aus der Salatschüssel des Todes sind für mich so etwas wie die Rock’n’Roller des Mittelaltergenres. Sie besitzen nicht die Authentizität von Corvus Corax. In puncto spieltechnisches Können reichen sie bei weitem nicht an Subway to Sally heran. Die epische Tiefe Schandmauls liegt ihnen genau so fern wie die omnipräsente Allmacht von In Extremo. Und doch besitzen sie von alledem ein bisschen. Diese Allrounderqualitäten schaffen auf dem neuen Album „Des Königs Henker“ leichtverdauliche Rocksongs mit mittelalterlichem Flair, die einfach Spaß machen, ins Ohr gehen, die Beine zum Zappeln bringen oder das Gaspedal nach untern drücken. Und zumindest letzteres hat vorher bisher noch kein Mittelalteralbum bei mir geschafft. Satte Gitarren, eingängige Songstrukturen mit zumeist ohrwurmfähigen Refrains und ein songdienlicher Einsatz der historischen Instrumente zeichnen Saltatio Mortis anno 2005 aus. Ihr merkt es schon: im janusköpfigen Dasein von Saltatio Mortis, wo zum einen mit akustischen Instrumentarien die Mittelaltermärkte dieser Welt verlustiert werden, zum anderen mit fetten Gitarren bedenkenlos und gekonnt die Brücke in die Neuzeit geschlagen wird, zeigt sich auf „Des Königs Henker“ das letztgenannte Gesicht der Band. Mir persönlich gefällt besonders, dass man von elektronischen und computergenerierten Elementen Abstand genommen hat, die auf den Alben „Erwachen“ und „Das zweite Gesicht“ durchaus noch zu finden waren. Textlich verdient man sich größtenteils selbst und das auch sehr geschickt. Lediglich das aus der Carmina Burana stammende „Ecce Gratum“ und „Verführer“, für das Herman Hesse mit einem Gedicht die Vorlage lieferte, stammen es fremder Feder.
Punktabzug gibt es trotzdem, denn manchmal klingen manche Melodien doch verdächtig nach „schon mal gehört“. Gebt euch zum Beispiel mal direkt nach dem Titelsong „Das Duell“ von Schandmaul. Den Punktabzug gibt es gleich doppelt, da mich „Rette mich“, „Tote Augen“ und „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ stilistisch und atmosphärisch irgendwie an die Onkelz erinnern, und die hasse ich abgrundtief. Das ändert aber nichts daran, dass Stücke wie „Tritt ein“ oder die Hymne „Keines Herren Knecht“ auf jeden „Best of Mittelalter 2005“ Sampler gehören. „Des Königs Henker“ ist ein sehr gutes, extrem kurzweiliges Album geworden, das jeder Genrefan bedenkenlos erwerben kann. Aufgrund der songdienlichen Kompositionen wird es auch für Genreeinsteiger und Neulinge interessant. Und da die Salatköpfe wohl bisher die einzige Mittelalterband sind, die ein Kiss Cover vorweisen können („God gave Rock’nRroll to you“ auf dem Vorjahresalbum „Erwachen“), haben sie sowieso einen Stein bei mir im Brett. Wehe, ihr spielt das bei uns in Hannover nicht. Dann hagelt es Kohlköpfe.
Bleibt noch zu sagen, dass dem Digipack eine mir leider nicht vorliegende akustische Version des Bandklassikers „Equinox“ beliegt und dieses Produkt somit für die Fans interessant macht.



 
8.0 Punkte von Christian (am 12.08.2005)
 
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[ Seit dem 12.08.05 wurde der Artikel 6428 mal gelesen ]
 
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